Ankündigung → 2D:3D

→ Kuratiert von Eike Becker.

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Die Reihe:

Architekturpraxis bedeutet Bildpraxis. Die Rekonstruktion von Räumlichkeit im zweidimensionalen Bild zu erschaffen, bedeutet wahrnehmbare Objekte in die Fläche zu transformieren. Die wichtigste Visualisierungsaufgabe einer jeder Entwurfsskizze ist es, wesentliche Verortungen und räumliche Umsetzung grafisch durch perspektivische Techniken zu simulieren.

Diese perspektivische Projektion als Mittel zur Bildkonstruktion ist seit der Entdeckung der Zentralperspektive zur Darstellung von Erzähl-Räumen und -Architekturen im Bild eingerichtet, die „Wirklichkeit“ hält Einzug in den virtuellen Raum und auch dem Betrachter werden neue Positionen und Rollen zugewiesen. Perspektivische Projektionen finden sowohl als Simulation zur Vortäuschung von Räumlichkeit, als auch als Darstellungsmittel und Abstraktion des Raumes ihre Anwendung. Die Ambivalenz zwischen «Sein» und «Schein» der Momentaufnahme von dreidimensionalen Objekten verdeutlicht das Spannungsverhältnis von virtuellem und tatsächlichem Raum.

Das Spiel zwischen zweiter und dritter Dimension sollte primäres Medium des Konzeptes sein. Beabsichtigt ist eine speziell für diesen Ort geschaffene grafische Installation in Form einer Tapete, die die Reflektion und Thematisierung mit dem Konzept von Räumlichkeit, Volumen und Fläche beinhalten. Überlegungen zu Wirklichkeit, Wahrnehmbarkeit und Ausdehnung sollten zum Ausdruck gebracht werden. Auch soll mit dem Ornamentcharakter des Mediums Tapete gespielt werden.

Die Eigenheiten der visuellen Wahrnehmung der Dreidimensionalität in der Fläche sollten bei der Gestaltung in Betracht gezogen und sich zu Nutze gemacht werden. Der Blick von Außen verdeutlicht den fehlenden Einfluss auf den physikalischen Raum des Betrachters, veranschaulicht aber gleichsam den von Leon Battista Alberti als fenestra aperta bezeichneten Effekt der Raumöffnung in der ebenen Fläche.

Das Spektrum der Ausstellungen der BDA Galerie wird mit dieser Ausstellung sinnvoll erweitert und soll innerhalb des Berliner Kontextes auch den Grenzgang zwischen Kunst und Architektur fördern. Die Reihe beginnt im April 2014 mit einer grafischen Installation von Barkow Leibinger und wird im Juli 2014 von der Künstlerin und Stadtforscherin Stefanie Bürkle fortgesetzt.

Die Termine der Reihe 2D:3D

08.04.2014  -19 Uhr, Vernissage 2D:3D Barkow Leibinger
04.05.2014 – 19 Uhr, Finissage 2D:3D Barkow Leibinger
08.07. 2014 – 19 Uhr, Vernissage 2:3D Stefanie Bürkle MINIPAUSE
02.09.2014 – 19 Uhr, Finissage 2D:3D Stefanie Bürkle MINIPAUSE

 

Die BDA Galerie wird gefördert durch undkrauss

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1:1 Berliner Architekturdialoge: Wilfried Kuehn ↔ Pier Paolo Tamburelli

Video: 79 min, 2014, Architekturclips

Am 01.04.2014.diskutieren Wilfried Kuehn (Kuehn Malvezzi, Berlin) und Pier Paolo Tamburelli (Baukuh, Mailand) den Einfluss und das Konfliktpotential von Geschichte und Zeitgeist auf das Bauen.

Wilfried Kuehn gründete 2001 gemeinsam mit seinem Bruder Johannes und der Italienerin Simona Malvezzi das Büro KUEHN MALVEZZI. Zu Bekanntheit – besonders in der Kunstszene – gelangte das Büro durch die Einbauten für die Documenta 11 in Kassel und den Umbau der Rieckhallen neben dem Hamburger Bahnhof in Berlin, die seit 2004 die Friedrich Christian Flick Collection beherbergen. Ihr Verständnis für den künstlerischen Prozess kennzeichnet seitdem eine Vielzahl von Bauten für die Kunst. Wilfried Kuehn versteht sich nicht nur als Architekt, sondern auch als Kurator. Sein Konzept des „kuratorischen Designs“ zieht neben der Auswahl und Anordnung der Kunst auch die Architektur und den Städtebau mit ein. Diese Lehre vermittelt er als Professor für Ausstellungsdesign und kuratorische Praxis am ZKM in Karlsruhe.

Pier Paolo Tamburelli ist Gründungsmitglied des 2004 aus der Taufe gehobenen Mailänder Architektenkollektivs baukuh, dass mit zahlreichen gewonnenen Wettbewerben, wie zum Beispiel dem House of Memory in Mailand auf sich aufmerksam machen konnte. Zudem waren sie mit Ausstellungen auf den Biennalen von Rotterdam und Venedig vertreten. Neben seiner Arbeit als Architekt und Künstler hat Pier Paolo Tamburelli zahlreiche Artikel und theoretische Schriften veröffentlicht und ist Herausgeber des Architekturmagazins San Rocco. Darüber hinaus lehrt er am Politecnico di Milano und dem Delfter Berlage Institute.

Die Veranstaltung wird von Urs Füssler moderiert.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Terminen auf dem Blog und unter http://www.bda-berlin.de/bda-galerie.html.

1:1 Berliner Architekturdialoge: Hilde Léon ↔ Maria Claudia Clemente

Video: 117 min, 2014, Architekturclips

Am 11.03.2014 diskutieren in Rahmen unserer internationalen Dialogreihe Hilde Léon (Léon Wohlhage Wernik, Berlin) und Maria Claudia Clemente (Labics, Rom) über die Rolle des Masterplans als Instrument zur Stadtentwicklung und den Stellenwert des Zentrums im öffentlichen Raum.

Hilde Léon gründete im Jahr 1989 gemeinsam mit Konrad Wohlhage das Büro léonwohlhage, in das 1997 schließlich Siggi Wernik als Partner einsteigt. International machte das Büro für Architektur, Städtebau und Produktdesign mit einer Vielzahl von gewonnenen Wettbewerben, wie dem TV-Tower in Guangzhou, China, von sich Reden. Ihre Arbeiten, wie die Bremer Landesvertretung und die Indische Botschaft in Berlin, wurden vielfach prämiert, beispielsweise mit dem Deutschen Kritikerpreis und dem Architekturpreis des BDA und des Senats von Berlin. Neben der praktischen Arbeit als Architektin engagiert sich Hilde Léon in der Lehre an der Leibniz Universität in Hannover. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Berliner Baukollegiums und des Gestaltungsbeirats der Stadt Berlin.

Maria Claudia Clemente gründete 2002 mit Francesco Isidora das Büro Labics in Rom. Grundlage ihrer Arbeit ist dabei stets die diffizile Recherche der dialektischen Beziehungen der Bauten zum urbanen Kontext. Bekannt wurde das Büro durch die gewonnenen Wettbewerbe für die Manufactory for Art, Innovation and Technology in Bologna und die Reurbanisierung der Cittá del Sole in Rom. Darüber hinaus hält Maria Claudia Clemente Vorträge und leitet Workshops in einer Vielzahl von italienischen und internationalen Universitäten, wie zum Beispiel der Universität Rom und der Universität Hannover.

Die Veranstaltung wird von Brigitte Kochta moderiert.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Terminen auf dem Blog und unter http://www.bda-berlin.de/bda-galerie.html.

1:1 Berliner Architekturdialoge: Matthias Sauerbruch ↔ Cino Zucchi

Video 92 min., 2014

Auf Einladung des Botschafters der Italienischen Republik, Elio Menzione, diskutieren am 18.02.2014 in der Italienischen Botschaft Matthias Sauerbruch (Sauerbruch Hutton, Berlin) und Cino Zucchi (Cino Zucchi Architetti, Mailand) über die Rolle der Gebäudehaut als Verbindung zur Stadt und die Wirkung der Form als Moment der Kommunikation.

Matthias Sauerbruch wurde 1955 in Konstanz geboren. Sein Studium an der Hochschule der Künste Berlin und der Architectural Association in London schloss er 1984 ab. Nach seiner Partnerschaft bei OMA in London gründete er 1989 mit Louisa Hutton in Berlin das Büro Sauerbruch Hutton, dass sich zwischen den Disziplinen Architektur, Städtebau und Design bewegt. International bekannt wurden Sauerbruch Hutton durch das GSW Hochhaus, das als ein Wegbereiter der nachhaltigen Architektur in Deutschland gilt. Das nachhaltige Bauen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit Büros geblieben, dessen sinnlicher Umgang mit Raum, Farbe und Technik mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen honoriert wurde. Zu den bedeutendsten Bauten des Büros zählen das Museum Brandhorst in München und das Umweltbundesamt in Dessau. Neben seiner Tätigkeit als Architekt, Redner, Juror und Kurator lehrt Matthias Sauerbruch gemeinsam mit Louisa Hutton seit 2008 als Gastprofessor an der Harvard Graduate School of Design.

Cino Zucchi, geboren 1955 in Mailand, studierte Architektur am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, sowie Politecnico di Milano. Seit der Gründung des Büros Cino Zucchi Architetti im Jahr 1994 definiert der Architekt und Theoretiker mit seiner Arbeit zeitgemäße, räumliche Lösungen im Kontext der sich rasch verändernden gewachsenen Kulturlandschaften und Lebenswelten. Seine Entwürfe für das ehemalige Junghans-Gelände in Venedig und die Wohnbauten auf dem alten Werksgelände von Alfa-Romeo in Portello wurden mit einer Vielzahl an internationalen Preisen ausgezeichnet. Zudem veröffentlichte Zucchi zahlreiche vielbeachtete Essays, Artikel und Bücher. Als Gastprofessor lehrte er an der Syracuse University in Florence, der ETH Zürich, am Universidad Politécnica in Madrid, sowie 2013 an der Harvard Graduate School of Design.

Die Veranstaltung wird von Brigitte Kochta moderiert.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Terminen auf dem Blog und unter http://www.bda-berlin.de/bda-galerie.html.

Ankündigung → 1:1 Berliner Architekturdialoge [2013]: Italien

BDA Galerie, das Italienische Kulturinstitut und die Italienische Botschaft Berlin laden herzlich ein: 1:1 Berliner Architekturdialoge

→ Kuratiert von Eike Becker, Brigitte Kochta und Petra Vondenhof.

Die Berliner Architekturdialoge der BDA Galerie gehen in Kooperation mit dem Italienischen Kulturinstitut und der Italienischen Botschaft Berlin ab Februar 2014 in die dritte Runde.
Mit dem Fokus auf die junge italienische Architektur- und Designszene treffen ein in Berlin ansässiger Architekt und ein italienischer Kollege im eins-zu-eins Dialog aufeinander und diskutieren über ihre persönlichen Standpunkte zur Architektur und ihre Herangehensweise an den Entwurf. Der Kontext gesellschaftlicher Fragestellungen steht dabei im Fokus. Erörtert werden grundsätzliche Fragestellungen des aktuellen architektonischen Diskurses aber auch spezifische Fragen, die auf die jeweiligen Dialogpartner und ihre Arbeiten zugeschnitten sind. Die direkte Gegenüberstellung verdeutlicht persönliche, kulturelle und gesellschaftliche Gemeinsamkeiten und Divergenzen.

Erneut konnte die BDA Galerie prominente Gäste als Gesprächspartner gewinnen, welche mit ihren sehr unterschiedlichen Ansätzen eine spannende Auseinandersetzung über die Baukultur und die Arbeit des Architekten erwarten lassen. Die beliebte Veranstaltungsreihe zieht monatlich besonders ein junges interessiertes Fachpublikum an. Zum Auftakt begegnen sich Matthias Sauerbruch (Sauerbruch Hutton, Berlin) und Cino Zucchi (Zucchi Architetti, Mailand).

Die Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge

Die internationale Dialogreihe der BDA Galerie ist aus einem Konzept von urban drift, entstanden. Nach dem erfolgreichen Start der Reihe im Jahr 2012 mit Dialogen zwischen Berliner Architekten und französischen Kollegen und der Fortsetzung mit dem Gastland Großbritannien 2013 diskutieren dieses Jahr in insgesamt fünf Veranstaltungen jeweils ein in Berlin ansässiger Architekt und ein Kollege aus Italien über ihre Positionen zu grundsätzlichen und aktuellen Fragestellungen des architektonischen Schaffens. Die Reihe zielt darauf, in der direkten Gegenüberstellung beider Gesprächspartner persönliche, kulturelle und gesellschaftliche Gemeinsamkeiten oder Divergenzen herauszustellen. Auf eine Moderation wird bewusst verzichtet, die Themen werden durch die Diskutanten selbst gesetzt.
Dank der Unterstützung des Italienischen Kulturinstitutes ist es nun gelungen, die 1:1 Berliner Architekturdialoge mit dem Gastland Italien fortzuführen. Die BDA Galerie konnte eine Reihe prominenter Gäste als Gesprächspartner gewinnen, die mit ihren unterschiedlichen Ansätzen eine spannende Auseinandersetzung über die Baukultur und die Arbeit des Architekten erwarten lassen.

Die Termine der Reihe 1:1

18.02.2014  Matthias Sauerbruch (Sauerbruch Hutton, Berlin) – Cino Zucchi (Zucchi Architetti, Mailand)

11.03.2014 Hilde Léon (Léon Wohlhage Wernik, Berlin) – Maria Claudia Clemente (Labics, Rom)

01.04.2014 Wilfried Kuehn (Kuehn Malvezzi, Berlin) – Pier Paolo Tamburelli (Baukuh, Mailand)

06.05.2014 Tim Edler (realities:united, Berlin) – Alfonso Femia (5+1AA, Mailand)

24.06. 2014 Frank Barkow (Barkow Leibinger, Berlin) – Carlo Ratti (Carlo Ratti Associati, Turin) 

Die Veranstaltungen

Auf Einladung des Botschafters der Italienischen Republik, Elio Menzione, findet das Eröffnungsgespräch am 18.02.2014, um 19 Uhr, in der Italienischen Botschaft Berlin, Tiergartenstraße 22 10785 Berlin, statt. Zu dieser Veranstaltung ist die Anmeldung unter antwort.iicberlino@esteri.it erforderlich. Eröffnungsveranstaltung auf italienisch-deutsch mit Simultanübersetzung. Alle weiteren Veranstaltungen in englischer Sprache in der BDA Galerie. Beginn jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Gespräche werden in Kooperation mit dem Italienischen Kulturinstitut dokumentiert und im Anschluss auf den Videoportalen des BDA Berlin veröffentlicht. Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen der Reihe, sowie die Links zu den filmischen Mitschnitten, können über www.bda-berlin.de/bda-galerie aufgerufen werden.

BDA Galerie, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, Tel 030 886 83 206, info@bda-berlin.de, www.bda-berlin.de

Mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Kulturinstituts Berlin und der Italienischen Botschaft Berlin:

 

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Die BDA Galerie wird gefördert durch undkrauss

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