WASSER | WERK | ZEUG

Die Ausstellung WASSER | WERK | ZEUG in der BDA Galerie Berlin behandelt Wasser nicht nur als Naturphänomen, sondern als eine der zentralen Herausforderungen für Architektur, Städtebau, Landschaftsgestaltung und Gesellschaft.

Wir erleben einen grundlegenden Wandel im Umgang mit Wasser. Was lange als selbstverständlich galt – ausreichend Wasser, verlässliche Flusspegel, stabile Grundwasserverhältnisse und funktionierende Entwässerungssysteme –, muss zunehmend hinterfragt werden. Entscheidend ist dabei nicht allein die Wasserknappheit. Es ist das scheinbare Paradox, dass Wasser gleichzeitig zur Mangelware und zur Bedrohung werden kann. Mal fehlt es über Monate, mal fällt es innerhalb weniger Stunden in solchen Mengen, dass unsere Städte es nicht aufnehmen können.

Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Es ist Rohstoff, Werkstoff und Werkzeug. Wasser gestaltet Landschaften, formt Steine, prägt Städte und beeinflusst die Architektur. Es ist lebensnotwendige Ressource, technische Herausforderung, gestalterisches Medium und faszinierendes Naturphänomen. Der Klimawandel verändert unseren Umgang mit Wasser grundlegend. Starkregen, Überschwemmungen, Dürreperioden und Wasserknappheit stellen uns vor neue Herausforderungen. Zugleich wächst das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit dieser kostbaren Ressource.

Die Ausstellung ist von Astrid Bornheim kuratiert und eine Kooperation der BDA Galerie Berlin mit der PBSA Peter Behrens School of Arts | Hochschule Düsseldorf und dem Masterstudiengang AMM Architektur Media Management | Hochschule Bochum.
http://www.astridbornheim.de | https://pbsa.hs-duesseldorf.de/ | http://www.amm-bochum.de

Kuratorin:
Prof.in Astrid Bornheim

Kooperation:
PBSA Peter Behrens School of Arts | Hochschule Düsseldorf
AMM Architektur Media Management | Hochschule Bochum

Eröffnung: Montag, den 23.11.2026 um 19 Uhr

in der BDA Galerie Berlin, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin

mit Curators Talk:

Prof.in Astrid Bornheim, Peter Behrens School of Arts, Düsseldorf

Prof.in Christiane Ern, Ern+ Heinzl, volAare / Solothurn
Prof.in Gabriele G. Kiefer, Landschaftsarchitektin, Kuratorin Architektur Biennale Venedig
Erik-Jan Ouwerkerk, Fotograf, Wasserprojekt an der TU Braunschweig
Britta van Hueth, Gernot Schulz : Architektur,Wasserkreislauf im Schulprojekt “Insel Gartenfeld”
Urs Füssler, Architekt, Kurator, Wasserorte, Berlin Atlas

Finissage: Dienstag, den 26.01.2027, 19:00 Uhr,

Ort:                               BDA Galerie Berlin, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin

Öffnungszeiten:           Mo-Do | 10-15 Uhr und nach Vereinbarung

Ausstellungsdauer:       24.11.2026 – 26.01.2027

Informationen & Presse: BDA Berlin e.V. | Petra Vellinga | T. +49 30 886 83 206 | vellinga@bda-berlin.de

Berlin Atlas 5 → Inseln

Architektur als Kritik an dem, was da ist

→ Eine Ausstellung der BDA Galerie Berlin und ihres Kura­toriums, verantwortlich: Andrew Alberts, Nataliya Sukhova und Urs Füssler

EINLADUNG VERNISSAGE
13. Okt. 2026 · 19 Uhr

Die Ausstellung zeigt Collagen eingeladener Architekt:innen, Künstler:innen und anderer Planender mit Vorschlägen für ein Weiterbauen und Umbauen der Stadt.

Nach der linearen Infrastruktur-Trilogie (Transformation der A103, Reaktivierung der Industriebahn, Stadt am Teltowkanal) geht es diesmal um punktuelle Entwurfsstrategien, gleichsam um INSELN, respektive um Orte, die man als solche auffassen kann, also um Nischen, Linsen, Kerne, Siedlungskammern, Stadt-Archipele. Die Kurator:innen sind überzeugt, dass die Frage, wie sich Berlin weiterentwickeln soll, nicht auf den S-Bahn-Ring und die Gebiete innerhalb sowie die dort vorherrschenden Bautypologien beschränkt werden sollte. Vielmehr regen sie dazu an, die weißen Flecken auf der Landkarte der Stadtentwicklung zu erforschen: Einfamilienhausgebiete, Industriebrachen, obsolete Planungen, historische Siedlungs- und Infrastrukturspuren, Topografien – gewachsene wie geschaffene.

Uns interessieren diese Orte qualitativ. Können sie Ausgangspunkt einer Entwurfspraxis sein, die der uferlosen, einförmigen Zersiedlung entgegenwirkt – und damit neue Teile der Stadt schafft, die den Bedürfnissen einer weitgefächerten Gesellschaft Raum bieten? Maxime soll eine Architektur sein, die mit dem, was da ist, arbeitet und gleichzeitig an dem, was da ist, Kritik übt. Eine Architektur, die transformiert, überwindet, integriert, ummodelt, ergänzt, amputiert, juxtaposiert, verfremdet, missinterpretiert, überhöht, verroht oder verfeinert, verdichtet und freisetzt. Eine Architektur, die affirmativ kritisiert – dadurch, dass sie Möglichkeiten aufzeigt.

Die Architektur-Collage ist dabei eine klassische Darstellungstechnik, aber auch ein Instrument, das die Auseinandersetzung mit dem Bestehenden anregen, durchspielen und vermitteln kann.

Termine

Vernissage in der BDA Galerie:

Dienstag, 13. Oktober 2026, 19 Uhr
Im Rahmen der Vernissage werden die ausgestellten Beiträge vorgestellt und kommentiert von:

  • Benita Braun‐Feldweg (Architektin BDA)
  • Manfred Kühne (Bauassessor, SenStadt a.D.)
  • Jens Casper (Architekt BDA)
  • Matthias Einhoff (Künstler, Gründer ZK/U)

Ausstellung

14. Oktober 2026 – 19. November 2024
Öffnungszeiten: Mo bis Do 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung

BDA Galerie Berlin

Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, T 030-886 83 206,
info@bda-berlin.de, https://www.bda-berlin.de/

Berlin Atlas 5 → Inseln / Tourdaten

Auftaktserie: 2026-06-20 bis 2026-07-25

→ Eine Veranstaltung und Ausstellung der BDA Galerie Berlin und ihres Kura­toriums, verantwortlich: Andrew Alberts, Nataliya Sukhova und Urs Füssler

TOURDATEN

Termine

Vernissage in der BDA Galerie:

Dienstag, 13. Oktober 2026, 19 Uhr
Im Rahmen der Vernissage werden die ausgestellten Beiträge vorgestellt.

Ausstellung

14. Oktober 2026 – 5. Dezember 2026
Öffnungszeiten: Mo bis Do 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung

Finissage:

BDA Galerie Berlin

Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, T 030-886 83 206,
info@bda-berlin.de, https://www.bda-berlin.de/

WHO HAS SHAPED YOU?

WER PRÄGT UNSERE SCHÖPFERISCHE IDENTITÄT?
HABEN WIR UNSERE VORBILDER BEWUSST GEWÄHLT ODER WURDEN SIE UNS VORGEGEBEN?
WIE BEEINFLUSSEN DIESE VORBILDER UNSERE WAHRNEHMUNG, UNSER KREATIVES SELBSTBILD UND UNSERE BERUFLICHEN VORSTELLUNGEN?
WIE KÖNNEN WIR DIESE MUSTER AUFBRECHEN?

Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung „Who has shaped you?“ des studentischen Kollektivs LOOM in der BDA Galerie Berlin. Sie lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Prägungen und Vorbildern ein, die uns während des Architekturstudiums und in der Praxis begleiten, aber selten hinterfragt werden.
Welche Bedeutung haben diese Prägungen für den öffentlichen Diskurs und für soziale Gerechtigkeit? LOOM setzt genau hier an: Als Antwort und als Gegenbewegung. Als Raum für Sichtbarkeit, Reflexion und neue Vorbilder.

Das intersektional feministisches Kollektiv LOOM an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) gründete sich im Rahmen des Women in Architecture Festivals 2025 (WIA25). Inspiriert von der Geschichte der Frauen am Bauhaus, die trotz proklamierter Gleichberechtigung nur in der Weberei studieren durften, steht LOOM in Anlehnung an das Konzept des Webstuhls für Zusammenarbeit und das gemeinsame Weben von Ideen.
Im Dialog und generationenübergreifend wollen wir über die Zukunft der Architektur nachdenken und konkrete, inklusive Veränderung weben.

LOOM macht Repräsentationslücken in der Architektur sichtbar und regt dazu an, die eigenen Vorbilder kritisch zu betrachten, aber bewusst und respektvoll mit ihnen umzugehen. Leitend sind die Ideen von Diversität und Inklusivität sowie der Anspruch, den Blick für ein breiteres Spektrum intersektional-feministischer Perspektiven zu öffnen.
Indem wir Vielfalt im eigenen Umfeld anerkennen und aktiv integrieren, gelingt es Architektur sozialer, kulturell bewusster und öffentlichkeitsgerechter zu gestalten.

„WHO HAS SHAPED YOU?“, konzipiert vom LOOM Kollektiv, versteht sich als Erweiterung der Ausstellung „LOOM MACHT SICHTBAR“, die im Juni 2025 im Rahmen des Women in Architecture Festivals (WIA25) an der BHT präsentiert wurde. Auf Einladung des BDA Berlin und kuratiert von Nataliya Sukhova sowie Elke Duda präsentiert die BDA Galerie die Ausstellung erstmals in einem außerhochschulischen Kontext.

Für Loom verantwortlich sind: Lotta Božić, Frida Cimbal, Denitsa Drumeva, Vanessa Dutenhefner, Tresa Garcia Sanz, Emely Göckeritz, Valerie Fuß, Cynthia Heß, Alexia Hornig, Anna Kovandžić, Esin Erdinch Mehmed, Matthias Parlow, Ria Rademacher, Nizara Luisa Safaricz, Monique Thenko, Minh-Phie Truong, Lea Ulmer, Lennart Vogler, Friederike Wieczorek und Gabriel Wolz.

Ausstellung BDA Galerie Berlin: 24.02. – 24.04.2026
Vernissage: 24.02.2026, 19:00 Uhr
Finissage & Panel-Diskussion: 24.04.2026, 19:00 Uhr

Informationen:
LOOM Kollektiv
Esin Erdinch Mehmed
loomkollektiv@gmail.com

BDA Berlin, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, Tel 030 886 83 206,
info@bda-berlin.de, www.bda-berlin.de

Ausstellung in der BDA Galerie Berlin

Die Ausstellung „Under Pressure – zwischen Norm und Experiment“ nimmt den 125. Geburtstag von Ernst Neufert zum Anlass, Themenfelder wie Einfachheit und Komplexität, Mindeststandards und Mindestmaße, Materialressourcen und Materialminimum interdisziplinär, divers und kritisch zu diskutieren und eine Neubewertung des architektonischen Erbes der Nachkriegsmoderne in Zeiten der Bauwende zu reflektieren. Zwei Gebäude von Ernst Neufert stehen dabei im Fokus der Betrachtung, die die Spannung zwischen industrieller Moderne, ökologischer Notwendigkeit und kulturellem Gedächtnis abbilden: das VDZ-Gebäude in Düsseldorf und das Eternitwerk in Heidelberg Leimen. Beide Bauwerke stehen unter Druck. Obwohl sie unter Denkmalschutz stehen, werden sie kontinuierlich beschädigt, verwahrlosen und befinden sich in Auflösung. Parallel zu dem materiellen Verfall der Gebäude stehen auch die Bewertung von Ernst Neuferts Arbeit, die Bauentwurfslehre, die Grundlagen der Normierung und Perspektiven auf Begriffe wie Effizienz und Optimierung unter Druck und werden kritisch diskutiert. Die multimediale Installation aus Fotoessay, Filmcollage und einer Objektinstallation lädt ein zur Auseinandersetzung mit den Proportionen des Neufertschen Oktameters.

Die Ausstellung ist von Astrid Bornheim kuratiert und eine Kooperation der BDA Galerie Berlin mit der PBSA Peter Behrens School of Arts | Hochschule Düsseldorf und dem Masterstudiengang AMM Architektur Media Management | Hochschule Bochum. 
http://www.astridbornheim.de | https://pbsa.hs-duesseldorf.de/ | http://www.amm-bochum.de

Eröffnung:                     Montag, den 24.11.2025, 19:30 Uhr,

Einführung Prof. Jan R. Krause, Hochschule Bochum, AMM Architektur Media
Management, Paulina Reinkober, Leo Maronna, AMM Bochum

Finissage:                      Donnerstag, den 22.01.2026, 19:00 Uhr,

Curators Talk mit Prof.in Astrid Bornheim, Peter Behrens School of Arts,
Düsseldorf, Jan Floreck, Katharina Middelkamp, Leyla Oduncu, Next Gen
Expert:innen, PBSA Düsseldorf, Dr. Jürgen Tietz, Nachkriegsmoderne Experte,
Architekturkritiker, Berlin, Tillmann Wagner, Architekturexperiment Experte,
Studio Tillmann Wagner, Berlin, V-Prof. Dr. Gernot Weckherlin, Ernst Neufert
Experte, Hochschule Anhalt

Ort:                                BDA Galerie Berlin, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin

Öffnungszeiten:           Mo-Do | 10-15 Uhr und nach Vereinbarung

Ausstellungsdauer:      25.11.2025 – 22.01.2026

Informationen & Presse: BDA Berlin e.V. | Petra Vellinga | T. +49 30 886 83 206 | vellinga@bda-berlin.de

BDA Curator’s Talk 22.1.2026, 19 Uhr „Architektur zwischen Norm und Experiment“

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