1:1 Berliner Architekturdialoge: Anne- Julchen Bernhardt ↔ Martin Fröhlich

Doppelkopf

→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich Katharina Löser und Tillmann Wagner

„Jagen und Sammeln – Strategien der Baukunst“ 

Einladung zu Dienstag, den 26. Juni 2018, 19:00, in die Karl-Liebknecht-Straße 11 in Berlin – Mitte.

Der Abend bildet den Prolog für die 1:1 Berliner Architekturdialoge 2019 Deutschland : Berlin, mit der die dreiteilige Dialogreihe Schweiz – Österreich – Deutschland mit sechs weiteren Dialogen im kommenden Jahr fortgesetzt wird.

Prof. Dipl.Ing. Anne-Julchen Bernhardt (*1971) hat Architektur an der RWTH Aachen und der Kunstakademie Düsseldorf studiert, als Architektin in Berlin und Köln und als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Aachen und Wuppertal gearbeitet. Seit 2008 ist sie Professorin für Gebäudelehre an der RWTH Aachen University. Im Jahr 2000 haben Anne-Julchen Bernhardt und Jörg Leeser BeL Sozietät für Architektur BDA in Köln gegründet.

Martin Fröhlich (*1968) setzte sein Studium Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar auf Handwerksausbildungen als Elektromonteur und Maurer auf. 1999 gründet er die Büropartnerschaft mit Sven Fröhlich, die als AFF architekten firmiert.
Seit 2012 hat er gemeinsam mit Anja Fröhlich eine Professur an der ETH Lausanne mit dem Laboratory of elementary architecture and studies of types inne.

Die Kuratoren danken Frau Voigt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie den Sponsoren der BDA Galerie für die freundliche Unterstützung des Formats der 1zu1 Berliner Architekturdialoge.

#2Labore [2] – die BDA Galerie zeigt: GROSSRAUM

→ Ein Ausstellungsformat der BDA Galerie und seines Kuratoriums, verantwortlich: Jens Brinkmann

Spannungsfeld zwischen sozialem Raum und Realraum in der BDA Galerie

Die BDA Galerie des Bundes Deutscher Architekten BDA, Landesverband Berlin lädt zum Auftakt ihrer neuen Reihe #2LABORE am Donnerstag, den 7. Juni 2018 um 19 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung GROSSRAUM ein. Die Ausstellung der beiden Künstler Sonya Schönberger und Daniel Janik präsentiert zwei künstlerisch diametrale Arbeitsansätze im direkten Nebeneinander: Der Frage nach dem Einfluss der Architektur auf den sozialen Raum am Beispiel Neu-Hohenschönhausens wird die Untersuchung des Realraums durch seine Verdichtung entgegen gesetzt.
Zur Eröffnung sprechen Sonya Schönberger (Künstlerin) und der Kurator Jens Brinkmann (Architekt BDA), dazu lesen die Schauspieler Anne Ratte-Polle und Florian Anderer aus Sonya Schönbergers Buch »Zingster Straße 25«.

Im Rahmen des Architecture Exhibitions Weekend am 16./17. Juni 2018 ist eine Sonderveranstaltung geplant.

Sonya Schönberger verbindet in ihrer künstlerischen Praxis Studien der Ethnologie und der Experimentellen Mediengestaltung und bedient sich bewusst und je nach Projekt unterschiedlichen Medien. In den letzten acht Jahren hat sie mittels eines Langzeitpro-jekts ein Archiv aufgebaut, für das sie mit Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs Gespräche im privaten Rahmen führte. In diesem  “Archiv der Erinnerungen“ untersucht sie die Auswirkungen der Traumata einer Nation auf die nachfolgenden Generationen.
2017 führte sie Gespräche mit Bewohner*innen eines Wohnhochhauses an der Zingster Straße in Neu-Hohenschönhausen und öffnete sich damit den Narrativen, die die Stadt Berlin ausmachen. Die Interviews geben Einblick in unterschiedliche Lebenswirklichkeiten. Sie erzählen auf sehr persönliche Weise vom Alltag in der DDR, vom Wechsel der politischen Systeme und von der Gegenwart im wiedervereinten Deutschland. So entstand eine Publikation mit den “Berliner Heften für Gegenwart und Geschichte der Stadt“. Für die Ausstellung GROSSRAUM präsentiert Sonya Schönberger Auszüge aus ihrem Buch und erkundet spielerisch die Umgebung des Hauses aus neuer Perspektive.

Daniel Janik beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Thesen und Zitaten aus den Anfän-gen der Naturwissenschaft. Jene damals vorherrschende Unschärfe benutzt er als sein Operationsgebiet, um damit Phänomene unserer Zeit zu erforschen.
In früheren Arbeiten jagte Janik bereits elektromagnetische Libellen auf Puerto Rico und erforschte auf einer kleinen Vulkaninsel im Pazifik die gescheiterten Versuche, die Vergrößerung der Erde zu beweisen.
Für die Ausstellung GROSSRAUM entwickelt Daniel Janik eine raumgreifende Fotoarbeit, die sich mit dem Spiritismus zur Zeit der Elektrifizierung Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigt, dem auch höchst rationale Denker wie Arthur Conan Doyle verfallen waren. Dabei wird der gegebene Raum so verdichtet, dass man ihm ein Drittel seines Volumens nimmt. Der Fluchtpunkt des Betrachters ist verkürzt. Der Versuch ersetzt die klassische Definition von Raum durch künstlerische Raumgröße.

www.sonyaschoenberger.de
www.danieljanik.de

Die Reihe #2LABORE

Die Reihe #2LABORE ist ein neuer Beitrag der BDA Galerie zur Frage der vielschichtigen Komplexität des architektonischen Raums in seiner kulturellen, philosophischen, filmischen oder künstlerischen Ausprägung. Angeregt durch die räumlichen Gegebenheiten der BDA Galerie – zwei Räume unterschiedlicher Proportion und Qualitäten – soll ein Thema aus zwei Perspektiven eines oder maximal zweier Verfasser diskursiv und räumlich in Szene gesetzt werden.
Ausstellungs- und Präsentationsformate der Reihe #2LABORE sind grundsätzlich offen und können Rauminstallationen (2D/3D), Fotografie, Vorträge, Lesungen, Film und Exkursionen etc. umfassen. Im Rahmen der Reihe ist zukünftig eine Veranstaltung pro Jahr geplant.

GROSSRAUM. #2LABORE

Eröffnung: Donnerstag, 07. Juni 2018, 19.00 Uhr, BDA Galerie
Dauer der Ausstellung: 08. Juni – 30. August 2018
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr und nach Vereinbarung
Ort
BDA Galerie
Mommsenstr. 64
10629 Berlin
http://www.bda-berlin.de
Google Maps

40/40 [8] – die BDA Galerie zeigt: Infrastruktur

→ Ein Ausstellungsformat der BDA Galerie und seines Kuratoriums, verantwortlich: Andrew Alberts, Armin Behles und Urs Füssler

Die Reihe Vierzigaufvierzig ist ein Beitrag der BDA Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. Unter dem Leitsatz „Infrastrukturfragen sind auch Architekturfragen!“ zeigt die Ausstellung Statements und Visionen von BDA Mitgliedern und interessierten Kollegen zur Frage, wie wir das infrastrukturelle Wachstum Berlins gestalten und steuern können.

Aufruf zur Teilnahme

Eröffnung: Dienstag, 17. April 2018, 19 Uhr

Im Rahmen der Eröffnung werden die ausgestellten Beiträge vorgestellt und kommentiert von:

  • Jürg Füssler, Mitglied der Geschäftsleitung der Forschungs- und Beraterfirma Infras AG, Zürich
  • Markus Penell, Architekt bei Ortner & Ortner Baukunst, Berlin/Wien
  • Hartmut Reupke, Abteilungsleiter Verkehr in der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
  • Anca Timofticiuc, Architektin bei Mensing Timofticiuc Architects, Berlin, Professorin an der Universität Kassel

Dauer der Ausstellung: 18. April – 17. Mai 2018
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung

Harald Bodenschatz, Aljoscha Hofmann, Christian von Oppen: Radialgrossstadt BerlinImke Woelk: Hypercity: Berlin - HamburgMoritz HenkelDariusz Lencewicz: Der autofreie KreisMichael Fay + Marcel TrögerBernd Bess: Berlin 2030Annegret Hodel: Plug and Live – SchwarmarchitekturStefan Peter Andres + Frank Mittelstädt So & So Studio: Sub-Infrastructural NetworksPeter RickertAntonello Scopacasa: Unterführung der Potsdamer-Leipziger-StrasseENS Architekten: Genius LociTim KosselPeter L. Wilson / BOLLES+WILSON Sergei TchobanDaniel Krüger: Zukunft: Weniger KFZ-Basierte Infrastruktur - Mehr KiezTorsten Krüger KSV Krüger Schubert Vandreike: Greater Berlin 2100Carsten UhligPhilipp StargalaLudger Brands: Berlin Transport HubsAndreas M. Herschel: Soziale Infrastruktur.... Der neue Berliner BlockMatthias Altwicker: Lokale InfrastrukturJörg Pampe

BDA Galerie
Mommsenstraße 64
10629 Berlin
Tel. 030 886 83 206
Fax 030 886 83 216
info@bda-berlin.de
http://www.bda-berlin.de

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

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