Kategorie: 1:1 Berliner Architekturdialoge

1:1 Berliner Architekturdialoge: Dietger Wissounig ↔ Tom Kaden

→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich Katharina Löser und Tillmann Wagner

Einladung zu Mittwoch, den 19. April 2017, 19:00, ins Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

BDA Galerie Berlin und das Österreichische Kulturforum Berlin laden am Mittwoch, dem 19. April 2017  um 19.00 Uhr zum vierten Dialogabend der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich : Berlin in das Studiolo des KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69 in Berlin – Mitte ein.

„Holz“

Dieter Wissounig  und Tom Kaden  setzen ihren Dialog programmatisch Materialbasiert an -„Holz“ – das in Arbeit und Forschung beider prägende Material.

Dietger Wissounig studierte nach seinem Abschluss an der Höheren Technischen Lehranstalt für Hochbau Villach Architektur an der Technischen Universität Graz. Seit 2003 arbeitet er im eigenen Grazer Büro Dieter Wissounig Architekten (wissounig) an Architekturprojekten, in denen das Bauen als kultureller Beitrag mit hohem Gebrauchswert bei reflektierter Wirtschaftlichkeit verstanden ist.

Tom Kaden studierte an der FH für angewandte Kunst in Schneeberg und der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. Seit 1991 rückt der Baustoff Holz zunehmend ins Zentrum seiner Arbeit, dessen Möglichkeiten für den urbanen Holzhochbau er in den Partnerschaften Kaden Klingbeil bis 2013 und aktuell Kaden und Lager (kadenundlager) innovativ auslotet mit Perspektive auf die sprichwörtlichen „architektonischen Leuchttürme“ – das Hochhaus.

1:1 Berliner Architekturdialoge: Hermann Schnöll ↔ Tim Heide

→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich Katharina Löser und Tillmann Wagner

„Möglichkeitsräume“

Einladung zum 14. Februar 2017, 19:00, ins Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

BDA Galerie Berlin und das Österreichische Kulturforum Berlin laden am 14. Februar 2017  um 19.00 Uhr zum zweiten Dialogabend der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich : Berlin in das Studiolo des KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69 in Berlin – Mitte ein.

„Möglichkeitsräume“

ist das Thema des Architekturdialogs von Hermann Schnöll aus Salzburg und Tim Heide aus Berlin.

Hermann Schnöll studierte Architektur an der „Angewandten“ bei Hans Hollein. Seit 1998 arbeitet er zusammen mit seiner Partnerin Maria Flöckner im gemeinsamen Atelier maria flöckner und hermann schnöll.

Die wesentliche Qualität der Arbeit des Ateliers maria floeckner und hermann schnöll ist „die Anmaßung, zugleich ein Gefühl umfassender Verantwortlichkeit und Zuständigkeit, an den verschiedensten Stellen, in verschiedenste Projekthegemonien korrigierend und kritisierend einzugreifen – nach genauer Anhörung des Sachverhalts – konstruktive Lösungsvorschläge vorzulegen und diese gegen die Schwerkraft durchzusetzen.“ (Wolfgang Tschepaller)

Tim Heide studierte Architektur und Design an der TU und UdK Berlin. Ab 1988 arbeitet er selbstständig in Projektpartnerschaften u.a.auch mit den späteren Büropartnern Verena von Beckerath und Andrew Alberts, ab 2008 in Heide & von Beckerath.

Heide & von Beckerath arbeiten interdisziplinär – Ausgangspunkt ihrer Projekte ist stets der Raum. Methodisch ist eine bewusst herbeigeführte stadträumliche, bautypologische und programmatische Verunschärfung von Konvention und Tradition, die polyvalente Nutzungsräume „aufmacht“ und in der Präsenz einer „möglichst neutralen Anwesenheit des Hauses“ resultiert.

„Möglichkeitsräume“

Einladung 1zu1 2017

1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich : Berlin

→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich: Katharina Löser und Tillmann Wagner

BDA Galerie Berlin und das Österreichische Kulturforum Berlin laden zu der Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 ein, die in diesem Jahr das Zwiegespräch zwischen einem/er Architekten/in aus Österreich und einem/r Berliner Kollegen/in inszeniert. Zur Auftaktveranstaltung mit Stefan Marte (Marte.Marte Architekten, Feldkirch) und Ute Frank (augustinundfrankarchitekten, Berlin) laden wir Sie am Donnerstag, den 26. Januar 2017 um 19:30 Uhr in die Österreichische Botschaft Berlin ein zu „storyboards – Häuser erzählen Geschichten“. Die weiteren fünf Dialoge finden zwischen Februar und Juni 2017 im KW Institute for Contemporary Art in Berlin-Mitte statt.

„Das Schöne an dem heutigen Abend ist ja, dass wir gar nicht über die Arbeiten sprechen, sondern eigentlich darüber, wie wir dahin kommen oder vielleicht woher wir kommen damit wir dahin kommen, wo wir angekommen sind.“ Mit diesem Satz eines der Gäste aus der vergangenen Reihe der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 ist der Kern unseres Konzepts präzise beschrieben.

Mit Neugier und Vorfreude, welche Fragestellungen zu Architektur und Entwerfen in den kommenden sechs Architekturdialogen mit österreichischen und Berliner Architektenkollegen/-innen aufgeworfen, neu verhandelt und thematisch vertieft werden, sehen die Kuratoren auf den Beginn der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich – Berlin.

Die Gesprächsabende werden gefilmt und auf dem Blog der BDA Galerie veröffentlicht (blog.bda-berlin.de). Begleitend zu der sechsteiligen Dialogreihe wird eine wachsende Ausstellung in der BDA Galerie entstehen, welche die Spuren der Abende in Form der Bilder, Papiertischdecken und der Aufnahmen zum Thema hat.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nur zur Auftaktveranstaltung erforderlich.

Die 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Österreich:Berlin der BDA Galerie werden von Katharina Löser und Tillmann Wagner kuratiert.

storyboards – Häuser erzählen Geschichten

Termine der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017:

Auftaktveranstaltung
in der Österreichischen Botschaft Berlin, Stauffenbergstraße1, 10785 Berlin
(Anmeldung erforderlich unter kulturforumberlin.at/anmeldung
oder berlin-kf@bmeia.gv.at)

Donnerstag, 26. Januar 2017, 19:30 Uhr
Stefan Marte (Marte.Marte Architekten, Feldkirch)
Ute Frank (augustinundfrankarchitekten, Berlin)

Alle weiteren Veranstaltungen im KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin

Dienstag, 14. Februar 2017, 19 Uhr
Hermann Schnöll (maria flöckner und hermann schnöll, Salzburg)
Tim Heide (Heide & von Beckerath, Berlin)

Mittwoch, 15. März 2017, 19 Uhr
Michelangelo Zaffignani (Bechter Zaffignani Architekten, Bregenz)
Nils Buschmann (Robertneun Architekten, Berlin)

Mittwoch, 19. April 2017, 19 Uhr
Dietger Wissounig (Dietger Wissounig Architekten, Graz)
Tom Kaden (Kaden + Lager, Berlin)

Mittwoch, 17. Mai 2017, 19 Uhr
Florian Riegler (Riegler Riewe, Graz)
Roger Bundschuh (Roger Bundschuh Architekten, Berlin)

Mittwoch, 14. Juni 2017, 19 Uhr
Marie-Therese Harnoncourt (the next Enterprise-Architects, Wien)
Arno Brandlhuber (Brandlhuber+ Architects and Urban Planers, Berlin)

Ein besonderer Dank gilt unseren Kooperationspartnern

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Österreichisches Kulturforum Berlin

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KW Institute for Contemporary Art

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1:1 Berliner Architekturdialoge: Francois Charbonnet ↔ Holger Kleine

 

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

„Lehre“ – Francois Charbonnet und Holger Kleine

BDA Galerie Berlin und die Schweizerische Botschaft veranstalten am 16.06.2016 um 19.00 Uhr  den finalen Dialogabend der Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Schweiz – Berlin in die BDA Galerie in der Mommsenstraße 64 in Berlin-Charlottenburg.

„Lehre“ – ist das Thema des Architekturdialogs von Francois Charbonnet aus Genf und Holger Kleine aus Berlin.

Francois Charbonnet studierte ab 1994 Architektur an der ETH Zürich und diplomierte 1999 bei Hans Kollhoff. Er arbeitete anschließend bis 2003 bei Herzog & de Meuron in Basel, wo er auch seinen Büropartner Patrick Heiz traf, mit dem er seit 2003 das Büro Made in führt. Seit 2010 lehrt Francois Charbonnet als Gastprofessor u.a. an der EPFL-ENAC, der ETH Zürich und USI Accademia die Architettura in Mendriso.

Die Arbeiten des Büros Made in kennzeichnet eine methodisch wie konzeptionelle Präzision, die sich aus einem sichtlich genussvoll angelegten Archiv kultur- und technikgeschichtlicher Asservaten speist. Meist gerinnen die Raumprogramme zu emblematischen Grundriss- und Schnittfiguren Maschinengespeister Dramaturgien, deren konzeptionelle Referenzpunkte in markanten Bildmontagen „anexakter Proto-Bilder“ verdeutlicht werden.

Holger Kleine „schafft ein eigenständiges räumliches Vokabular, das er an landschaftliche, musikalische und sprachliche Analogien anlehnt. Ein Badezimmer wird zu einer stürmischen Seelandschaft mit Wasser, Wirbeln, Eis und Wolken; ein Flur zu einem Canyon; ein Grundriss zu einer musikalischen Variation“ (Prof. Hagen Schwenk, Hochschule Darmstadt).

Holger Kleine studierte Architektur und Musikwissenschaften an der Technischen Universität Berlin und der Cooper Union in New York. Dort schloss er 1990 mit dem Bachelor of Architecture ab und diplomierte 1993 an der TU Berlin. Nach Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros in Berlin, Toulouse, Barcelona und New York – unter anderem bei Eisenman Architects und Sauerbruch Hutton Architekten – gründete er 1999 das Büro Holger Kleine Architekten in Berlin. Seit 2010 firmiert er gemeinsam mit Jens Metz unter dem Namen Kleine Metz Architekten. 2010 übernahm er die Professor für Künstlerisch – Konzeptionelles Entwerfen an der Hochschule Rhein Main (HSRM), Wiesbaden und wurde 2013 mit dem 1. Preis für Engagement und Qualität seiner Lehre ausgezeichnet.

Lehre

1:1 Berliner Architekturdialoge: Marco Zünd ↔ Johannes Sierig

 

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

„StadtLandschaft“ – Marco Zünd und Armando Ruinelli

Einladung zum 25. Mai 2016, 19:00, im Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

BDA Galerie Berlin und die Schweizerische Botschaft laden am 25. Mai 2016 um 19 Uhr zum fünften Dialogabend der Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 ins Studiolo der KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69 in Berlin-Mitte ein.

„StadtLandschaft“ – dichotomisch überschreiben Marco Zünd aus Basel und Johannes Sierig aus Berlin ihren Architekturdialog an diesem Abend.

Marco Zünd fasst Kernthemen seines Basler Büros Buol und Zünd unter dem Begriff „the romantic picturesque…“ zusammen: Architektur, die sich im Kontext eines fließenden Geschichtlichkeitsbegriffes bewegt, das Atmosphärische genau so wie das Städtische liebt und dem generischen Projekt etwas kulturell Verfestigtes entgegenzustellen vermag. Schlussendlich ein Plädoyer für eine „offene“ Architektur, die den Menschen involvieren will; sei dies über seine Sinne oder seinen Intellekt.
Marco Zünd lernte zunächst Bauzeichner bevor er 1988 ein Architekturstudium an der Ingenieurschule Basel begann, das er 1991 mit einem Diplom bei Michael Alder abschloss. Im selben Jahr gründete er zusammen mit Lukas Buol das gemeinsame Büro in Basel. Parallele Lehrtätigkeiten beginnen mit der Assistenz am Lehrstuhl Prof. Kollhoff an der ETH Zürich und setzen sich bis heute in Vertretungsprofessuren in St. Pölten und Kaiserslautern fort.

Johannes Sierig entwickelt in seinem Berliner Büro plus 4930 architektur jedes Projekt von einem Nullpunkt aus, um Neues aus der persönlichen Arbeit mit dem Bauherrn zu ermöglichen und Dinge zusammen zu bringen, die auf den ersten Blick nicht zusam-menpassen: landschaftlicher Städtebau und Berliner Blockrand, Deutsche Provinz und Towns in Äthiopien, Haus mit Garten und Berliner Stadtmitte, Poesie und parametrisches Programmieren.
Johannes Sierig studierte zunächst Germanistik und Philosophie an der Freien Universität Berlin, wechselte dann zum Studium der Architektur, das er 1994 an der TU Berlin mit dem Diplom abschloss. Nach Mitarbeit in den Büros Müller Reimann, Ortner & Ortner und Jakob Lehrecke unterrichtete er 1997 bis 2004 als wissenschaftlicher Assistent an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus Entwerfen – später an der Beuth Hochschule im Lehrauftrag. 2000 gründet er das Büro Büther und Sierig Architekten, seit 2005 firmiert er mit den Partnern Florian Geddert und René Krüger unter plus 4930 Architektur.

Im Anschluss an den 45-minütigen Dialog wird das Gespräch in den Publikumsraum erweitert, Fragen können den Dialogpartnern gestellt und angerissene Themen im persönlichen Gespräch weiter vertieft werden. Es werden Filmaufnahmen gemacht. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Schweiz : Berlin wird gemeinsam veranstaltet von der BDA Galerie Berlin und der Schweizerischen Botschaft. Wir danken dem KW Institute for Contemporary Art für die Einräumung ihres Studiolos und dem Unternehmen DORMA DORMA Logo für die freundliche Unterstützung.

StadtLandschaft

1:1 Berliner Architekturdialoge: Armando Ruinelli ↔ Thomas Kröger

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

Archiv und Werkstatt – Armando Ruinelli und Thomas Kröger

Einladung zum 27. April 2016, 19:00, im Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

Am 27. April 2016 um 19 Uhr findet der vierte Dialogabend der Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 im Studiolo des KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69 in Berlin-Mitte statt. Die Reihe wird gemeinsam von der BDA Galerie Berlin und der Schweizerischen Botschaft veranstaltet.

„Archiv und Werkstatt“ haben Armando Ruinelli aus Soglio und Thomas Kröger aus Berlin ihren  Architekturdialog überschrieben.

Armando Ruinellis Architektur ist geprägt von einer tiefen Verbundenheit mit seinem Heimatdorf Soglio in Bergell, einem italienisch-sprachigen Tal des schweizerischen Graubündens. Sein Schaffen kennzeichnet ein heutiger Dialog mit Traditionen der Landbaukunst Soglios und zeugt von respektvollen Umgang mit und ausdrucksstarker Neuinterpretation von existierenden Bautypologien. Nach einer Zeichnerlehre in Zürich bildete er sich autodidaktisch zum Architekten fort und unterstützte Anfang der 80er Jahre Michael Alder bei der „akribischen“ Bauaufnahme für die Publikation „Soglio. Siedlungen und Bauten“, deren methodischen Ansatz er bis heute mit seiner Arbeit seine Referenz erweist. Seit 1982 führt er in Soglio sein eigenes Büro Ruinelli Associati AG Architetti SIA.

Thomas Krögers Architektursprache ist ebenfalls geprägt von starken kontextuell gebundenen Arbeiten. Eine Reihe markanter Projekte in der brandenburgischen Uckermark sind scheinbar aus der angetroffenen Atmosphäre und dem Landschaftsbild heraus generiert. Orte werden aus dem Vorgefundenen in Reminiszenz an ortstypische Typologien und Bautechniken weiterentwickelt, dies sowohl im ländlichen, als auch im städtischen Raum für Wohn- und Kulturbauten.
Thomas Kröger studierte an der TU Braunschweig, an der Bartlett School in London und an der Universität der Künste in Berlin. Er arbeitete anschließend bei Sir Norman Forster und Max Dudler – seit 2001 arbeitet er im eigenen Büro Thomas Kröger Architekt in Berlin.

Im Anschluss an den 45-minütigen Dialog wird die Möglichkeit geboten, die Dialogpartner mit Fragen und persönlichen Gesprächen weiter kennenzulernen, wie auch alle anwesenden Gäste. Es werden Filmaufnahmen gemacht. Eintritt frei.

1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Schweiz : Berlin wird gemeinsam veranstaltet von der BDA Galerie Berlin und der Schweizerischen Botschaft. Wir danken dem KW Institute for Contemporary Art für die Einräumung ihres Studiolos und dem Unternehmen DORMA DORMA Logo für die freundliche Unterstützung.

Archiv und Werkstatt

1:1 Berliner Architekturdialoge: Sebastian Lippok ↔ Johanna Meyer-Grohbrügge

 

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

„Critical Mass” – Sebastian Lippok und Johanna Meyer-Grohbrügge

Einladung zum 6. April 2016, 19.00 Uhr, im Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

Am 6. April 2016 um 19 Uhr laden BDA Galerie Berlin und die Schweizerische Botschaft zum dritten Dialogabend der Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 in das Studiolo des KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69 in Berlin-Mitte.

„Critical Mass“ − ein Gespräch über J.G. Ballards Novelle „Highrise“ mit Filmstills aus dem neuen, gleichnamigen Film von Ben Wheatley – wird das Thema der beiden Gäste Johanna Meyer-Grohbrügge von June 14 (Berlin) und Sebastian Lippok von Waldrap (Zürich) sein.

June 14, das gemeinsame Architekturbüro von Johanna Meyer-Grohbrügge und Sam Chermayeff, sucht nach einfachen räumlichen Antworten auf komplexe Aufgabenstellungen. Dabei verhandeln die Architekten immer wieder die Fragestellungen nach Programm und Raum, nach Formen der Flexibilität und Durchlässigkeit von Grenzen, in deren Kontext der interagierende Mensch steht. Mit einer Vielfalt von Projekten, die von Wohnhäusern, über Ausstellungsarchitektur, Möbeldesign bis zur Landschaftsarchitektur reichen, erforscht das Büro die Möglichkeiten, neue Formen des Zusammenlebens hervorzubringen.

Waldrap ist eine Kooperation von Renate Walther und Sebastian Lippok aus Zürich. Ihre Arbeit versteht sich als eine Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Lebensumständen, welche wie nie zuvor in ihrer Komplexität und Widersprüchlichkeit das Verhältnis zwischen Programm und Kontext manipulieren. Die beiden Architekten interessieren präzise, auf einer architektonischen Idee basierende Konzepte. Ist das Resultat eines Projekts nicht die Konsequenz einer Grundidee, ist es in ihren Augen gescheitert.

Im Anschluss an den 45-minütigen Dialog gibt es die Möglichkeit, die Dialogpartner mit Fragen und persönlichen Gesprächen weiter kennenzulernen. Es werden Filmaufnahmen gemacht. Eintritt frei.

1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Schweiz : Berlin wird gemeinsam veranstaltet von der BDA Galerie Berlin und der Schweizerischen Botschaft. Wir danken dem KW Institute for Contemporary Art für die Einräumung ihres Studiolos und dem Unternehmen DORMA DORMA Logo für die freundliche Unterstützung.

„Critical Mass“

1:1 Berliner Architekturdialoge: Daniel Zamarbide ↔ Etienne Descloux

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

Blind Date – Daniel Zamarbide und Etienne Descloux

Einladung zum 16. März 2016, 19.00 Uhr, im Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

Am 16. März 2016 um 19 Uhr laden BDA Galerie Berlin und Schweizerische Botschaft zum zweiten Dialog der Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016. Daniel Zamarbide von BUREAU A aus Genf und Etienne Descloux aus Berlin treffen sich an diesem Abend zum „Blind Date“ – ihrem selbst gewählten Motto – im Studiolo der KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69 in Berlin-Mitte.

BUREAU A versteht sich als multidisziplinäre Plattform, welche die Grenze zwischen Architekturforschung und -entwurf stets neu auflöst. Ihre installativ anmutenden Architekturen und Raumgestaltungen widmen sich immer wieder den sozialen Fragen der Architektur.
Etienne Descloux‚ Arbeitsspektrum durchquert mühelos Hausbau, Innenausbau und Bildende Kunst. Zunächst bekannt Aufscheinendes in Haus, Objekt oder Kunstinstallation wandelt sich durch subtile Irritationen zu einer persönlich geprägten Sprache.

Das Gespräch an diesem Abend wird ausnahmsweise in englischer Sprache geführt – es wird wieder durch Filmaufnahmen begleitet. Der Eintritt ist frei.Im Anschluss an das 45-minütige dialogische Blind Date stellen sich die Dialogpartner den Fragen des Publikums.

1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Schweiz : Berlin wird gemeinsam veranstaltet von der BDA Galerie Berlin und der Schweizerischen Botschaft.

Wir danken dem KW Institute for Contemporary Art für die Einräumung ihres Studiolos und dem Unternehmen DORMA DORMA Logo für die freundliche Unterstützung.

Blind Date

1:1 Berliner Architekturdialoge: Raphael Frei ↔ Donatella Fioretti (Auftaktabend)

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

Am 08.02.2016 findet der Auftaktdialog der 1zu1 Berliner Architekturdialoge 2016 – Schweiz : Berlin auf Einladung der Schweizerischen Botschafterin Schraner Burgener in den festlichen Räumen Ihrer Berliner Residenz statt. Der erste Dialog findet zwischen Raphael Frei (Pool Architekten, Zürich) und Donatella Fioretti (BFM Architekten, Berlin) statt.

Donatella Fioretti diplomierte am Instituto Universitario di Architettura Venezia, arbeitete anschließend bei Zumthor und Leon Wohlhage, um dann 1995 gemeinsam mit Ihren Partnern Piero Bruno und José Gutierrez Marquez ihr gemeinsames Architekturbüro Bruno Fioretti Marquez Architekten in Berlin aufzumachen.
Das Büro ist nicht nur sehr erfolgreich bei vielen nationalen und internationalen Architekturwettbewerben, seine Projekte und Bauten zeichnen sich insbesondere durch eine klare Konzeptionalität verbunden mit einer bemerkenswerten Sinnlichkeit aus. Stellvertretend seien die Mittelpunktbibliothek in Köpenick, die Meisterhäuser am Bauhaus Dessau (Auszeichnung Architekturpreis des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt am Main 2016) und der gewonnene Wettbewerb zur Campuserweiterung Potsdam Neues Palais genannt.
Donatella Fioretti unterrichtet als Professorin für Baukonstruktion und Entwerfen an der Technischen Universität Berlin.

Raphael Frei aus Zürich diplomierte an der ETH Zürich und arbeitete anschließend bei Gigon Guyer. 1994 formierte sich Pool zunächst als Diskussionsplattform für Architektur und Städtebau, ab 1996 begannen praktische Arbeiten als Architektengemeinschaft bevor sich daraus 2 Jahre später die sehr erfolgreiche Architektur-Genossenschaft Pool-Architekten mit 8 gleichberechtigten Partnern entwickelte. Als Teil der Architektengruppe Krokodil ist er Mitverfasser von „Glatt! Manifest für eine Stadt im Werden“, das die Urbanisierung der Vorstädte untersucht. Urbanes Denken findet sich bis in die Wohnungsgrundrisse hinein – z.B. im Projekt „Mehr als Wohnen“ im Hunziker-Areal in Zürich – wo Wohnbereiche wie Stadtplätze begriffen zu sein scheinen.
2014 erhielten Pool Architekten den Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim, welche Arbeiten von besonderer Aktualität in Kunst und Architektur der Gegenwart ehrt.
Raphael Frei unterrichtet Entwerfen als Gastprofessor an der TU Berlin.

Bei mehr als 300 Anmeldungen konnte für den Auftaktabend nur gut der Hälfte der Interessenten zugesagt werden – für alle ist jetzt der Dialog in der Filmdokumentation zu sehen.

1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Schweiz : Berlin wird gemeinsam veranstaltet von der BDA Galerie Berlin und der Schweizerischen Botschaft.


 

Terroir                                                            Korsett                                                            Abstraktion

„Ce ne sont pas les idées qui me manquent… J’en ai trop“ (Degas). „Mais, Degas, ce n’est point avec des idées que l’on fait des vers. . . . C’est avec des mots.“ (Mallarmé)
Paul Valéry „Degas, Manet, Morisot“ (trans. David Paul), Princeton University Press, 1960

 

1:1 Berliner Architekturdialoge

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

Wir freuen uns Sie zu den fünf folgenden Dialogabenden ab dem 16. März 2016 im Studiolo der Kunst-Werke und der BDA Galerie begrüßen zu dürfen.

In Kooperation mit der Schweizerischen Botschaft gehen die 1:1 Berliner Architekturdialoge in die vierte Runde. Die sechsteilige Dialogreihe inszeniert in diesem Jahr das abendliche Gespräch zwischen einem Schweizerischen und einem Berliner Architekten. Begleitet von einer Handvoll Projektbilder beleuchtet der 50-minütige Dialog jeweils ein architektonisches Thema aus Schweizer und Berliner Perspektive. Lauschen Sie bei einem Glas Wein und diskutieren Sie mit.

Zur Auftaktveranstaltung mit Raphael Frei (Pool Architekten, Zürich) sowie Donatella Fioretti (BFM Architekten, Berlin) laden die BDA Galerie und die Schweizerische Botschafterin Christine Schraner Burgener am 8. Februar 2016 um 19 Uhr in die Botschaftsresidenz (Anmeldung erforderlich unter ber.events@eda.admin.ch).

Ab März sind die 1:1 Berliner Architekturdialoge für 4 Gesprächsabende zu Gast im Studiolo der Kunst-Werke in der Auguststraße 69 in Berlin-Mitte:

Mittwoch, 16. März 2016
Daniel Zamarbide (Bureau A, Genf) – Etienne Descloux (Etienne Descloux, Berlin)

Mittwoch, 06. April 2016
Sebastian Lippok (Waldrap, Zürich) – Johanna Meyer-Grohbrügge (June 14, Berlin)

Mittwoch, 27. April 2016
Armando Ruinelli (Ruinelli Associati Ag, Soglio) – Thomas Kröger (Thomas Kröger Architekt BDA, Berlin)

Mittwoch, 25. Mai 2016
Marco Zünd (Buol & Zünd, Basel) – Johannes Sierig (Plus 4930 Architektur, Berlin)

Zum Finale kehren die 1:1 Berliner Architekturdialoge am Donnerstag, den 16. Juni 2016, in die Räume der BDA Galerie in der Mommsenstraße 64 zurück, wo François Charbonnet (Made in, Genf) und Holger Kleine (Kleine Metz Architekten, Berlin) miteinander diskutieren.

Mit Ausnahme des Abends im März werden alle Dialoge auf Deutsch geführt.
Die Veranstaltungen werden gefilmt und veröffentlicht. Beginn ist jeweils um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

1:1 Berliner Architekturdialoge
Die internationale Gesprächsreihe, die aus einem Konzept von urban drift  entstanden ist, wird von den BDA-Mitgliedern Katharina Löser und Tillmann Wagner kuratiert.

Nach dem erfolgreichen Start der Reihe im Jahr 2012 mit Dialogen zwischen Berliner Architekten und französischen Kollegen und der Fortsetzung mit den Gastländern Großbritannien 2013 und Italien 2014 diskutieren in diesem Jahr jeweils ein in Berlin ansässiger, profilierter Architekt und ein Kollege aus der Schweiz über ihre Positionen zu grundsätzlichen und aktuellen Fragestellungen des architektonischen Schaffens.

Die Reihe zielt darauf, in der direkten Gegenüberstellung beider Gesprächspartner persönliche, kulturelle und gesellschaftliche Gemeinsamkeiten oder Divergenzen herauszustellen. Es gibt keine Moderation, die Themen werden durch die Diskutanten selbst gesetzt. Im sehr persönlichen Zwiegespräch, das nicht als Projekt- oder Nabelschau dienen soll, werden vielschichtige Einblicke in die Arbeit der Architekten gegeben, und das Format hat bereits in den vergangenen Jahren die Zuhörer begeistert. Dank der Unterstützung der Schweizer Botschaft ist es nun gelungen, die 1:1 Berliner Architekturdialoge in diesem Jahr mit dem Gastland Schweiz fortzuführen. Erneut konnte die BDA Galerie prominente Gäste als Gesprächspartner gewinnen, welche mit ihren sehr unterschiedlichen Ansätzen eine spannende Auseinandersetzung über die Baukultur und die Arbeit des Architekten erwarten lassen.

 

Ein besonderer Dank gilt unseren Kooperationspartnern

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