Kategorie: 1:1 Berliner Architekturdialoge

1:1 Berliner Architekturdialoge: Anne- Julchen Bernhardt ↔ Martin Fröhlich

Doppelkopf

→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich Katharina Löser und Tillmann Wagner

„Jagen und Sammeln – Strategien der Baukunst“ 

Der Abend bildet den Prolog für die 1:1 Berliner Architekturdialoge 2019 Deutschland : Berlin, mit der die dreiteilige Dialogreihe Schweiz – Österreich – Deutschland mit sechs weiteren Dialogen im kommenden Jahr fortgesetzt wird.

Prof. Dipl.Ing. Anne-Julchen Bernhardt (*1971) hat Architektur an der RWTH Aachen und der Kunstakademie Düsseldorf studiert, als Architektin in Berlin und Köln und als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Aachen und Wuppertal gearbeitet. Seit 2008 ist sie Professorin für Gebäudelehre an der RWTH Aachen University. Im Jahr 2000 haben Anne-Julchen Bernhardt und Jörg Leeser BeL Sozietät für Architektur BDA in Köln gegründet.

Martin Fröhlich (*1968) setzte sein Studium Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar auf Handwerksausbildungen als Elektromonteur und Maurer auf. 1999 gründet er die Büropartnerschaft mit Sven Fröhlich, die als AFF architekten firmiert.
Seit 2012 hat er gemeinsam mit Anja Fröhlich eine Professur an der ETH Lausanne mit dem Laboratory of elementary architecture and studies of types inne.

Die Kuratoren danken Frau Voigt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie den Sponsoren der BDA Galerie für die freundliche Unterstützung des Formats der 1zu1 Berliner Architekturdialoge.

1:1 Berliner Architekturdialoge: Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs ↔ Arno Brandlhuber

→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich Katharina Löser und Tillmann Wagner

„Ende der Funktionstrennung“ – Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs und Arno Brandlhuber

Einladung zu Mittwoch, den 14. Juni 2017, 19:00, ins Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

Die BDA Galerie Berlin und das Österreichisches Kulturforum laden am 14. Juni 2017 um 19 Uhr zum letzten Dialogabend der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich : Berlin in das Studiolo des KW Institute for Contemporary Art in Berlin-Mitte ein. Die beiden Gäste des Abends, Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs aus Wien und Arno Brandlhuber aus Berlin, haben sich für ihren Dialog das Thema „Ende der Funktionstrennung“ gesetzt und sprechen über die Entstehungsgeschichten ihres Entwerfens.

Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs diplomierte Architektur an der Universität für angewandte Kunst Wien und gründete 2000 mit Ernst J. Fuchs the next ENTERprise Architects. Ihre Projekte reichen von konkreten Bauaufgaben, Installationen und experimentellen Eingriffen im Stadtraum bis hin zu städtebaulichen Konzepten. Beide Zugänge werden als gleichwertig betrachtet und beeinflussen einander wechselseitig. Das Provozieren von Zufällen und dem Unvorhersehbaren ist Strategie für die Raum- und Programmproduktion ihrer Architektur. Sie arbeiten daran, alles aufzuspüren, was über das reine Funktionieren hinausführt. Viele Projekte und Realisierungen wie Blindgänger / AT, Seebad Kaltern / IT (2006), Wolkenturm – Freiluftbühne Grafenegg (2007) wurden international publiziert und ausgezeichnet. Seit 1998 lehrt Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs an unterschiedlichen Universitäten in Wien und Europa.

Arno Brandlhuber hat Architektur und Stadtplanung an der Technischen Universität Darmstadt und der Accademia del Arte in Florenz studiert. Seit 1992 arbeitet er in verschiedenen Projekt- und Büropartnerschaften, darunter mit Zamp Kelp und Julius Krauss, später mit Bernd Kniess (b&k+). Während dieser Zeit wurden Projekte wie das „Neanderthal Museum“ (Mettmann, 1996) und der Wohnen-Arbeiten-Hybrid „Kölner Brett“ (Köln, 2000) realisiert. 2006 ist Brandlhuber Gründer des Berliner Büros „Brandlhuber+“, seit 2009 tritt das Büro in Partnerschaft mit Markus Emde und Thomas Burlon als „Brandlhuber+Emde, Burlon“ auf und ist verantwortlich für Projekte wie das Galerie- und Studiogebäude „Brunnenstraße 9“ (Berlin, 2010), die „Antivilla“ (Krampnitz, 2014) und die Umnutzung des brutalistischen Kirchenbaus „St. Agnes“ in einen Galeriebau (Berlin, 2015).
Neben seiner Lehrtätigkeit an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und seiner Baupraxis beschäftigt er sich in Ausstellungen und u.a. in der kürzlich erschienenen Publikation „The Dialogic City: Berlin wird Berlin“ mit der Raumproduktion der Berliner Republik.

„Ende der Funktionstrennung“

 

1:1 Berliner Architekturdialoge: Florian Riegler ↔ Roger Bundschuh

→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich Katharina Löser und Tillmann Wagner

„Vom Cour d’honneur zum Beton brut: Ein assoziativer Exkurs “ – Florian Riegler und Roger Bundschuh

Einladung zu Mittwoch, den 17. Mai 2017, 19:00, ins Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

Die BDA Galerie Berlin und das Österreichische Kulturforum laden am 17. Mai 2017 um 19 Uhr zum fünften Dialogabend der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich : Berlin in das Studiolo des KW Institute for Contemporary Art in Berlin-Mitte ein. Die beiden Gäste des Abends, Florian Riegler aus Graz und Roger Bundschuh aus Berlin, haben sich für ihren Dialog das Thema „Vom Cour d’honneur zum Beton brut: Ein assoziativer Exkurs “ gesetzt und sprechen über die Entstehungsgeschichten ihres Entwerfens.

Florian Riegler studierte Architektur an der Technischen Universität Graz. 1987 gründete er gemeinsam mit Roger Riewe das Büro Riegler Riewe Architekten. Er ist in zahlreichen österreichischen Gestaltungsbeiräten tätig und seit 2008 Professor für Entwerfen und Konstruktion an der Universität der Künste Berlin. Riegler Riewe Architekten verstehen den Prozess des Gebäudeentwurfs als eine interdisziplinäre Aufgabe, die führende Experten verschiedener Gebiete zusammenführt. Ihre Architektur schafft Strukturen, die offen und präzise zugleich sind und Rahmen für den komplexen Fluss der Bilder des Gebrauchs generiert.

Roger Bundschuh studierte Architektur an der Universität in Stuttgart. Nach unterschiedlichen Projektpartnerschaften arbeitet er seit 2005 wieder in seinem eigenen Büro Bundschuh Architekten, welches er 1996 in Berlin gegründet hat. Zurzeit unterrichtet er als Gastprofessur am DIA Dessau. Bundschuh Architekten arbeiten an Projekten in allen Maßstäben, vom Brillendesign bis zum Städtebau. Neben dem Schwerpunkt Räume für und mit Kunst zu schaffen, beschäftigen sie sich verstärkt mit Wohn- und Büroprojekten. Sie versuchen Narrative herzustellen und aufzugreifen, wobei sie sich als Mediatoren von Prozessen verstehen, die von grundsätzlicher Ergebnisoffenheit, einem ständigen Hinterfragen und Neugier auf allen Lösungsebenen geprägt ist.

„Vom Cour d’honneur zum Beton brut: Ein assoziativer Exkurs “

1:1 Berliner Architekturdialoge: Dietger Wissounig ↔ Tom Kaden

→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich Katharina Löser und Tillmann Wagner

Einladung zu Mittwoch, den 19. April 2017, 19:00, ins Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

BDA Galerie Berlin und das Österreichische Kulturforum Berlin laden am Mittwoch, dem 19. April 2017  um 19.00 Uhr zum vierten Dialogabend der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich : Berlin in das Studiolo des KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69 in Berlin – Mitte ein.

„Holz“

Dieter Wissounig  und Tom Kaden  setzen ihren Dialog programmatisch Materialbasiert an -„Holz“ – das in Arbeit und Forschung beider prägende Material.

Dietger Wissounig studierte nach seinem Abschluss an der Höheren Technischen Lehranstalt für Hochbau Villach Architektur an der Technischen Universität Graz. Seit 2003 arbeitet er im eigenen Grazer Büro Dieter Wissounig Architekten (wissounig) an Architekturprojekten, in denen das Bauen als kultureller Beitrag mit hohem Gebrauchswert bei reflektierter Wirtschaftlichkeit verstanden ist.

Tom Kaden studierte an der FH für angewandte Kunst in Schneeberg und der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. Seit 1991 rückt der Baustoff Holz zunehmend ins Zentrum seiner Arbeit, dessen Möglichkeiten für den urbanen Holzhochbau er in den Partnerschaften Kaden Klingbeil bis 2013 und aktuell Kaden und Lager (kadenundlager) innovativ auslotet mit Perspektive auf die sprichwörtlichen „architektonischen Leuchttürme“ – das Hochhaus.

„Holz“

1:1 Berliner Architekturdialoge: Michelangelo Zaffignani ↔ Nils Buschmann

→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich Katharina Löser und Tillmann Wagner

Einladung zu Mittwoch, den 15. März 2017, 19:00, ins Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

BDA Galerie Berlin und das Österreichische Kulturforum Berlin laden am Mittwoch, dem 15. März 2017  um 19.00 Uhr zum dritten Dialogabend der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich : Berlin in das Studiolo des KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69 in Berlin – Mitte ein.

„Making of“

– also Entstehungsgeschichten ihres Entwerfen sind Thema und Gegenstand des Dialogs von Michelangelo Zaffignani aus Bregenz und Nils Buschmann aus Berlin.

Michelangelo Zaffignani studierte Architektur an der Leopold Franzens Universität in Innsbruck. Seit der Bürogründung Bechter Zaffignani Architekten ( bzzt.at ) im Jahr 2009 arbeiten Rene Bechter und Michelangelo Zaffignani vielfach an Bauaufgaben, die aus Wettbewerbsteilnahmen entstehen.

Die Arbeit des Bregenzer Büros ist geprägt von der konsequenten Suche nach der besten Lösung für die konkrete Aufgabe. Geleitet von diesem Parameter entstehen Bauten, die vor dem Hintergrunds des gängigen Bilds zeitgenössischer Vorarlberger Architektur eine eigene architektonische Handschrift ihrer Verfasser erkennen lassen.

Nils Buschmann studierte Architektur an der Technischen Universität und der Hochschule der Künste Berlin.

Er gründete 2000 die Architektenpartnerschaft ROBERTNEUN™ ( robertneun.de ) mit Thomas Baecker und Tom Friedrich. ROBERTNEUN™ verstehen sich als traditionelle Architekten, die versuchen aus dem heterogenen Fundus der Architekturgeschichte zeitgenössische Antworten auf die aktuelle Stadt- und Architekturdiskussion zu finden. Der kulturelle Schatz des Vorhandenen in seiner Reichhaltigkeit dient ihnen als Referenz in Ihren Arbeiten – mit denen sie diesen um eine klar heutige Position erweitern.

„Making of“

1:1 Berliner Architekturdialoge: Hermann Schnöll ↔ Tim Heide

→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich Katharina Löser und Tillmann Wagner

„Möglichkeitsräume“

Einladung zum 14. Februar 2017, 19:00, ins Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

BDA Galerie Berlin und das Österreichische Kulturforum Berlin laden am 14. Februar 2017  um 19.00 Uhr zum zweiten Dialogabend der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich : Berlin in das Studiolo des KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69 in Berlin – Mitte ein.

„Möglichkeitsräume“

ist das Thema des Architekturdialogs von Hermann Schnöll aus Salzburg und Tim Heide aus Berlin.

Hermann Schnöll studierte Architektur an der „Angewandten“ bei Hans Hollein. Seit 1998 arbeitet er zusammen mit seiner Partnerin Maria Flöckner im gemeinsamen Atelier maria flöckner und hermann schnöll.

Die wesentliche Qualität der Arbeit des Ateliers maria floeckner und hermann schnöll ist „die Anmaßung, zugleich ein Gefühl umfassender Verantwortlichkeit und Zuständigkeit, an den verschiedensten Stellen, in verschiedenste Projekthegemonien korrigierend und kritisierend einzugreifen – nach genauer Anhörung des Sachverhalts – konstruktive Lösungsvorschläge vorzulegen und diese gegen die Schwerkraft durchzusetzen.“ (Wolfgang Tschepaller)

Tim Heide studierte Architektur und Design an der TU und UdK Berlin. Ab 1988 arbeitet er selbstständig in Projektpartnerschaften u.a.auch mit den späteren Büropartnern Verena von Beckerath und Andrew Alberts, ab 2008 in Heide & von Beckerath.

Heide & von Beckerath arbeiten interdisziplinär – Ausgangspunkt ihrer Projekte ist stets der Raum. Methodisch ist eine bewusst herbeigeführte stadträumliche, bautypologische und programmatische Verunschärfung von Konvention und Tradition, die polyvalente Nutzungsräume „aufmacht“ und in der Präsenz einer „möglichst neutralen Anwesenheit des Hauses“ resultiert.

„Möglichkeitsräume“

Einladung 1zu1 2017

1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich : Berlin

→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich: Katharina Löser und Tillmann Wagner

BDA Galerie Berlin und das Österreichische Kulturforum Berlin laden zu der Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 ein, die in diesem Jahr das Zwiegespräch zwischen einem/er Architekten/in aus Österreich und einem/r Berliner Kollegen/in inszeniert. Zur Auftaktveranstaltung mit Stefan Marte (Marte.Marte Architekten, Feldkirch) und Ute Frank (augustinundfrankarchitekten, Berlin) laden wir Sie am Donnerstag, den 26. Januar 2017 um 19:30 Uhr in die Österreichische Botschaft Berlin ein zu „storyboards – Häuser erzählen Geschichten“. Die weiteren fünf Dialoge finden zwischen Februar und Juni 2017 im KW Institute for Contemporary Art in Berlin-Mitte statt.

„Das Schöne an dem heutigen Abend ist ja, dass wir gar nicht über die Arbeiten sprechen, sondern eigentlich darüber, wie wir dahin kommen oder vielleicht woher wir kommen damit wir dahin kommen, wo wir angekommen sind.“ Mit diesem Satz eines der Gäste aus der vergangenen Reihe der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 ist der Kern unseres Konzepts präzise beschrieben.

Mit Neugier und Vorfreude, welche Fragestellungen zu Architektur und Entwerfen in den kommenden sechs Architekturdialogen mit österreichischen und Berliner Architektenkollegen/-innen aufgeworfen, neu verhandelt und thematisch vertieft werden, sehen die Kuratoren auf den Beginn der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich – Berlin.

Die Gesprächsabende werden gefilmt und auf dem Blog der BDA Galerie veröffentlicht (blog.bda-berlin.de). Begleitend zu der sechsteiligen Dialogreihe wird eine wachsende Ausstellung in der BDA Galerie entstehen, welche die Spuren der Abende in Form der Bilder, Papiertischdecken und der Aufnahmen zum Thema hat.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nur zur Auftaktveranstaltung erforderlich.

Die 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Österreich:Berlin der BDA Galerie werden von Katharina Löser und Tillmann Wagner kuratiert.

storyboards – Häuser erzählen Geschichten

Termine der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017:

Auftaktveranstaltung
in der Österreichischen Botschaft Berlin, Stauffenbergstraße1, 10785 Berlin
(Anmeldung erforderlich unter kulturforumberlin.at/anmeldung
oder berlin-kf@bmeia.gv.at)

Donnerstag, 26. Januar 2017, 19:30 Uhr
Stefan Marte (Marte.Marte Architekten, Feldkirch)
Ute Frank (augustinundfrankarchitekten, Berlin)

Alle weiteren Veranstaltungen im KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin

Dienstag, 14. Februar 2017, 19 Uhr
Hermann Schnöll (maria flöckner und hermann schnöll, Salzburg)
Tim Heide (Heide & von Beckerath, Berlin)

Mittwoch, 15. März 2017, 19 Uhr
Michelangelo Zaffignani (Bechter Zaffignani Architekten, Bregenz)
Nils Buschmann (Robertneun Architekten, Berlin)

Mittwoch, 19. April 2017, 19 Uhr
Dietger Wissounig (Dietger Wissounig Architekten, Graz)
Tom Kaden (Kaden + Lager, Berlin)

Mittwoch, 17. Mai 2017, 19 Uhr
Florian Riegler (Riegler Riewe, Graz)
Roger Bundschuh (Roger Bundschuh Architekten, Berlin)

Mittwoch, 14. Juni 2017, 19 Uhr
Marie-Therese Harnoncourt (the next Enterprise-Architects, Wien)
Arno Brandlhuber (Brandlhuber+ Architects and Urban Planers, Berlin)

Ein besonderer Dank gilt unseren Kooperationspartnern

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Österreichisches Kulturforum Berlin

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KW Institute for Contemporary Art

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1:1 Berliner Architekturdialoge: Francois Charbonnet ↔ Holger Kleine

 

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

„Lehre“ – Francois Charbonnet und Holger Kleine

BDA Galerie Berlin und die Schweizerische Botschaft veranstalten am 16.06.2016 um 19.00 Uhr  den finalen Dialogabend der Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Schweiz – Berlin in die BDA Galerie in der Mommsenstraße 64 in Berlin-Charlottenburg.

„Lehre“ – ist das Thema des Architekturdialogs von Francois Charbonnet aus Genf und Holger Kleine aus Berlin.

Francois Charbonnet studierte ab 1994 Architektur an der ETH Zürich und diplomierte 1999 bei Hans Kollhoff. Er arbeitete anschließend bis 2003 bei Herzog & de Meuron in Basel, wo er auch seinen Büropartner Patrick Heiz traf, mit dem er seit 2003 das Büro Made in führt. Seit 2010 lehrt Francois Charbonnet als Gastprofessor u.a. an der EPFL-ENAC, der ETH Zürich und USI Accademia die Architettura in Mendriso.

Die Arbeiten des Büros Made in kennzeichnet eine methodisch wie konzeptionelle Präzision, die sich aus einem sichtlich genussvoll angelegten Archiv kultur- und technikgeschichtlicher Asservaten speist. Meist gerinnen die Raumprogramme zu emblematischen Grundriss- und Schnittfiguren Maschinengespeister Dramaturgien, deren konzeptionelle Referenzpunkte in markanten Bildmontagen „anexakter Proto-Bilder“ verdeutlicht werden.

Holger Kleine „schafft ein eigenständiges räumliches Vokabular, das er an landschaftliche, musikalische und sprachliche Analogien anlehnt. Ein Badezimmer wird zu einer stürmischen Seelandschaft mit Wasser, Wirbeln, Eis und Wolken; ein Flur zu einem Canyon; ein Grundriss zu einer musikalischen Variation“ (Prof. Hagen Schwenk, Hochschule Darmstadt).

Holger Kleine studierte Architektur und Musikwissenschaften an der Technischen Universität Berlin und der Cooper Union in New York. Dort schloss er 1990 mit dem Bachelor of Architecture ab und diplomierte 1993 an der TU Berlin. Nach Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros in Berlin, Toulouse, Barcelona und New York – unter anderem bei Eisenman Architects und Sauerbruch Hutton Architekten – gründete er 1999 das Büro Holger Kleine Architekten in Berlin. Seit 2010 firmiert er gemeinsam mit Jens Metz unter dem Namen Kleine Metz Architekten. 2010 übernahm er die Professor für Künstlerisch – Konzeptionelles Entwerfen an der Hochschule Rhein Main (HSRM), Wiesbaden und wurde 2013 mit dem 1. Preis für Engagement und Qualität seiner Lehre ausgezeichnet.

Lehre

1:1 Berliner Architekturdialoge: Marco Zünd ↔ Johannes Sierig

 

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

„StadtLandschaft“ – Marco Zünd und Armando Ruinelli

Einladung zum 25. Mai 2016, 19:00, im Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

BDA Galerie Berlin und die Schweizerische Botschaft laden am 25. Mai 2016 um 19 Uhr zum fünften Dialogabend der Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 ins Studiolo der KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69 in Berlin-Mitte ein.

„StadtLandschaft“ – dichotomisch überschreiben Marco Zünd aus Basel und Johannes Sierig aus Berlin ihren Architekturdialog an diesem Abend.

Marco Zünd fasst Kernthemen seines Basler Büros Buol und Zünd unter dem Begriff „the romantic picturesque…“ zusammen: Architektur, die sich im Kontext eines fließenden Geschichtlichkeitsbegriffes bewegt, das Atmosphärische genau so wie das Städtische liebt und dem generischen Projekt etwas kulturell Verfestigtes entgegenzustellen vermag. Schlussendlich ein Plädoyer für eine „offene“ Architektur, die den Menschen involvieren will; sei dies über seine Sinne oder seinen Intellekt.
Marco Zünd lernte zunächst Bauzeichner bevor er 1988 ein Architekturstudium an der Ingenieurschule Basel begann, das er 1991 mit einem Diplom bei Michael Alder abschloss. Im selben Jahr gründete er zusammen mit Lukas Buol das gemeinsame Büro in Basel. Parallele Lehrtätigkeiten beginnen mit der Assistenz am Lehrstuhl Prof. Kollhoff an der ETH Zürich und setzen sich bis heute in Vertretungsprofessuren in St. Pölten und Kaiserslautern fort.

Johannes Sierig entwickelt in seinem Berliner Büro plus 4930 architektur jedes Projekt von einem Nullpunkt aus, um Neues aus der persönlichen Arbeit mit dem Bauherrn zu ermöglichen und Dinge zusammen zu bringen, die auf den ersten Blick nicht zusam-menpassen: landschaftlicher Städtebau und Berliner Blockrand, Deutsche Provinz und Towns in Äthiopien, Haus mit Garten und Berliner Stadtmitte, Poesie und parametrisches Programmieren.
Johannes Sierig studierte zunächst Germanistik und Philosophie an der Freien Universität Berlin, wechselte dann zum Studium der Architektur, das er 1994 an der TU Berlin mit dem Diplom abschloss. Nach Mitarbeit in den Büros Müller Reimann, Ortner & Ortner und Jakob Lehrecke unterrichtete er 1997 bis 2004 als wissenschaftlicher Assistent an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus Entwerfen – später an der Beuth Hochschule im Lehrauftrag. 2000 gründet er das Büro Büther und Sierig Architekten, seit 2005 firmiert er mit den Partnern Florian Geddert und René Krüger unter plus 4930 Architektur.

Im Anschluss an den 45-minütigen Dialog wird das Gespräch in den Publikumsraum erweitert, Fragen können den Dialogpartnern gestellt und angerissene Themen im persönlichen Gespräch weiter vertieft werden. Es werden Filmaufnahmen gemacht. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Schweiz : Berlin wird gemeinsam veranstaltet von der BDA Galerie Berlin und der Schweizerischen Botschaft. Wir danken dem KW Institute for Contemporary Art für die Einräumung ihres Studiolos und dem Unternehmen DORMA DORMA Logo für die freundliche Unterstützung.

StadtLandschaft

1:1 Berliner Architekturdialoge: Armando Ruinelli ↔ Thomas Kröger

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

Archiv und Werkstatt – Armando Ruinelli und Thomas Kröger

Einladung zum 27. April 2016, 19:00, im Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

Am 27. April 2016 um 19 Uhr findet der vierte Dialogabend der Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 im Studiolo des KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69 in Berlin-Mitte statt. Die Reihe wird gemeinsam von der BDA Galerie Berlin und der Schweizerischen Botschaft veranstaltet.

„Archiv und Werkstatt“ haben Armando Ruinelli aus Soglio und Thomas Kröger aus Berlin ihren  Architekturdialog überschrieben.

Armando Ruinellis Architektur ist geprägt von einer tiefen Verbundenheit mit seinem Heimatdorf Soglio in Bergell, einem italienisch-sprachigen Tal des schweizerischen Graubündens. Sein Schaffen kennzeichnet ein heutiger Dialog mit Traditionen der Landbaukunst Soglios und zeugt von respektvollen Umgang mit und ausdrucksstarker Neuinterpretation von existierenden Bautypologien. Nach einer Zeichnerlehre in Zürich bildete er sich autodidaktisch zum Architekten fort und unterstützte Anfang der 80er Jahre Michael Alder bei der „akribischen“ Bauaufnahme für die Publikation „Soglio. Siedlungen und Bauten“, deren methodischen Ansatz er bis heute mit seiner Arbeit seine Referenz erweist. Seit 1982 führt er in Soglio sein eigenes Büro Ruinelli Associati AG Architetti SIA.

Thomas Krögers Architektursprache ist ebenfalls geprägt von starken kontextuell gebundenen Arbeiten. Eine Reihe markanter Projekte in der brandenburgischen Uckermark sind scheinbar aus der angetroffenen Atmosphäre und dem Landschaftsbild heraus generiert. Orte werden aus dem Vorgefundenen in Reminiszenz an ortstypische Typologien und Bautechniken weiterentwickelt, dies sowohl im ländlichen, als auch im städtischen Raum für Wohn- und Kulturbauten.
Thomas Kröger studierte an der TU Braunschweig, an der Bartlett School in London und an der Universität der Künste in Berlin. Er arbeitete anschließend bei Sir Norman Forster und Max Dudler – seit 2001 arbeitet er im eigenen Büro Thomas Kröger Architekt in Berlin.

Im Anschluss an den 45-minütigen Dialog wird die Möglichkeit geboten, die Dialogpartner mit Fragen und persönlichen Gesprächen weiter kennenzulernen, wie auch alle anwesenden Gäste. Es werden Filmaufnahmen gemacht. Eintritt frei.

1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Schweiz : Berlin wird gemeinsam veranstaltet von der BDA Galerie Berlin und der Schweizerischen Botschaft. Wir danken dem KW Institute for Contemporary Art für die Einräumung ihres Studiolos und dem Unternehmen DORMA DORMA Logo für die freundliche Unterstützung.

Archiv und Werkstatt