Getagged: Urs Füssler

Roland Korn - Staatsratsgebäude. Foto: Andrew Alberts

6/6h Architekturgespräch: Aktuelle Blicke auf das Werk des DDR-Architekten Roland Korn

→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich Andrew Alberts, Armin Behles und Urs Füssler

Das Kuratorium der Galerie des BDA Berlin stellt ein neues Veranstaltungsformat vor:
das Sechssechstelstunden-Architekturgespräch.
In diesem Format werden aus gegebenem Anlass mehrere Gesprächsteilnehmer zu einem aktuellen Thema eingeladen, um unterschiedliche Standpunkte und Betrachtungsweisen vorzustellen und zu diskutieren. Das primäre Interesse liegt dabei auf gegenwärtig relevanten Fragen der Architektur und der Stadt.

Zum Auftakt der Reihe 6/6h-Architekturgespräch veranstaltet die BDA Galerie am 13. März 2017 um 19 Uhr einen Gesprächsabend, der das Schaffen Roland Korns (Wikipedia) in den Blick nimmt. Es geht dabei nicht um die historische Perspektive, sondern um die Relevanz des Werks eines der führenden Protagonisten der DDR-Moderne für die heutige Architektengeneration. Das Kuratorium der Galerie hat einige Kollegen dazu eingeladen, knapp, das heißt in fünf bis max. zehn Minuten, einen Aspekt im Werk Roland Korns, der für sie heute von Interesse ist, zu beleuchten.

Gesprächsabend: Montag, 13. März 2017, 19 Uhr, BDA Galerie

Gäste:

Fotoessay:

  • Andrew Alberts

Moderation: Andrew Alberts, Armin Behles und Urs Füssler

BDA Galerie, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, Tel 030 886 83 206,
info@bda-berlin.de, www.bda-berlin.de

07 Berlin Neustadt. 40/40

40/40 [7] – die BDA Galerie zeigt: Berlin Neustadt

→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich Andrew Alberts, Armin Behles und Urs Füssler

Die Reihe vierzigaufvierzig ist ein Beitrag der BDA Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. Diesmal zeigt die Ausstellung Positionen und Ideen zur Neugründung einer Stadt des 21. Jahrhunderts vor den Toren Berlins. Zu sehen sind Beiträge von Architekten und Nicht-Architekten, Berlinern und Nicht-Berlinern, Stars und Studenten.

Eröffnung: Donnerstag, 16. Februar 2017, 19 Uhr

Im Rahmen der Eröffnung werden die Beiträge vorgestellt und diskutiert von:

  • Nils Ballhausen, freier Journalist, Berlin
  • Stefan Kurath, Architekt und Urbanist, Professor an der ZHAW, Zürich
  • Oda Pälmke, Architektin, Professorin an der TU Kaiserslautern, Berlin

Dauer der Ausstellung: Donnerstag, 16. Februar 2017 – Donnerstag, 6. April 2017
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung

 

 
BDA Galerie
Mommsenstraße 64
10629 Berlin
Tel. 030 886 83 206
Fax 030 886 83 216
info@bda-berlin.de
http://www.bda-berlin.de

Falls Sie die Ausstellung oder einzelne eingereichte 40/40-Projekte oder irgendwelche Beiträge kommentieren möchten, dann finden Sie hier einen Beitrag, der erklärt, wie das geht: Anm. d. Red. [1] – Gebrauchsanweisung: Wie kann man hier Kommentare verfassen?

07 Berlin Neustadt. 40/40

40/40 [7]: Aufruf zur Teilnahme!

→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich: Andrew Alberts, Armin Behles und Urs Füssler

[7] Berlin Neustadt

In den letzten drei Jahren ist Berlin um 200.000 Einwohner gewachsen – das entspricht der Größe Potsdams. Dies ist Herausforderung und Chance zugleich. Denn es gilt, nicht nur zügig neuen Wohnraum zu schaffen, sondern mit diesem die Stadt weiterzubauen. Wie Berlin nach innen wachsen könnte, hat die BDA Galerie Berlin bereits mit mehreren Ausstellungsprojekten im Format „vierzigaufvierzig“ ausgelotet: In der Mitte der Stadt (2012), ‚Sozialer Wohnungsbau‘ Berlin (2013) und Der Himmel über Berlin (2015).

Wie Berlin nach außen wachsen soll, hat die bisherige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt mit Projekten für die Bebauung der Elisabeth-Aue am nördlichen und der Buckower Felder am südlichen Stadtrand aufgezeigt. Dabei wird von neuen „Gartenstädten“ gesprochen, aber der Kontext macht klar, dass es hier um die Arrondierung der Vor-Stadt geht, um Modelle für die Peripherie. Ist da nicht mehr möglich? Was für ein Städtebau lässt sich aus dem herleiten, was wir als Essenz der Stadt Berlin auffassen?

Wenn Nachverdichtung und Arrondierung der Stadt an ihre Grenzen kommen, ist der nächste Schritt eine neue Stadt. Wir möchten die Frage stellen: Kann man heute eine Stadt gründen? Wie würde man heute eine neue Stadt entwerfen? Eine eigene Stadt, vor den Toren Berlins? Eine Stadt des 21. Jahrhunderts? Nennen wir sie Berlin-Neustadt.

Wo sollte eine solche neue Stadt situiert sein? Historisch gesehen waren es bei Stadtgründungen oft strategische Kriterien, die bei der Wahl des Standortes den Ausschlag gaben: existierende Verkehrswege, Mikroklima und Topographie, aber auch die Nähe zu Ressourcen, Produktionsstätten und benachbarten Städten. Oder aber bereits existierende bauliche Strukturen, die sich zum Nukleus einer neuen Stadt transformieren ließen. Welche Standortvorteile zählen im 21. Jahrhundert? Und wie verhält sich die neue Stadt zum nahen Berlin?

Was prägt die neue Stadt? Arbeiten, Versorgung, Kultur und Freizeit können – neben dem Wohnen – gleichberechtigte Bestandteile eines neuen Gemeinwesens werden, das Raum bietet für grundsätzliche Neuerungen politischer und gesellschaftlicher, aber auch wirtschaftlicher Art. Als gemeinsames Projekt Berlins und Brandenburgs liefert die Neustadt einen wichtigen Impuls für das Zusammenwachsen der beiden Länder. Sie bietet sich an als zukünftige Hauptstadt Berlin-Brandenburgs.

Die BDA Galerie Berlin ruft dazu auf, im Rahmen von Vierzigaufvierzig einen entwurflichen Beitrag zur drängenden Frage des städtischen Wachstums zu leisten. Welche Alternativen bestehen zur innerstädtischen Verdichtung und zum Siedlungsbau an der Peripherie? Wie sehen wir die Stadt des 21. Jahrhunderts? Wir freuen uns auf engagierte Beiträge.

Vierzigaufvierzig

Die Reihe ist ein Beitrag der BDA-Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. Kolleginnen und Kollegen sind eingeladen, zu relevanten Fragen der baulichen Entwicklung der Stadt skizzenhaft im Format der klassischen Papierserviette – 40cm × 40cm – ihre Position zu formulieren und im Rahmen einer Ausstellung zur Diskussion zu stellen. Alle Beiträge werden in der BDA Galerie präsentiert und im Rahmen der Ausstellungseröffnung durch externe Kritiker kommentiert.

Dabei geht es um ein Forum von Ideen, nicht jedoch um einen klassischen Ideenwettbewerb. Statt auf aufwändige und ausformulierte Beiträge zielen wir über das Medium der spontanen Entwurfsskizze auf die noch fragile Intensität eines ersten Entwurfsgedankens.

Modalitäten

1. Abgabe

  • Der Beitrag wird in Skizzenform im Format 40cm × 40cm erbeten. Die Arbeitsform und das Material sind dabei frei bestimmbar (alle Beiträge werden zur Präsentation in der BDA Galerie ausgestellt und sollten für eine Wandhängung vorbereitet sein).
  • Der Beitrag ist nur auf der Rückseite mit dem Namen des Verfassers zu versehen. Die namentliche Kennzeichnung für die Ausstellung übernimmt das kuratorische Team.
  • Der Beitrag wird zusätzlich als pdf-Format sowie als jpg (300 dpi bei 15 x 15 cm) (druckfähig auf Datenträger, versehen mit dem Namen des Verfassers) erbeten, um die Pressearbeit etc. zu erleichtern.
  • Darüber hinaus erbitten wir die angehängte Verfassererklärung mit vollständigen Kontaktdaten des Verfassers als Word-/Textdatei oder pdf sowie als Ausdruck.
  • Das Kuratorium der BDA-Galerie Berlin behält sich das Recht vor, die eingegangenen Beiträge zu publizieren. Sämtliche Beiträge werden im Blog des BDA Berlin veröffentlicht. Auch die früheren Beiträge von Vierzigaufvierzig sind dort einsehbar:
    https://blog.bda-berlin.de/category/bda-galerie/vierzigaufvierzig

2. Ansprechpartner

Andrew Alberts: vierzigaufvierzigbda@gmail.com

3. Kritiker

Die Beiträge werden von drei geladenen Kritikern in einer internen Vorrunde besprochen und bei der Ausstellungseröffnung öffentlich kommentiert.

  • Nils Ballhausen, freier Journalist, Berlin
  • Stefan Kurath, Architekt und Urbanist, Professor an der ZHAW, Zürich
  • Oda Pälmke, Architektin, Professorin an der TU Kaiserslautern, Berlin

4. Zeitablauf

Aufruf zur Teilnahme:
Mittwoch, 21. Dezember 2016

Abgabe der Beiträge:
bis 13. Februar 2017, 12.00 Uhr
BDA Galerie, Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband Berlin e.V.,
Mommsenstraße 64, 10629 Berlin
Öffnungszeiten: Mo, Mi und Do 10-15 Uhr sowie nach Vereinbarung

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:00, BDA Galerie

Ausstellung:
Donnerstag, 16. Februar 2017 – Donnerstag, 6. April 2017
Öffnungszeiten der Galerie: Mo, Mi und Do 10–15 Uhr sowie nach Vereinbarung

5. Downloads

BDA-Stadtsalon: Einladung zum 1. Öffentlichen Brainstorm-Position-Abend

Thema: Die dichte Stadt _ Was kann Modell sein?

Am 26. Februar 2016, ab 19 Uhr im Projektraum von ExRotaprint, Gottschedstraße 4, 13357 Berlin

→ Organisiert und moderiert von Claus Käpplinger

Mit dem Brainstorm-Position-Abend: Die dichte Stadt _ Was kann Modell sein? wollen wir fortsetzen, was wir im letzten April im BDA-Stadtsalon (was ist der BDA Stadtsalon?) bereits erfolgreich mit der Frage nach zukunftsweisender Architektur begonnen haben, nämlich einen noch breiteren Dialog über unsere persönlichen Vorstellungen von Architektur und Stadt. Dieses Mal nun mit der Frage nach einer „positiven Dichte“ in der Stadt: Welche Dichte erscheint optimal und urban? Welche Vorteile ergeben sich durch eine hohe Dichte? Was soll oder muss der Architekt abwägen? Welche Modelle/Vorbilder gibt es dazu? etc. etc.

Angelehnt an Pecha Kucha werden an dem Abend ein gutes Dutzend von Referenten mit jeweils max. 5 Präsentationsseiten in drei Minuten (Powerpoint- oder PDF-Dateien) ihre Positionen zur „dichten Stadt“ anhand eines ausgewählten Beispiels zur Diskussion stellen – auf keinen Fall ein eigenes Gebäude!

Damit wagt der BDA-Stadtsalon, der 2007 vom BDA-Landesverband Berlin als neues interdisziplinäres Veranstaltungsformat mit dem Moderator Claus Käpplinger ins Leben gerufen wurde, den Schritt in eine breitere Öffentlichkeit. Einmal pro Jahr soll sich nun der BDA-Stadtsalon über den Kreis seiner derzeit etwa 140 Teilnehmern (Architekten, Landschaftsarchitekten, Stadtplaner, Künstler, Soziologen, Baubeamte, Architekturtheoretiker und –publizisten) noch weiter öffnen, die bislang sechs bis sieben Mal pro Jahr in den verschiedensten, eher privaten Räumen Berlins über die unterschiedlichsten Aspekte von Stadt, Architektur, Gesellschaft und Wahrnehmung intensiv wie ebenso leidenschaftlich diskutierten.

Eine aktive Teilnahme ist im BDA-Stadtsalon ausdrücklich erwünscht. Jede/r kann sich hier an der Diskussion beteiligen entgegen so vieler anderer Veranstaltungen, die oft zu wenig Raum für eine Positionsnahme des Auditoriums lassen. Wer also Lust und Zeit dazu hat, kann am 26. Februar 2016 in den Projektraum von ExRotaprint kommen.


 

Erfreulich viele Teilnehmer fanden am 26.Februar 2016 ihren Weg zum 1. Öffentlichen Brainstorm-Position-Abend bei ExRotaprint. Nach einer kurzen Vorstellung des Projekts ExRotaprint durch deren Mitbegründerin Daniela Brahm sowie einer kurzen Einführung in die „Spielregeln“ des BDA-Stadtsalons stellten 19 Referenten in kurzen 5-Minuten-Beiträgen ihre Positionen und Perspektiven zum Thema „Dichte Stadt“ vor.

In vier Themenblöcke geordnet widmeten sich mehrere Beiträge der besonderen Bedeutung der Erdgeschoss-Ebene für eine verdichtete, urbane Stadt, andere stärker vorbildhaften Bautypologien oder der Bedeutung von flexibleren Rahmenwerken der Verdichtung. Weitere Gruppen thematisierten Klima und kulturelle Prägungen oder auch die Potenzialen von Verkehrswegen für Verdichtungen der Stadt. Leidenschaftlich kontrovers und facettenreich wurde an diesem Abend das Präsentierte von erfreulich vielen Anwesenden angeregt hinterfragt. Unterschiede der Positionen wurden nicht verborgen, sondern kamen stets in einer sehr kollegialen Stimmung zum Ausdruck. Noch lange nach einem ohnehin schon langen Abend wurde in vielen kleineren Gruppen so manche Diskussion intensiv weiter verfolgt.

Für Alle, die nicht anwesend sein konnten, haben wir nun eine Liste der Vorträge und ein paar illustrierte Kurzstatements zusammen gestellt.
(Beigesteuerte Inhalte siehe * im Vortrags-Karussell.)

  1. Olaf Bartels: Bauliche Dichte reicht nicht aus *
  2. Matthias Muffert + Benita Braun-Feldweg: Architektur als Ort affirmativer Verdichtung
  3. Jens Betcke: Weitblick *
  4. Urs Füssler: Lernen von Liège *
  5. Tobias Wallisser: Flexibles Rahmenwerk für variable Dichte *
  6. Petra Vondenhof: Die wärmegedämmte, dichte Stadt
  7. Olivia Kummel (+ Karsten Wittke): XOT – Undichte und Dichte *
  8. Theresa Keilhacker: Wohntürme für Berlin *
  9. Tillmann Wagner: Das verdichtete, städtische Bürgerhaus *
  10. Imke Woelk: Synthese von Stadt und Landschaft *
  11. Moritz Schloten: Wer hat Angst vor Dichte?
  12. Thomas Kaup: Berlin – Stadt atmender Grundrisse und Dichten
  13. Andrew Alberts
  14. Luise King: Berlin muss offen für Integration sein
  15. Almut Seeger: High Line Park – Ein Modell für Dichte?
  16. Jürgen Klein + Lorenz Kienzle: Schlangenbader Straße. Urbanität durch Dichte? *
  17. Rebecca Chestnutt: Zukunftsvisionen Siemensstadt *

Vortrags-Karussell:

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40/40 [6] – die BDA Galerie zeigt: Der Himmel über Berlin

→ Kuratiert von Andrew Alberts, Armin Behles, Urs Füssler und Heike Hanada

Im Rahmen der Reihe „vierzigaufvierzig“ zeigt die BDA-Galerie Berlin in diesem Jahr Visionen für die Stadt über der Stadt.
Aufruf zur Teilnahme

Eröffnung:
Donnerstag, 26. November 2015, 19 Uhr

Im Rahmen der Eröffnung werden die Beiträge vorgestellt und diskutiert von:

  • Hilde Barz-Malfatti, Professorin für Entwerfen und Stadtarchitektur an der Bauhaus- Universität Weimar
  • Jasper Jochimsen, Professor für Entwerfen an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur,
    Partner im Architekturbüro Behles & Jochimsen, Berlin
  • Eike Becker, Partner im Büro Eike Becker Architekten, Berlin

Dauer der Ausstellung: 26. November – 31. Januar 2016
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung

 

Presseschau:

Jenseits aller Grenzen“ – Berliner Morgenpost vom 27.11.2015

Himmel über Berlin. Alle Entwürde des BDA-Ideenwettbewerbs“ – baunetz.de vom 27.11.2015


 

BDA Galerie
Mommsenstraße 64
10629 Berlin
Tel. 030 886 83 206
Fax 030 886 83 216
info@bda-berlin.de
http://www.bda-berlin.de
 

Falls Sie die Ausstellung oder einzelne eingereichte 40/40-Projekte oder irgendwelche Beiträge kommentieren möchten, dann finden Sie hier einen Beitrag, der erklärt, wie das geht: Anm. d. Red. [1] – Gebrauchsanweisung: Wie kann man hier Kommentare verfassen?

40/40 [6]: Aufruf zur Teilnahme!

→ Kuratiert von Andrew Alberts, Armin Behles, Urs Füssler und Heike Hanada

[6] Der Himmel über Berlin

Berlin strebt in die Höhe. Die letzten Baulücken werden geschlossen, die Grenzen einer flächigen Nachverdichtung kommen in Sicht. Ökonomischer Druck und der politische Wille, fehlenden Wohnraum zu generieren, führen dazu, dass die bindende Kraft der berühmten Berliner Traufe schwindet.

Hochhäuser waren bis vor kurzem nur an wenigen prominenten Orten gewollt, aber mangels Nachfrage kaum durchsetzbar. Seit einigen Jahren nun sprießen allerorten neue Türme in die Höhe, für Büros, Hotels und auch für Wohnungen. Ob als Solitäre oder als Transformation des Blocks – hohe Häuser erobern den Raum über der Stadt.

Die Diskussion um Verdichtung und Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung jedoch fokussiert nach wie vor den Berliner Block und seine Gesetzmäßigkeiten. Das strukturelle und stadtbild-prägende Potential eines faktisch sich bereits vollziehenden Bauens oberhalb der Berliner Traufhöhe wird nicht thematisiert.

Wir vermissen nicht nur Konzepte, wir vermissen Stadtvisionen! Welche Alternativen gibt es zu einer horizontalen Verdichtung, die die Stadt möglichst lückenlos mit der Traufhöhe von 22 (respektive 25) Metern flächendeckend bebaut und dafür den letzten freien Boden opfert? Lässt sich stattdessen eine vertikale Erweiterung, eine stringente senkrechte Struktur in Ergänzung zum Berliner Block denken? Was für mögliche und sinnvolle Formen der Stadterweiterung lassen sich realisieren? Wo und wie zeigen sie sich im Plan der Stadt? Was könnte dies für die Stadt bedeuten, jenseits der Wirksamkeit interessanter Einzelfälle? Was für ein Raum entsteht über der alten Stadt? Wem soll er dienen und wem soll er gehören?

Im Rahmen der Reihe „vierzigaufvierzig“ bittet das Kuratorium der BDA-Galerie Berlin in diesem Jahr um Ihre Vision für die Stadt über der Stadt.

Vierzigaufvierzig

Die Reihe ist ein Beitrag der BDA-Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. BDA Mitglieder und geladene Kollegen werden gebeten, zu relevanten Fragen der baulichen Entwicklung der Stadt skizzenhaft im Format der klassischen Papierserviette – 40 cm x 40 cm – ihre Position zu formulieren und im Rahmen einer Ausstellung zur Diskussion zu stellen. Alle Beiträge werden in der BDA Galerie präsentiert und im Rahmen der Ausstellungseröffnung durch externe Kritiker kommentiert.

Dabei geht es um ein Forum von Ideen, nicht jedoch um einen klassischen Ideenwettbewerb. Statt auf aufwändige und ausformulierte Beiträge zielen wir über das Medium der spontanen Entwurfsskizze auf die noch fragile Intensität eines ersten Entwurfsgedankens.

Wir erwarten pointierte Statements, mit denen sich der BDA Berlin als ein Zusammenschluss von Architekten präsentiert, die sich mit der Stadt auseinandersetzen und ihre Ideen in den öffentlichen Diskurs einbringen.

Modalitäten

1. ABGABE

Der Beitrag wird in Skizzenform im Format 40cm x 40cm erbeten. Die Arbeitsform und das Material sind dabei frei bestimmbar (alle Beiträge werden zur Präsentation in der BDA Galerie ausgestellt und sollten für eine Wandhängung vorbereitet sein).

Der Beitrag ist nur auf der Rückseite mit dem Namen des Verfassers zu versehen. Die namentliche Kennzeichnung für die Ausstellung übernimmt das kuratorische Team.

Der Beitrag wird zusätzlich als pdf-Format sowie als jpg (300 dpi bei 15 x 15 cm)
(druckfähig auf Datenträger, versehen mit dem Namen des Verfassers) erbeten, um die Pressearbeit etc. zu erleichtern.

Darüber hinaus erbitten wir die angehängte Verfassererklärung mit vollständigen Kontaktdaten des Verfassers als Word-/Textdatei oder pdf sowie als Ausdruck.
Verfassererklärung_BDA Galerie_Der Himmel über Berlin 40/40

Das Kuratorium der BDA-Galerie Berlin behält sich das Recht vor, die eingegangenen Beiträge zu publizieren.
Sämtliche Beiträge werden im Blog des BDA Berlin veröffentlicht. Auch die früheren Beiträge von Vierzigaufvierzig sind dort einsehbar:
https://blog.bda-berlin.de/category/bda-galerie/vierzigaufvierzig

2. ANSPRECHPARTNER

Andrew Alberts vierzigaufvierzigbda@gmail.com

3. KRITIKER

Die Beiträge werden im Rahmen der Ausstellungseröffnung von drei externen Kritikern besprochen.

Hilde Barz-Malfatti, Professorin für Entwerfen und Stadtarchitektur an der Bauhaus-Universität Weimar;

Jasper Jochimsen, Professor für Entwerfen an der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, Partner im Architekturbüro Behles & Jochimsen;

Eike Becker, Partner im Büro Eike Becker Architekten, Berlin.

4. ZEITABLAUF

Aufruf zur Teilnahme: Freitag, 16. Oktober 2015

Abgabe der Beiträge: bis Montag, 23. November 2015, 15.00 Uhr
BDA Galerie, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin
Öffnungszeiten: Mo, Mi und Do 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 26. November 2015, BDA Galerie

Ausstellung
26. November – 31. Dezember 2015

40/40 [5] – Hauptstadt Berlin: Galeriegespräch Dienstag, 02. Dezember 2014, 19 Uhr

→ Kuratiert von Andrew Alberts, Armin Behles, Urs Füssler und Heike Hanada

Am Dienstag, den 02. Dezember 2014 um 19 Uhr lädt die BDA Galerie in Berlin-Charlottenburg zum Galeriegespräch zur Ausstellung 40/40 [5] – Hauptstadt Berlin. Die Veranstaltung zielt darauf, die Diskussion um über die Weiterentwicklung des Hauptstadtgedankens und die Idee des Bürgerforums zu vertiefen. Gäste des Abends sind Bernd Bess, (Architekt, Berlin), Thomas Kröger (Architekt, Berlin), Thomas M. Krüger (Architekt, Berlin, Autor des Buches Das Berliner Regierungsviertel), Manfred Rettig, (Architekt, Vorstand und Sprecher der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum, davor Geschäftsführer und Unternehmenssprecher der Bundesbaugesellschaft Berlin mbH (Kanzleramt, Bundestag)), sowie Peter L. Wilson (Architekt, Bolles + Wilson, Münster).

Vor dem Hintergrund der annähernd fertig gestellten Regierungsbauten, der nicht realisierten Idee des Bürgerforums und der aktuellen Debatte über die Planungen für ein Besucherzentrum des Reichstagsgebäudes zielt die Ausstellung 40/40 auf eine breite Diskussion über die gesellschaftlichen, architektonischen und stadträumlichen Perspektiven des Regierungsviertels und des Bürgerforums für das 21. Jahrhundert.

BDA-Architekten und geladene Kollegen waren aufgerufen, dem öffentlichen Diskurs Orte und Ideen für das ungenutzte Potential Berlins als Hauptstadt vorzuschlagen. Insgesamt 40 Teilnehmer haben dazu ihre Ideen im Format der klassischen Papierserviette – 40 cm × 40 cm – formuliert. So zeigt die Ausstellung unterschiedlichste Positionen zum Thema, die von städtebaulichen Skizzen über architektonische Konzepte bis hin zu politischen Statements reichen.

40/40 [5] – die BDA Galerie zeigt: Hauptstadt Berlin

→ Kuratiert von Andrew Alberts, Armin Behles, Urs Füssler und Heike Hanada

Die Reihe vierzigaufvierzig ist ein Beitrag der BDA Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. Die Ausstellung zeigt Statements von BDA Mitgliedern und geladenen Kollegen zur Frage, wie ein modernes Regierungsviertel und Bürgerforum für das 21. Jahrhundert aussehen könnte und wie sich dessen urbane Einbindung stärken ließe.

Eröffnung: Dienstag, 11. November 2014, 19 Uhr Beitrag ansehen

Im Rahmen der Eröffnung werden die Beiträge vorgestellt und diskutiert von:

  •  Axel Schultes, Architekt und gemeinsam mit Charlotte Frank Gewinner des Wettbewerbes „Spreebogen 1992“ sowie Planer des Kanzleramtes, Architektin, Berlin
  •  Fabio Reinhart, Architekt und Mitglied der Jury des Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerbs Spreebogen 1992
  •  Jens Casper, Architekt BDA

Galeriegespräch: Dienstag, 02. Dezember, 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 11. November – 15. Dezember 2014
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung


Presseschau:
Regierungsviertel: Neue Ideen für das Bürgerforum am Kanzleramt“ – Berlin1.de vom 18.11.2014
Das Band des Bundes – ewig unvollendet?“ – Entwicklungsstadt.de – vom 14.11.2014
Neue Ideen für Berlins prominenteste Lücke“ – Berliner Morgenpost vom 13.11.2014
Nachdenken über Berlins prominenteste Lücke“ – Die Welt kompakt vom 13.11.2014
Ein Späti für das Regierungsviertel“ – Berliner Zeitung vom 10.11.2014

 
BDA Galerie
Mommsenstraße 64
10629 Berlin
Tel. 030 886 83 206
Fax 030 886 83 216
info@bda-berlin.de
http://www.bda-berlin.de

Falls Sie die Ausstellung oder einzelne eingereichte 40/40-Projekte oder irgendwelche Beiträge kommentieren möchten, dann finden Sie hier einen Beitrag, der erklärt, wie das geht: Anm. d. Red. [1] – Gebrauchsanweisung: Wie kann man hier Kommentare verfassen?