Getagged: Nataliya Sukhova

Berlin Atlas 5 → Inseln

Architektur als Kritik an dem, was da ist

→ Eine Ausstellung der BDA Galerie Berlin und ihres Kura­toriums, verantwortlich: Andrew Alberts, Nataliya Sukhova und Urs Füssler

EINLADUNG VERNISSAGE
13. Okt. 2026 · 19 Uhr

Die Ausstellung zeigt Collagen eingeladener Architekt:innen, Künstler:innen und anderer Planender mit Vorschlägen für ein Weiterbauen und Umbauen der Stadt.

Nach der linearen Infrastruktur-Trilogie (Transformation der A103, Reaktivierung der Industriebahn, Stadt am Teltowkanal) geht es diesmal um punktuelle Entwurfsstrategien, gleichsam um INSELN, respektive um Orte, die man als solche auffassen kann, also um Nischen, Linsen, Kerne, Siedlungskammern, Stadt-Archipele. Die Kurator:innen sind überzeugt, dass die Frage, wie sich Berlin weiterentwickeln soll, nicht auf den S-Bahn-Ring und die Gebiete innerhalb sowie die dort vorherrschenden Bautypologien beschränkt werden sollte. Vielmehr regen sie dazu an, die weißen Flecken auf der Landkarte der Stadtentwicklung zu erforschen: Einfamilienhausgebiete, Industriebrachen, obsolete Planungen, historische Siedlungs- und Infrastrukturspuren, Topografien – gewachsene wie geschaffene.

Uns interessieren diese Orte qualitativ. Können sie Ausgangspunkt einer Entwurfspraxis sein, die der uferlosen, einförmigen Zersiedlung entgegenwirkt – und damit neue Teile der Stadt schafft, die den Bedürfnissen einer weitgefächerten Gesellschaft Raum bieten? Maxime soll eine Architektur sein, die mit dem, was da ist, arbeitet und gleichzeitig an dem, was da ist, Kritik übt. Eine Architektur, die transformiert, überwindet, integriert, ummodelt, ergänzt, amputiert, juxtaposiert, verfremdet, missinterpretiert, überhöht, verroht oder verfeinert, verdichtet und freisetzt. Eine Architektur, die affirmativ kritisiert – dadurch, dass sie Möglichkeiten aufzeigt.

Die Architektur-Collage ist dabei eine klassische Darstellungstechnik, aber auch ein Instrument, das die Auseinandersetzung mit dem Bestehenden anregen, durchspielen und vermitteln kann.

Termine

Vernissage in der BDA Galerie:

Dienstag, 13. Oktober 2026, 19 Uhr
Im Rahmen der Vernissage werden die ausgestellten Beiträge vorgestellt und kommentiert von:

  • Benita Braun‐Feldweg (Architektin BDA)
  • Manfred Kühne (Bauassessor, SenStadt a.D.)
  • Jens Casper (Architekt BDA)
  • Matthias Einhoff (Künstler, Gründer ZK/U)

Ausstellung

14. Oktober 2026 – 19. November 2024
Öffnungszeiten: Mo bis Do 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung

BDA Galerie Berlin

Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, T 030-886 83 206,
info@bda-berlin.de, https://www.bda-berlin.de/

Berlin Atlas 5 → Inseln / Tourdaten

Auftaktserie: 2026-06-20 bis 2026-07-25

→ Eine Veranstaltung und Ausstellung der BDA Galerie Berlin und ihres Kura­toriums, verantwortlich: Andrew Alberts, Nataliya Sukhova und Urs Füssler

TOURDATEN

Termine

Vernissage in der BDA Galerie:

Dienstag, 13. Oktober 2026, 19 Uhr
Im Rahmen der Vernissage werden die ausgestellten Beiträge vorgestellt.

Ausstellung

14. Oktober 2026 – 5. Dezember 2026
Öffnungszeiten: Mo bis Do 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung

Finissage:

BDA Galerie Berlin

Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, T 030-886 83 206,
info@bda-berlin.de, https://www.bda-berlin.de/

WHO HAS SHAPED YOU?

WER PRÄGT UNSERE SCHÖPFERISCHE IDENTITÄT?
HABEN WIR UNSERE VORBILDER BEWUSST GEWÄHLT ODER WURDEN SIE UNS VORGEGEBEN?
WIE BEEINFLUSSEN DIESE VORBILDER UNSERE WAHRNEHMUNG, UNSER KREATIVES SELBSTBILD UND UNSERE BERUFLICHEN VORSTELLUNGEN?
WIE KÖNNEN WIR DIESE MUSTER AUFBRECHEN?

Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung „Who has shaped you?“ des studentischen Kollektivs LOOM in der BDA Galerie Berlin. Sie lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Prägungen und Vorbildern ein, die uns während des Architekturstudiums und in der Praxis begleiten, aber selten hinterfragt werden.
Welche Bedeutung haben diese Prägungen für den öffentlichen Diskurs und für soziale Gerechtigkeit? LOOM setzt genau hier an: Als Antwort und als Gegenbewegung. Als Raum für Sichtbarkeit, Reflexion und neue Vorbilder.

Das intersektional feministisches Kollektiv LOOM an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) gründete sich im Rahmen des Women in Architecture Festivals 2025 (WIA25). Inspiriert von der Geschichte der Frauen am Bauhaus, die trotz proklamierter Gleichberechtigung nur in der Weberei studieren durften, steht LOOM in Anlehnung an das Konzept des Webstuhls für Zusammenarbeit und das gemeinsame Weben von Ideen.
Im Dialog und generationenübergreifend wollen wir über die Zukunft der Architektur nachdenken und konkrete, inklusive Veränderung weben.

LOOM macht Repräsentationslücken in der Architektur sichtbar und regt dazu an, die eigenen Vorbilder kritisch zu betrachten, aber bewusst und respektvoll mit ihnen umzugehen. Leitend sind die Ideen von Diversität und Inklusivität sowie der Anspruch, den Blick für ein breiteres Spektrum intersektional-feministischer Perspektiven zu öffnen.
Indem wir Vielfalt im eigenen Umfeld anerkennen und aktiv integrieren, gelingt es Architektur sozialer, kulturell bewusster und öffentlichkeitsgerechter zu gestalten.

„WHO HAS SHAPED YOU?“, konzipiert vom LOOM Kollektiv, versteht sich als Erweiterung der Ausstellung „LOOM MACHT SICHTBAR“, die im Juni 2025 im Rahmen des Women in Architecture Festivals (WIA25) an der BHT präsentiert wurde. Auf Einladung des BDA Berlin und kuratiert von Nataliya Sukhova sowie Elke Duda präsentiert die BDA Galerie die Ausstellung erstmals in einem außerhochschulischen Kontext.

Für Loom verantwortlich sind: Lotta Božić, Frida Cimbal, Denitsa Drumeva, Vanessa Dutenhefner, Tresa Garcia Sanz, Emely Göckeritz, Valerie Fuß, Cynthia Heß, Alexia Hornig, Anna Kovandžić, Esin Erdinch Mehmed, Matthias Parlow, Ria Rademacher, Nizara Luisa Safaricz, Monique Thenko, Minh-Phie Truong, Lea Ulmer, Lennart Vogler, Friederike Wieczorek und Gabriel Wolz.

Ausstellung BDA Galerie Berlin: 24.02. – 24.04.2026
Vernissage: 24.02.2026, 19:00 Uhr
Finissage & Panel-Diskussion: 24.04.2026, 19:00 Uhr

Informationen:
LOOM Kollektiv
Esin Erdinch Mehmed
loomkollektiv@gmail.com

BDA Berlin, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, Tel 030 886 83 206,
info@bda-berlin.de, www.bda-berlin.de

Berlin Atlas 4 → Die Stadt von Morgen am Teltow­kanal (Finissage)

Architektur als Kritik an dem, was da ist

→ Eine Ausstellung der BDA Galerie Berlin und ihres Kura­toriums, verantwortlich: Andrew Alberts, Nataliya Sukhova und Urs Füssler

EINLADUNG FINISSAGE
Donnerstag, 5. Dez. 2024 · 19 Uhr

Das Kuratorenteam Nataliya Sukhova, Andrew Alberts und Urs Füssler lädt ein und führt durch den Abend.

Urs Füssler moderiert das Gespräch zwischen den beiden geladenen Gästen des Abends, später unter Einbezug des Publikums. Es geht dabei um die Lust des Entdeckens von Orten in der Stadt und um die Kritik an dem, was da ist und was stattfindet, aber auch um transformierende Architektur, die mit diesem Bestand arbeitet, das heißt um das konkrete Entwerfen von Stadt in der Möglichkeitsform.

Eingeladen sind:

  • die Filmemacherin Cynthia Beatt, Berlin (u.a. „Cycling the Frame“ mit Tilda Swinton, „Böse zu sein ist auch ein Beweis von Gefühl“)
  • der Architekt Jan Kampshoff / Modulorbeat, Münster (u.a. BDA Auszeichnung für „Blaue Stunde“ im Spreepark Plänterwald, Berlin)

Die Ausstellung der BDA-Galerie Berlin zeigt in der Reihe Berlin Atlas Architektur-Collagen die aufzeigen, wie eine Stadt von Morgen – um den Begriff der Interbau 1957 aufzugreifen – mit dem Stadt-, Industrie- und Landschaftsraum des Teltowkanals umgehen könnte. Maxime soll eine Architektur sein, die mit dem, was da ist, arbeitet und gleichzeitig an dem, was da ist, Kritik übt. Die Architektur-Collage bietet dabei eine Darstellungstechnik, die die Auseinandersetzung mit dem Bestehenden anregen, durchspielen und vermitteln kann.

Der Eintritt ist frei. Es finden Video- und Audioaufnahmen der Veranstaltung statt.

Termine

Ausstellung

Oktober 2024 – 5. Dezember 2024
Öffnungszeiten: Mo bis Do 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung

Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, T 030-886 83 206,
info@bda-berlin.de, https://www.bda-berlin.de/

Screenshot aus „Cycling the Frame“ von Cynthia Beatt 1988
Blaue Stunde, Plänterwald. Foto: Jan Kampshoff, modulorbeat

Berlin Atlas 4 → Die Stadt von Morgen am Teltow­kanal

Architektur als Kritik an dem, was da ist

→ Eine Ausstellung der BDA Galerie Berlin und ihres Kura­toriums, verantwortlich: Andrew Alberts, Nataliya Sukhova und Urs Füssler

EINLADUNG VERNISSAGE
5. Okt. 2024 · 19 Uhr

Die Schau mit Collagen eingeladener Architekt:innen und anderer Planer:innen fragt in ihrer 4. Ausgabe einmal mehr nach den Potenzialen eines bedeutenden, aber gleichwohl unbeachteten Infrastruktur-Bauwerks für die künftige Entwicklung der Stadt. Nach den Szenarien für die Wiedergewinnung der A103 als Stadtraum und für den Ausbau der Industriebahn Tegel–Friedrichsfelde zur S-Bahn-Linie wenden wir uns diesmal dem Teltowkanal zu. Das 38km lange Riesenbauwerk von 1906 wird weithin gewissenhaft ignoriert. Wir fragen nach Vorschlägen, wie eine Stadt von Morgen – um den Begriff der Interbau 1957 aufzugreifen – mit dem Stadt-, Industrie- und Landschaftsraum des Teltowkanals umgehen könnte.

Uns interessieren die Orte längs des Kanals qualitativ. Können sie Ausgangspunkt einer Entwurfspraxis sein, die der uferlosen, einförmigen Zersiedlung entgegenwirkt – und damit neue Teile der Stadt schafft, die den Bedürfnissen einer weitgefächerten Gesellschaft Raum bietet?

Maxime soll eine Architektur sein, die mit dem, was da ist, arbeitet und gleichzeitig an dem, was da ist, Kritik übt. Eine Architektur, die transformiert, überwindet, integriert, ummodelt, ergänzt, amputiert, juxtaposiert, verfremdet, miss­inter­pretiert, überhöht, verroht oder verfeinert, verdichtet und freisetzt. Eine Architektur, die affirmativ kritisiert – dadurch, dass sie Möglichkeiten aufzeigt. Die Architektur-Collage ist dabei eine klassische Darstellungstechnik, aber auch ein Instrument, das die Auseinander­set­zung mit dem Bestehenden anregen, durchspielen und vermitteln kann.

Die aktuellen Beiträge der Ausstellung werden im 4. Band der Publikation Berlin Atlas zusammengefasst, ergänzt um Fotos, Projektbeschreibungen und Situationspläne.

Termine

Vernissage in der BDA Galerie:

Dienstag, 15. Oktober 2024, 19 Uhr
Im Rahmen der Vernissage werden die ausgestellten Beiträge vorgestellt und kommentiert von:

  • Pia Maier Schriever (Architektin)
  • Ulrich Brinkmann (Architekt, Bauwelt)
  • Jörg Pampe (Architekt)

Ausstellung

Oktober 2024 – 5. Dezember 2024
Öffnungszeiten: Mo bis Do 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung

Finissage (Achtung: Datumsänderung!):

BDA Galerie Berlin

Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, T 030-886 83 206,
info@bda-berlin.de, https://www.bda-berlin.de/