BDA-Stadtsalon: Einladung zum 1. Öffentlichen Brainstorm-Position-Abend

Thema: Die dichte Stadt _ Was kann Modell sein?

Am 26. Februar 2016, ab 19 Uhr im Projektraum von ExRotaprint, Gottschedstraße 4, 13357 Berlin

→ Organisiert und moderiert von Claus Käpplinger

Mit dem Brainstorm-Position-Abend: Die dichte Stadt _ Was kann Modell sein? wollen wir fortsetzen, was wir im letzten April im BDA-Stadtsalon (was ist der BDA Stadtsalon?) bereits erfolgreich mit der Frage nach zukunftsweisender Architektur begonnen haben, nämlich einen noch breiteren Dialog über unsere persönlichen Vorstellungen von Architektur und Stadt. Dieses Mal nun mit der Frage nach einer „positiven Dichte“ in der Stadt: Welche Dichte erscheint optimal und urban? Welche Vorteile ergeben sich durch eine hohe Dichte? Was soll oder muss der Architekt abwägen? Welche Modelle/Vorbilder gibt es dazu? etc. etc.

Angelehnt an Pecha Kucha werden an dem Abend ein gutes Dutzend von Referenten mit jeweils max. 5 Präsentationsseiten in drei Minuten (Powerpoint- oder PDF-Dateien) ihre Positionen zur „dichten Stadt“ anhand eines ausgewählten Beispiels zur Diskussion stellen – auf keinen Fall ein eigenes Gebäude!

Damit wagt der BDA-Stadtsalon, der 2007 vom BDA-Landesverband Berlin als neues interdisziplinäres Veranstaltungsformat mit dem Moderator Claus Käpplinger ins Leben gerufen wurde, den Schritt in eine breitere Öffentlichkeit. Einmal pro Jahr soll sich nun der BDA-Stadtsalon über den Kreis seiner derzeit etwa 140 Teilnehmern (Architekten, Landschaftsarchitekten, Stadtplaner, Künstler, Soziologen, Baubeamte, Architekturtheoretiker und –publizisten) noch weiter öffnen, die bislang sechs bis sieben Mal pro Jahr in den verschiedensten, eher privaten Räumen Berlins über die unterschiedlichsten Aspekte von Stadt, Architektur, Gesellschaft und Wahrnehmung intensiv wie ebenso leidenschaftlich diskutierten.

Eine aktive Teilnahme ist im BDA-Stadtsalon ausdrücklich erwünscht. Jede/r kann sich hier an der Diskussion beteiligen entgegen so vieler anderer Veranstaltungen, die oft zu wenig Raum für eine Positionsnahme des Auditoriums lassen. Wer also Lust und Zeit dazu hat, kann am 26. Februar 2016 in den Projektraum von ExRotaprint kommen.


 

Erfreulich viele Teilnehmer fanden am 26.Februar 2016 ihren Weg zum 1. Öffentlichen Brainstorm-Position-Abend bei ExRotaprint. Nach einer kurzen Vorstellung des Projekts ExRotaprint durch deren Mitbegründerin Daniela Brahm sowie einer kurzen Einführung in die „Spielregeln“ des BDA-Stadtsalons stellten 19 Referenten in kurzen 5-Minuten-Beiträgen ihre Positionen und Perspektiven zum Thema „Dichte Stadt“ vor.

In vier Themenblöcke geordnet widmeten sich mehrere Beiträge der besonderen Bedeutung der Erdgeschoss-Ebene für eine verdichtete, urbane Stadt, andere stärker vorbildhaften Bautypologien oder der Bedeutung von flexibleren Rahmenwerken der Verdichtung. Weitere Gruppen thematisierten Klima und kulturelle Prägungen oder auch die Potenzialen von Verkehrswegen für Verdichtungen der Stadt. Leidenschaftlich kontrovers und facettenreich wurde an diesem Abend das Präsentierte von erfreulich vielen Anwesenden angeregt hinterfragt. Unterschiede der Positionen wurden nicht verborgen, sondern kamen stets in einer sehr kollegialen Stimmung zum Ausdruck. Noch lange nach einem ohnehin schon langen Abend wurde in vielen kleineren Gruppen so manche Diskussion intensiv weiter verfolgt.

Für Alle, die nicht anwesend sein konnten, haben wir nun eine Liste der Vorträge und ein paar illustrierte Kurzstatements zusammen gestellt.
(Beigesteuerte Inhalte siehe * im Vortrags-Karussell.)

  1. Olaf Bartels: Bauliche Dichte reicht nicht aus *
  2. Matthias Muffert + Benita Braun-Feldweg: Architektur als Ort affirmativer Verdichtung
  3. Jens Betcke: Weitblick *
  4. Urs Füssler: Lernen von Liège *
  5. Tobias Wallisser: Flexibles Rahmenwerk für variable Dichte *
  6. Petra Vondenhof: Die wärmegedämmte, dichte Stadt
  7. Olivia Kummel (+ Karsten Wittke): XOT – Undichte und Dichte *
  8. Theresa Keilhacker: Wohntürme für Berlin *
  9. Tillmann Wagner: Das verdichtete, städtische Bürgerhaus *
  10. Imke Woelk: Synthese von Stadt und Landschaft *
  11. Moritz Schloten: Wer hat Angst vor Dichte?
  12. Thomas Kaup: Berlin – Stadt atmender Grundrisse und Dichten
  13. Andrew Alberts
  14. Luise King: Berlin muss offen für Integration sein
  15. Almut Seeger: High Line Park – Ein Modell für Dichte?
  16. Jürgen Klein + Lorenz Kienzle: Schlangenbader Straße. Urbanität durch Dichte? *
  17. Rebecca Chestnutt: Zukunftsvisionen Siemensstadt *

Vortrags-Karussell:

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1:1 Berliner Architekturdialoge: Raphael Frei ↔ Donatella Fioretti (Auftaktabend)

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

Am 08.02.2016 findet der Auftaktdialog der 1zu1 Berliner Architekturdialoge 2016 – Schweiz : Berlin auf Einladung der Schweizerischen Botschafterin Schraner Burgener in den festlichen Räumen Ihrer Berliner Residenz statt. Der erste Dialog findet zwischen Raphael Frei (Pool Architekten, Zürich) und Donatella Fioretti (BFM Architekten, Berlin) statt.

Donatella Fioretti diplomierte am Instituto Universitario di Architettura Venezia, arbeitete anschließend bei Zumthor und Leon Wohlhage, um dann 1995 gemeinsam mit Ihren Partnern Piero Bruno und José Gutierrez Marquez ihr gemeinsames Architekturbüro Bruno Fioretti Marquez Architekten in Berlin aufzumachen.
Das Büro ist nicht nur sehr erfolgreich bei vielen nationalen und internationalen Architekturwettbewerben, seine Projekte und Bauten zeichnen sich insbesondere durch eine klare Konzeptionalität verbunden mit einer bemerkenswerten Sinnlichkeit aus. Stellvertretend seien die Mittelpunktbibliothek in Köpenick, die Meisterhäuser am Bauhaus Dessau (Auszeichnung Architekturpreis des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt am Main 2016) und der gewonnene Wettbewerb zur Campuserweiterung Potsdam Neues Palais genannt.
Donatella Fioretti unterrichtet als Professorin für Baukonstruktion und Entwerfen an der Technischen Universität Berlin.

Raphael Frei aus Zürich diplomierte an der ETH Zürich und arbeitete anschließend bei Gigon Guyer. 1994 formierte sich Pool zunächst als Diskussionsplattform für Architektur und Städtebau, ab 1996 begannen praktische Arbeiten als Architektengemeinschaft bevor sich daraus 2 Jahre später die sehr erfolgreiche Architektur-Genossenschaft Pool-Architekten mit 8 gleichberechtigten Partnern entwickelte. Als Teil der Architektengruppe Krokodil ist er Mitverfasser von „Glatt! Manifest für eine Stadt im Werden“, das die Urbanisierung der Vorstädte untersucht. Urbanes Denken findet sich bis in die Wohnungsgrundrisse hinein – z.B. im Projekt „Mehr als Wohnen“ im Hunziker-Areal in Zürich – wo Wohnbereiche wie Stadtplätze begriffen zu sein scheinen.
2014 erhielten Pool Architekten den Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim, welche Arbeiten von besonderer Aktualität in Kunst und Architektur der Gegenwart ehrt.
Raphael Frei unterrichtet Entwerfen als Gastprofessor an der TU Berlin.

Bei mehr als 300 Anmeldungen konnte für den Auftaktabend nur gut der Hälfte der Interessenten zugesagt werden – für alle ist jetzt der Dialog in der Filmdokumentation zu sehen.

1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Schweiz : Berlin wird gemeinsam veranstaltet von der BDA Galerie Berlin und der Schweizerischen Botschaft.


 

Terroir                                                            Korsett                                                            Abstraktion

„Ce ne sont pas les idées qui me manquent… J’en ai trop“ (Degas). „Mais, Degas, ce n’est point avec des idées que l’on fait des vers. . . . C’est avec des mots.“ (Mallarmé)
Paul Valéry „Degas, Manet, Morisot“ (trans. David Paul), Princeton University Press, 1960

 

Pierre der Flaschensammler in der Friedrichstrasse, 2013

BDA-Stadtsalon „Döblin und die Metropole – Die Geschriebene Stadt“

→ Organisiert und moderiert von Claus Käpplinger

Am 29. Januar 2016 lud der BDA Stadtsalon (was ist der BDA Stadtsalon?) zu einer besonderen literarischen Foto-Reise durch Berlin ein. Der Fotograf Lorenz Kienzle (Lorenz Kienzle Photographie) präsentierte begleitet von dem Vorleser Gerd Schönfeld sein aktuelles Work-in-Progress, seine fotografische Auseinandersetzung mit der Gegenwart von vielen Orten Berlins, die Alfred Döblin zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik oft sehr überraschend detailliert beschrieb.

Eindrucksvolle Schwarz-Weiß-Bilder, zumeist mit einer Großformat-Kamera aufgenommen, führten kombiniert mit ausgewählten Zitaten aus Döblins umfangreichem literarischen Werk den Wandel, aber auch die Persistenz Berlins vor Augen, die zumeist weit über die baulichen Strukturen hinausging und vor allem auch Berlins soziale Realität mit einschloss. Viele Geschichten in der Geschichte ließen sich in den Text- und Bildfolgen entdecken, wie etwa der Weg des Flaschensammlers Pierre, der sich heute 90 Jahre nach Franz Biberkopf um ein ehrenhaftes Leben am unteren Ende der Gesellschaft in Berlin bemüht.

Berlins Realität in Gegenwart und Vergangenheit als auch ihre Vermittlung zwischen alten analogen und neuen digitalen Vermittlungswegen leiteten danach die sehr intensiv Diskussion über Döblins Sicht der Metropole und Lorenz Kienzles gewählten Werkprozess, der letztlich in eine Ausstellung und ein Buch münden soll. Unterschiedliche Annäherungen und Sichtweisen von Architekten, Fotografen und Literaten ergänzten sich und wurden nach den Schluss des Plenums am reich gedeckten Buffet der Gastgeber Andreas Herschel (ht4a transform architekten) und Melanie Landro noch lange sehr facettenreich ausgetauscht.

1:1 Berliner Architekturdialoge

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

Wir freuen uns Sie zu den fünf folgenden Dialogabenden ab dem 16. März 2016 im Studiolo der Kunst-Werke und der BDA Galerie begrüßen zu dürfen.

In Kooperation mit der Schweizerischen Botschaft gehen die 1:1 Berliner Architekturdialoge in die vierte Runde. Die sechsteilige Dialogreihe inszeniert in diesem Jahr das abendliche Gespräch zwischen einem Schweizerischen und einem Berliner Architekten. Begleitet von einer Handvoll Projektbilder beleuchtet der 50-minütige Dialog jeweils ein architektonisches Thema aus Schweizer und Berliner Perspektive. Lauschen Sie bei einem Glas Wein und diskutieren Sie mit.

Zur Auftaktveranstaltung mit Raphael Frei (Pool Architekten, Zürich) sowie Donatella Fioretti (BFM Architekten, Berlin) laden die BDA Galerie und die Schweizerische Botschafterin Christine Schraner Burgener am 8. Februar 2016 um 19 Uhr in die Botschaftsresidenz (Anmeldung erforderlich unter ber.events@eda.admin.ch).

Ab März sind die 1:1 Berliner Architekturdialoge für 4 Gesprächsabende zu Gast im Studiolo der Kunst-Werke in der Auguststraße 69 in Berlin-Mitte:

Mittwoch, 16. März 2016
Daniel Zamarbide (Bureau A, Genf) – Etienne Descloux (Etienne Descloux, Berlin)

Mittwoch, 06. April 2016
Sebastian Lippok (Waldrap, Zürich) – Johanna Meyer-Grohbrügge (June 14, Berlin)

Mittwoch, 27. April 2016
Armando Ruinelli (Ruinelli Associati Ag, Soglio) – Thomas Kröger (Thomas Kröger Architekt BDA, Berlin)

Mittwoch, 25. Mai 2016
Marco Zünd (Buol & Zünd, Basel) – Johannes Sierig (Plus 4930 Architektur, Berlin)

Zum Finale kehren die 1:1 Berliner Architekturdialoge am Donnerstag, den 16. Juni 2016, in die Räume der BDA Galerie in der Mommsenstraße 64 zurück, wo François Charbonnet (Made in, Genf) und Holger Kleine (Kleine Metz Architekten, Berlin) miteinander diskutieren.

Mit Ausnahme des Abends im März werden alle Dialoge auf Deutsch geführt.
Die Veranstaltungen werden gefilmt und veröffentlicht. Beginn ist jeweils um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

1:1 Berliner Architekturdialoge
Die internationale Gesprächsreihe, die aus einem Konzept von urban drift  entstanden ist, wird von den BDA-Mitgliedern Katharina Löser und Tillmann Wagner kuratiert.

Nach dem erfolgreichen Start der Reihe im Jahr 2012 mit Dialogen zwischen Berliner Architekten und französischen Kollegen und der Fortsetzung mit den Gastländern Großbritannien 2013 und Italien 2014 diskutieren in diesem Jahr jeweils ein in Berlin ansässiger, profilierter Architekt und ein Kollege aus der Schweiz über ihre Positionen zu grundsätzlichen und aktuellen Fragestellungen des architektonischen Schaffens.

Die Reihe zielt darauf, in der direkten Gegenüberstellung beider Gesprächspartner persönliche, kulturelle und gesellschaftliche Gemeinsamkeiten oder Divergenzen herauszustellen. Es gibt keine Moderation, die Themen werden durch die Diskutanten selbst gesetzt. Im sehr persönlichen Zwiegespräch, das nicht als Projekt- oder Nabelschau dienen soll, werden vielschichtige Einblicke in die Arbeit der Architekten gegeben, und das Format hat bereits in den vergangenen Jahren die Zuhörer begeistert. Dank der Unterstützung der Schweizer Botschaft ist es nun gelungen, die 1:1 Berliner Architekturdialoge in diesem Jahr mit dem Gastland Schweiz fortzuführen. Erneut konnte die BDA Galerie prominente Gäste als Gesprächspartner gewinnen, welche mit ihren sehr unterschiedlichen Ansätzen eine spannende Auseinandersetzung über die Baukultur und die Arbeit des Architekten erwarten lassen.

 

Ein besonderer Dank gilt unseren Kooperationspartnern

Schweiz-Logo

Schweizerische Botschaft

Kunst-Werke-Logo
Kunst-Werke Berlin e.V.

 

BDA-Stadtsalon

→ Organisiert und moderiert von Claus Käpplinger

Die zeitgenössische Stadt mit all ihren Facetten ist das Themenfeld des „BDA-Stadtsalons“, der seit 2007 interdisziplinär Architekten, Landschaftsarchitekten, Stadtplaner, Künstler, Baubeamte, Soziologen, Architekturtheoretiker und –publizisten zu gemeinsamen Diskussionen sechs bis sieben Mal pro Jahr zusammenführt. Organisiert von dem Berliner Architekturkritiker Claus Käpplinger stellen hier wechselnde Referenten unterschiedlichster Professionen neue Perspektiven und Fragen zur Stadt vor.

Dazu strukturieren die Referenten mit ihren 30-minütigen Vorträgen stets kompetent das jeweilige Thema vor. Denn anders als bei vielen Veranstaltungen stehen hier nicht Monologe, sondern die Diskussion unter den Teilnehmern im Mittelpunkt der Abende, die zu Positionsnahmen animieren wollen. Dies ist auch der Grund dafür, dass die Freitagsabend-Treffen stets in wechselnden privaten Räumen – zumeist in Wohnungen oder Ateliers – statt finden. Eine persönliche Anmeldung ist für die Teilnahme erforderlich, da viele private Räume nur eine begrenzte Zahl von Teilnehmern aufnehmen können und auch die Organisation von Buffet und Getränken seitens der Gastgeber kalkuliert werden will. Zudem erlaubt oft erst eine gewisse Kontinuität von Partizipation eine Basis des Vertrauens, um sich wirklich offen zu äußern.

Damit knüpft der „BDA-Stadtsalon“ an seinen Vorläufer, den „Stadtsalon“ an, der von Claus Käpplinger privat organisiert 42mal von 1998 bis 2005 stattfand. Wie dieser leitet hier auch ein Buffet jeden Abend ein, das viele private Konversationen und das Abstreifen der Arbeitswoche erleichtert. Mit der Wiederbelebung dieses Konzeptes hat sich der Kreis der Teilnehmer erheblich erweitert. Mehr als 140 Teilnehmer aus Berlin und andernorts stehen derzeit auf der Einladungsliste, von denen sich zumeist 24 bis 36 an einem Abend einfinden.

Mit Franz Eberhard, dem damaligen Direktor des „Amtes für Städtebau“ in Zürich begann am 4. Mai 2007 die erste Jahresreihe. „Städtebau in Zürich und China“ präsentierte er in seinem Vortrag, der in eine sehr kontrovers geführte Diskussion über die zeitgenössischen Entwicklungsstrategien mündete. Dem Jahres-Themenblock „Städtebau und Stadtplanung heute“ folgten 2008 „Die Grammatik der Stadt“ u.a. mit Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, 2009 „Grenzbereiche“, 2010 „Architekturtheorie“ und 2011 „Berliner Orte“. 2012 entfiel die enge Bindung an ein Jahresthema, um unmittelbarer interessante Themen und Referenten im BDA-Stadtsalon zur Diskussion stellen zu können. Dabei ergaben sich aber wiederkehrend kleinere Themenblöcke wie etwa 2013 „Internationale Architekturentwicklungen“ mit Beiträgen zu den Niederlanden, Großbritannien und Brasilien. 2015 sprachen u.a. Prof. Kerstin Wittmann-Englert über „Wert und Wertung. Baukunst der 60er Jahre“, Karsten Schubert zu „Der Körper Raum Konflikt“ oder Florian Dreher zu „Opulenz und neue Häuslichkeit“.

2015 wurden zusätzlich zwei neue Formate mit dem „Brainstorm-Position-Format“ und dem „Battle-Format“ geschaffen. Das erste Format angelehnt an Pecha Kucha stellt eine Frage in den Raum, um individuelle Kurz-Positionsnahmen möglichst vieler Teilnehmer zur Diskussion zu stellen wie etwa im April 2015 die Frage „Welches Gebäude war/ist für dich zukunftsweisend?“. Das „Battle-Format“ soll hingegen erlauben, dass zwei bis drei Teilnehmer kontroverse Positionen ausführlicher zur Diskussion stellen können, was jedoch bislang noch nicht genutzt wurde. Ab 2016 wird nun auch einmal pro Jahr ein BDA-Stadtsalon außerhalb des gewohnten halb-öffentlichen Rahmens mit Gästen dezidiert öffentlich statt finden.

Wer Interesse an einer Teilnahme hat oder gern einmal den BDA-Stadtsalon als Gastgeber aufnehmen möchte oder von einem anderen möglichst kostenneutralen Ort weiß, kann sich bei dem Organisator Claus Käpplinger (c.kaepplinger@t-online.de) melden. Neben vielen Büros und Wohnungen fanden so einige Abende auch in neuen Gebäuden oder kulturellen Institutionen statt. Der BDA-Stadtsalon ist stets auf der Suche nach interessanten Teilnehmern/innen, Referenten/-innen und Räumen in Berlin – und ist damit stets auch offen für neue Themenvorschläge zu Stadt, Architektur, Gesellschaft und Wahrnehmung.