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WHO HAS SHAPED YOU?
WER PRÄGT UNSERE SCHÖPFERISCHE IDENTITÄT?
HABEN WIR UNSERE VORBILDER BEWUSST GEWÄHLT ODER WURDEN SIE UNS VORGEGEBEN?
WIE BEEINFLUSSEN DIESE VORBILDER UNSERE WAHRNEHMUNG, UNSER KREATIVES SELBSTBILD UND UNSERE BERUFLICHEN VORSTELLUNGEN?
WIE KÖNNEN WIR DIESE MUSTER AUFBRECHEN?

Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung „Who has shaped you?“ des studentischen Kollektivs LOOM in der BDA Galerie Berlin. Sie lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Prägungen und Vorbildern ein, die uns während des Architekturstudiums und in der Praxis begleiten, aber selten hinterfragt werden.
Welche Bedeutung haben diese Prägungen für den öffentlichen Diskurs und für soziale Gerechtigkeit? LOOM setzt genau hier an: Als Antwort und als Gegenbewegung. Als Raum für Sichtbarkeit, Reflexion und neue Vorbilder.
Das intersektional feministisches Kollektiv LOOM an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) gründete sich im Rahmen des Women in Architecture Festivals 2025 (WIA25). Inspiriert von der Geschichte der Frauen am Bauhaus, die trotz proklamierter Gleichberechtigung nur in der Weberei studieren durften, steht LOOM in Anlehnung an das Konzept des Webstuhls für Zusammenarbeit und das gemeinsame Weben von Ideen.
Im Dialog und generationenübergreifend wollen wir über die Zukunft der Architektur nachdenken und konkrete, inklusive Veränderung weben.
LOOM macht Repräsentationslücken in der Architektur sichtbar und regt dazu an, die eigenen Vorbilder kritisch zu betrachten, aber bewusst und respektvoll mit ihnen umzugehen. Leitend sind die Ideen von Diversität und Inklusivität sowie der Anspruch, den Blick für ein breiteres Spektrum intersektional-feministischer Perspektiven zu öffnen.
Indem wir Vielfalt im eigenen Umfeld anerkennen und aktiv integrieren, gelingt es Architektur sozialer, kulturell bewusster und öffentlichkeitsgerechter zu gestalten.
„WHO HAS SHAPED YOU?“, konzipiert vom LOOM Kollektiv, versteht sich als Erweiterung der Ausstellung „LOOM MACHT SICHTBAR“, die im Juni 2025 im Rahmen des Women in Architecture Festivals (WIA25) an der BHT präsentiert wurde. Auf Einladung des BDA Berlin und kuratiert von Nataliya Sukhova sowie Elke Duda präsentiert die BDA Galerie die Ausstellung erstmals in einem außerhochschulischen Kontext.
Für Loom verantwortlich sind: Lotta Božić, Frida Cimbal, Denitsa Drumeva, Vanessa Dutenhefner, Tresa Garcia Sanz, Emely Göckeritz, Valerie Fuß, Cynthia Heß, Alexia Hornig, Anna Kovandžić, Esin Erdinch Mehmed, Matthias Parlow, Ria Rademacher, Nizara Luisa Safaricz, Monique Thenko, Minh-Phie Truong, Lea Ulmer, Lennart Vogler, Friederike Wieczorek und Gabriel Wolz.
Ausstellung BDA Galerie Berlin: 24.02. – 24.04.2026
Vernissage: 24.02.2026, 19:00 Uhr
Finissage & Panel-Diskussion: 24.04.2026, 19:00 Uhr
Informationen:
LOOM Kollektiv
Esin Erdinch Mehmed
loomkollektiv@gmail.com
BDA Berlin, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, Tel 030 886 83 206,
info@bda-berlin.de, www.bda-berlin.de
„Knauben als Kulturtechnik“ – Finissage mit Gesprächsabend
am Dienstag, 08.10.2024, 19 Uhr
in der BDA Galerie Berlin, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin

Zur Finissage der Ausstellung „Knauben als Kulturtechnik“ findet in der BDA Galerie Berlin am Dienstag, 08. Oktober 2024, um 19 Uhr ein Gesprächsabend statt.
Dabei geht es um Fragen wie: Gegen welche Regeln verstoßen eigentlich die Knauber? Was ist daran im Gegensatz zum architektonischen Kanon anders? Was können wir angesichts einer mutmaßlichen Bauwende vom Knaupen lernen? Was müssen wir dadurch für die Ausbildung von zukünftigen Architekt*innen ändern? Wie verändert das Knauben unser baukulturelles Verständnis?
Darüber und über andere Fragen unterhalten sich Prof. Dr. Cornelia Lund, Kunst- und Medienwissen-schaftlerin an der HfK Bremen; Prof. Dr. Matthias Noell, Professor für Architekturgeschichte und Architekturtheorie an der UdK Berlin; Dr. Anne Schmedding, Kunst- und Architekturhistorikerin von der Stiftung Berliner Leben;Dr. Alexander Stumm, Architekturhistoriker, Journalist und Initiator vom „Abriss-Moratorium“ sowie Prof. Dr. Ulrich Pantle, Architekt und Professor an der htw saar und als Mitglied im SAS/LARD-Team auch am Konzept der Ausstellung beteiligt. Der Eintritt ist frei.
Knaupen als Kulturtechnik
Vorbereitende Untersuchungen zu einer neuen Ästhetik des Bauens

NÄCHSTE TERMINE
Diskursabend mit Gästen: Donnerstag, den 26.09.2024, 19 Uhr
Finissage: Dienstag, den 08.10.2024, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 02.09. – 08.10.2024
Öffnungszeiten: Mo, Mi und Do 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung
Ort
BDA Galerie
Mommsenstr. 64
10629 Berlin
https://www.bda-berlin.de/
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Architektur macht Bewegung
Fotografische und tänzerische Perspektiven auf Hansa-Viertel und Karl-Marx-Allee von Mila Hacke und Christine Schmidt

Architektur beeinflusst und spiegelt Lebensgefühl und Selbstverständnis, choreographiert Alltagsbewegungen und verortet uns historisch und gesellschaftlich entlang der großen politischen Umbrüche und Machtstrukturen immer wieder neu. Hansaviertel und Karl-Max-Allee sind die Vorzeigeprojekte von Städtebau und Architektur der Nachkriegsmoderne in Berlin.
Die großformatigen Fotografien von Mila Hacke nähern sich den Gebäuden beider städtebaulicher Areale in einer fotografischen Bewegung vom Stadtraum über die Eingänge bis in den Innenraum an.
Von Christine Schmidt mit den Tänzer:innen Josephine Evrard, Roosa Sofia Nirhamo, Frhad Gaafar und Abdullah Hatem konzipierte Tanzinterventionen erkunden spielerisch durch Bewegung die Architektur hinsichtlich ihrer körperlichen Erfahrbarkeit und sinnlichen Qualitäten – dokumentiert in einer Filmcollage. Auf einer getanzten Exkursion durch das Hansaviertel beleben vier Tänzer:innen auf einem 90-minütigen Spaziergang dessen Architekturen.

Das Format „BDA-Labor“ der BDA Galerie Berlin gibt Architekt:innen und architekturnahen Künstler:innen Raum, ihre künstlerischen Positionen zur Architektur einzubringen und neue Bezüge zwischen aktuellen architektonischen und künstlerischen Fragestellungen herzustellen.
„Architektur macht Bewegung“ wird von Constantin von der Mülbe und Tillmann Wagner kuratiert.

FOTOGRAFISCHE UND TÄNZERISCHE PERSPEKTIVEN AUF HANSAVIERTEL UND KARL-MARX-ALLEE
Eröffnung: Dienstag, der 29.08.2023, 19 Uhr
Finissage: Dienstag, der 10.10.2023, 19 Uhr
BDA Galerie Berlin: Mommsenstraße 64, 10629 Berlin
BEGLEITPROGRAMM ZUR AUSSTELLUNG
ARCHITEKTUR MACHT BEWEGUNG
Getanzte Exkursionen durch das Hansaviertel und Führungen anlässlich des Tages des offenen Denkmals
Führung mit Mila Hacke in der BDA Galerie am Samstag, 9.9.2023, 10 Uhr
Die Ausstellung Architektur macht Bewegung in der BDA Galerie Berlin ist eröffnet und das Begleitprogramm beginnt.
Ausstellungsführungen mit der Fotografin Mila Hacke und den Kuratoren Tillmann Wagner und Constantin von der Mülbe werden auf Nachfrage für Gruppen angeboten.
Wir möchten auf folgende Veranstaltungen hinweisen, die in Kürze bevorstehen:
So. 03.09. 12.00 und 14:30 Uhr
„Architektur macht Bewegung“ – eine getanzte Exkursion durch das Hansaviertel
Treffpunkt: Hansabibliothek, Altonaer Str. 15, 10557 Berlin
Anmeldung erforderlich unter: kontakt@offen-fuer-kultur.berlinKonzept und Choreographie: Christine Schmidt
Tänzerinnen und Tänzer: Josephine Evrard, Roosa Sofia Nirhamo, Frhad Gaafar, Abdullah Hatem
gefördert von Berlin, Initiative DRAUSSENSTADT
Eine weitere getanzte Exkursion findet am Sonntag, 8.10.2023 um 14 Uhr statt.
Sa. 9.09. 10.00 Uhr
Ausstellungsführung bis 11 Uhr mit Mila Hacke zum Tag des offenen Denkmals
Treffpunkt: BDA Galerie Berlin
Mommsenstr. 64, Ecke Schlüterstraße, Charlottenburg-Wilmersdorf
Am Denkmaltag gibt es zudem viele Angebote, die sich mit dem Welterbe-Antrag von Berlin beschäftigen: Stadtführungen und Vorträge zum Hansaviertel Interbau 1957 und zur Karl-Marx-Allee 1. und 2. Bauabschnitt.
Alle Informationen unter https://denkmaltag.berlin.de/
Fotos Vernissage: Jasper Terhaar
RaumBildung – Finissage und Versteigerung
Samstag, den 15.10.2022, 11 – 13 Uhr
Helene-Nathan-Bibliothek, Karl-Marx-Straße 66, Berlin-Neukölln

Nach vier Stationen in zwölf Monaten endet die Ausstellung „RaumBildung“ der BDA-Galerie Berlin, die aktuell in der Helene-Nathan-Bibliothek Neukölln zu sehen ist. Die Installation zum Thema Schulbau wird von den Kuratoren Tillmann Wagner und Jasper Jochimsen in die einzelnen Schultische zerlegt, aus denen sie zusammengesetzt wurde. Teilnehmende der Finissage am 15. Oktober ab 11 Uhr können upgecyclete Solo-Tische mit Ausstellungsmotiv gegen eine Spende erwerben bzw. ersteigern. Der Erlös kommt dem Kunstunterricht der Fritz-Karsen-Schule in Neukölln zugute.





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