Kategorie: Labore

#2Labore [2] – die BDA Galerie zeigt: GROSSRAUM

→ Ein Ausstellungsformat der BDA Galerie und seines Kuratoriums, verantwortlich: Jens Brinkmann

Spannungsfeld zwischen sozialem Raum und Realraum in der BDA Galerie

Die BDA Galerie des Bundes Deutscher Architekten BDA, Landesverband Berlin lädt zum Auftakt ihrer neuen Reihe #2LABORE am Donnerstag, den 7. Juni 2018 um 19 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung GROSSRAUM ein. Die Ausstellung der beiden Künstler Sonya Schönberger und Daniel Janik präsentiert zwei künstlerisch diametrale Arbeitsansätze im direkten Nebeneinander: Der Frage nach dem Einfluss der Architektur auf den sozialen Raum am Beispiel Neu-Hohenschönhausens wird die Untersuchung des Realraums durch seine Verdichtung entgegen gesetzt. Weiterlesen

Labore [1] – die BDA Galerie zeigt: 30 Chamaeleons

→ Kuratiert von Petra Vondenhof

Am Donnerstag, den 05. Dezember 2013, um 19 Uhr, lädt die BDA Galerie in Berlin-Charlottenburg zur Ausstellungseröffnung LABORE (1) | 30 Chamaeleons. Mit dieser Auftaktveranstaltung etabliert die BDA Galerie eine neue Ausstellungsreihe, die Hochschulen resp. Lehrpersönlichkeiten eine Plattform bietet, experimentelle Forschungsinhalte und -objekte zu präsentieren, einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen und gleichzeitig den Austausch zwischen Theorie und Praxis zu fördern. Bei 30 Chamaeleons handelt es sich um ein künstlerisches Forschungsprojekt der Fakultät für Architektur der Westsächsischen Hochschule Zwickau mit dem Schwerpunkt Kunststoff. Gezeigt wird ein Konzept zur Entwicklung eines intelligenten Fassadensystems bzw. Raumelementes.

30 Chamaeleons und andere adaptive Kunststoff-Strukturen
Durch die bahnbrechenden Entwicklungen in der Materialforschung auf molekularem Maßstab hat der Mensch jetzt die Möglichkeit, seine (Kunst)Stoffe speziell für bestimmte Eigenschaften zu designen und zu optimieren. Kunststoffe sind zu maßgeschneiderten Hochleistungsmaterialen geworden, die auch in der Architektur, allerdings meistens unsichtbar, allgegenwärtig sind. Ihnen kann ein Formgedächtnis implantiert werden, sie können Energie erzeugen, die Farbe wechseln oder bei bestimmten Bedingungen in einen anderen Zustand wechseln. Die Vielseitigkeit des Werkstoffs wurde an der Fakultät Architektur der Westsächsischen Hochschule in Reichenbach an Prototypen demonstriert. Die Projekte wurden im Rahmen eines integrativen Lehr- und Forschungsprojektes in Zusammenarbeit mit den Fakultäten Maschinenbau und Produktionstechnik der WHZ (Westsächsische Hochschule Zwickau) und dem SKZ (Kunststoffzentrum Halle/Saale) von Masterstudierenden entworfen, geplant und realisiert. Entstanden sind 30 Chamaeleons  – farbadaptive Leuchtmodule aus 50x50cm großen GFK-Modulboxen, die auf Temperatur- oder Luftdruckveränderung reagieren, indem sie ihre Farbe und Transluzenz nach Vorbild des Chamäleons anpassen.

Vorträge und Referate im Rahmen der Eröffnung : Kooperation zwischen Hochschule und Industrie – Erläuterung der experimentellen Zusammenarbeit: – Prof. Frank Schüler | Professor für Baukonstruktion an der Westsächsischen Hochschule – Dipl. Ing. Thoralf Krause | SKZ – Das Kunststoff-Zentrum, Leiter Standort Halle Modifikation von Alltagsprodukten zum Exponat – Einblicke in studentische Arbeitsmethodik: – Sören Burkhardt, Marcus Kirschke, Oliver Lenk | Masterstudenten der Westsächsischen Hochschule Die Veranstaltung wurde von Petra Vondenhof moderiert. Weitere Informationen im Projekt-Blog der Fakultät Architektur der Westsächsischen Hochschule Zwickau.

Film zur Funktionsweise der farbadaptiven Leuchtmodule (Dauer: 1′ 44″): http://youtu.be/f_kARkOrVbk