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Die BDA Galerie zeigt: KAY FINGERLE | worauf der Stein davonlief

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→ Eine Ausstellung der BDA Galerie und seines Kuratoriums, verantwortlich: Astrid Bornheim

Ausstellungseröffnung

KAY FINGERLE | worauf der Stein davonlief

Die BDA-Galerie Berlin zeigt vom 18. Dezember 2019 bis 30. Januar 2020 zwei aktuelle fotografische Serien der Künstlerin und Architektin Kay Fingerle und lädt am 17. Dezember um 19 Uhr herzlich zur Ausstellungseröffnung ein. Der Titel der Ausstellung „worauf der Stein davonlief“bezieht sich auf die berühmte japanische Geschichtensammlung Kojiki, die die Berliner Stipendiatin an der Villa Kamogawa des Goethe Institutes im Sommer 2019 in Kyoto fotografisch inspirierte.

In den Felsen in Nagoya, Kyoto und Himeji wird ein künstliches und eigenständiges Bild gebauter Natur inszeniert. Dem stellt Kay Fingerle gebaute Räume der französischen Architektin Charlotte Perriand gegenüber, welche eine authentische Beziehung mit der Natur formen. Perriands Bauten in Les Arcs der 1970er Jahre bringen die makellose und empfindliche Berglandschaft Frankreichs mit dem aufkommenden Massentourismus zusammen. Während ihrer Aufenthalte in Japan Anfang der 1940er und 50er Jahre interessierte sie sich besonders für traditionelle Häuser und ihre konzeptuelle Verbundenheit mit der Natur.

Indem Kay Fingerle in ungewohnter Weise Naturerlebnis und Raumwahrnehmung gegenüberstellt, vermittelt sie zwischen der Abgrenzung von den unkontrollierbaren Kräften der Natur durch Architektur und der notwendigen Einbindung von Natur in eine feindliche, weil gebaute Umwelt.

Die Ausstellung ist kuratiert von Astrid Bornheim, Mitglied des Kuratoriums der BDA Galerie.

worauf der Stein davonlief

In zwei fotografischen Serien stellt Kay Fingerle die künstlichen Felslandschaften Japans der abstrakten Übersetzung des Naturbildes in der Architektur von Charlotte Perriand gegenüber.
Kay Fingerle war im Sommer 2019 Residentin an der Villa Kamogawa des Goethe-Institutes in Kyoto. Dort untersuchte sie „Gebaute Bilder von Natur“ als architekturbezogene Naturkonstrukte. Die Fotografien der Ausstellung entstanden während dieser Zeit und in den französischen Alpen 2017.

Biografische Notiz

Kay Fingerle studierte Architektur an der Technischen Universität Berlin und an der Königlichen Kunstakademie in Kopenhagen, wo sie sich intensiv mit der Fotografie als Medium ihres architektonischen Denkens auseinandersetzte. In ihren künstlerischen Arbeiten beschäftigt sie sich insbesondere mit der Frage, wie der Raum von seinen Bewohnern genutzt wird. Ihre Fotografien wurden u.a. im MoMA New York, der Whitechapel Gallery London, der Architekturbiennale Venedig, dem bauhaus archiv I Museum für Gestaltung Berlin, und im Palazzo Fortuny Venedig präsentiert. Fingerle ist Mitglied im Deutschen Werkbund Berlin. 2016 erhielt sie das Künstlerstipendium des „Centro Tedesco di Studi Veneziani“ in Venedig. Im Sommer 2019 war sie Residentin an der Villa Kamogawa des Goethe-Institutes in Kyoto.

 

KAY FINGERLE

worauf der Stein davonlief
Eröffnung: Dienstag, 17. Dezember 2019, 19.00 Uhr, BDA Galerie

Die Einführung zur Eröffnung hält die Architektin Astrid Bornheim, Mitglied des Kuratoriums der BDA Galerie.


Dauer der Ausstellung: 18. Dezember 2019 – 30. Januar 2020

Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr und nach Vereinbarung

Vom 23.12.19 bis 03.01.2020 bleibt die Galerie geschlossen.

 

BDA Galerie, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, T 030 886 83 206,

info@bda-berlin.dewww.bda-berlin.de

Presseinformationen/Presseunterlagen:

Petra Vellinga, BDA Berlin, T 030-886 83206, 0157-32094961, vellinga@bda-berlin.de

Olga Karatzioti-B., galerie@bda-berlin.de

Förderer:

Die Arbeit entstand im Rahmen der Künstlerresidenz an der Villa Kamogawa des Goethe-Institutes in Kyoto.