Kategorie: BDA Galerie
STADTGESTALTEN – Ausstellungseröffnung
24.06.15
BDA Galerie, Berlin
Kurzfilme mit Zeitzeugen Berliner Baugeschehens
Aus Anlass seines 100. Gründungsjubiläums wagt der BDA Berlin den Blick zurück und erteilt in einer Filmreihe langjährigen Weggefährten, Mitstreitern für die Baukultur und prägenden Gestaltern der Stadt das Wort.
Die BDA Galerie lädt am 24. Juni 2015 um 19 Uhr zur Erstpräsentation der Filme und zur Eröffnung der Ausstellung STADTGESTALTEN. Kurzfilme mit Zeitzeugen Berliner Baugeschehens in ihre Räume in der Mommsenstraße 64 in Berlin-Charlottenburg. Zur Einführung spricht der Architekt und Architekturtheoretiker Prof. Jörg H. Gleiter (TU Berlin). Begleitend erscheint eine DVD mit den Kurzfilmen und weiteren Informationen zu den Filmen.
Im Rahmen seines Fundamente-Projektes hat der BDA Berlin seit 2011 siebzehn Berliner Stadtgestalter zu ihren persönlichen Erfahrungen mit dem BDA und ihren Erinnerungen an maßgebliche stadtbaupolitische Ereignisse befragt.
Aus einer Auswahl der Mitschnitte hat der BDA in Kooperation mit Erika Mühlthaler und Fred Plassmann (architekturclips) eine Kurzfilmreihe produziert, die nun innerhalb der eigens dafür konzipierten Ausstellung gezeigt wird.
Die Kuratoren der Ausstellung Carola Schäfers, Lukas Schwind und Sebastian Wolf kreieren mit Original-Fundstücken der interviewten Protagonisten und mit zeitbezogenen Möbelstücken einen erweiterten Kontext für die Kurzfilme. Die BDA Galerie lädt hier zu einer kleinen Zeitreise ein. Der Ort der Ausstellung wird mit den Orten der Interviews und den Zeitzeugen direkt in Zusammenhang gesetzt. Dies weckt im Betrachter eigene Assoziationen und macht die Geschichte der Stadtgestalter erlebbar. Der Besucher kann in unterschiedlichen Situationen verweilen und selbst gewählt einzelne Interviewfilme sehen und hören.
Gezeigt werden Kurzfilme mit Hilde Weström (†), Hardt-Waltherr Hämer (†), Georg Heinrichs, Bruno Flierl, Jürgen Nottmeyer, Ursulina Schüler-Witte, Hinrich Baller, Helga Schmidt-Thomsen und Wolf R. Eisentraut.
„STADTGESTALTEN“ – Die Interviewreihe
Zwischen 2011 und 2014 wurden 17 Zeitzeugen der Geburtsjahrgänge 1912 bis 1946 interviewt, denen gemein ist, sich in ihrem Berufsleben für die Gestaltung der Stadt, die Gestaltung Berlins zu engagieren. Die Gespräche führte Erika Mühlthaler für den BDA, Fred Plassmann (architekturclips) zeichnete sie per Videomitschnitt auf.
Der Fokus lag anfangs auf dem Verhältnis dieser Persönlichkeiten zum BDA Berlin. Viele sind dem Verband seit Jahrzehnten verbunden, manche haben ihn wieder verlassen, andere waren nie Mitglied.
In persönlich geführten Interviews in „heimischer“ Umgebung wurden alle Zeitzeugen anhand eines standardisierten Fragenkataloges befragt. Ziel war es, eine gewisse Vergleichbarkeit zu schaffen und zugleich Einblick zu geben in die jeweils eigene Sicht der Protagonisten auf den Landesverband sowie ihre persönlichen Erfahrungen positiver und auch negativer Art.
Herausgekommen ist viel mehr: Der Zuschauer hört sehr persönliche Geschichten, ein kleines, aber bedeutungsvolles Stück Stadtgeschichte aus der Sicht der Protagonisten, die in der Gesamtschau ein vielschichtiges Bild entstehen lassen.
Wir erfahren unterschiedliche Positionen zur Entwicklung und Gestaltung der Stadt, Berichte zu Aktivitäten und Funktionsweise des BdA der DDR, Entstehungsgeschichten prominenter Berliner Bauwerke, die Rolle des Senats von Berlin und vieles mehr – als unvollständiger, doch pointierter Ausschnitt der Bau-Geschichte Berlins.
STADTGESTALTEN. Kurzfilme mit Zeitzeugen Berliner Baugeschehens
BDA Galerie, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin-Charlottenburg
Ausstellung 24. Juni – 15. Juli 2015
Eröffnung am 24. Juni, 19 Uhr
Öffnungszeiten
montags, mittwochs und donnerstags von 10. – 15. Uhr
freitags, samstags und sonntags von 14. – 18. Uhr
Sonntag den 5. Juli von 11. – 17 Uhr
- Foto Inka Baumgarte
- Foto Inka Baumgarte
- Foto Inka Baumgarte
- Foto Inka Baumgarte
- Foto Inka Baumgarte
- Foto Inka Baumgarte
Wir danken für die freundliche Unterstützung:
CfO [7] – Einladung Center for Optimism in der BDA Galerie
→ zu Gast in der BDA Galerie: Center For Optimism
Wir möchten Sie zu unserer Sommerparty einladen:
LETS GET OUT OF HERE
Wir feiern den Abschluss des Center for Optimism auf der Straße.
Auf dem Gehweg vor der BDA Galerie eröffneten wir das Programm, hier werden wir es auch beerdigen:
Mit „Die letzte Freiheit“ von Georg Diez, dem Autor lesend in der Badewanne, mit Steaks auf dem Grill, Drinks in unser legendären Bar und Mary Scherpe hinter den Turntables,
mit Euch und Ihnen, den Nachbarn, der Mommsenstrasse, der ganzen Welt.
Am Sonntag, den 7. Juni ab 17.00 Uhr
CENTER FOR OPTIMISM, c/o BDA Galerie
Mommsenstr. 64
10629 Berlin-Charlottenburg
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Bis Mitte Juni wird die Gruppe CENTER FOR OPTIMISM die BDA Galerie in einen Ort für Begegnungen und Träume verwandeln. Woche für Woche fanden in der ersten Phase Veranstaltungen statt, auf denen architektonische Elemente im Rahmen von Lesungen eingeführt und mit Gästen diskutiert werden. Die Elemente basierten auf einem flexiblen Entwurf, der im Laufe der Zeit verwirklicht wurde und nun in der zweiten Phase mit den Gästen bespielt werden kann.
CENTER FOR OPTIMISM wurde von der Kuratorin Clara Meister und dem Architekten Sam Chermayeff gegründet und durch die Autorin Antje Stahl, dem Architekten Till- Moritz Ganssauge und der Architektin Johanna Meyer-Grohbrügge erweitert. Das Raumkonzept wurde von June-14, Meyer-Grohbrügge/Chermayeff und S.T.I.F.F. mit Simon Ertl entwickelt und produziert.
Mary Scherpe http://www.stilinberlin.de/
Georg Diez „Die letzte Freiheit“, Berlin Verlag (work in progress, launch autumn 2015):
Wir wollen sterben, wie wir leben: frei! Der Tod gehört zum Leben. Wer fragt, wie wir sterben wollen, fragt auch, wie wir leben wollen: frei, selbstbestimmt und autonom? Oder so, wie andere es wollen: verwaltet und bevormundet? Georg Diez definiert den Freitod als Ausgangspunkt für eine Lebenspraxis, die bis zuletzt auf der Freiheit, selbst zu entscheiden, besteht.
Georg Diez lebt in Berlin und schrieb für die »Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung«, die »Zeit« und die »Süddeutsche Zeitung«. Heute ist er Autor beim »Spiegel« und Kolumnist von »Spiegel Online« und Mitgründer von 60pages.com.
Das Projekt wird unterstützt von:
ENGEL & VÖLCKERS Gewerbe Berlin GmbH & Co. KG
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ZIEGERT – Bank- und Immobilienconsulting GmbH

- Foto Clara Meister
- Foto Clara Meister
- Foto Clara Meister
CfO [6] – Einladung Center for Optimism in der BDA Galerie
→ zu Gast in der BDA Galerie: Center For Optimism
Liebe Optimisten,
wir möchten Sie herzlich einladen zur Veranstaltung „Pleasure in Risk“, die das Center for Optinism in der BDA Galerie am Mittwoch, den 13. Mai 2015 um 21:30 Uhr in der BDA Galerie veranstaltet..
Beim 7. Event des CENTER FOR OPTIMISM wird es eine Diskussion über konzeptuelle und physische Unsicherheit geben. Jeder braucht Instabilität, denken wir, um wachsen, lernen und denken zu können.
Wie Sie sich vielleicht erinnern, wurde das CENTER FOR OPTIMISM mit einer 15 Meter hohen Leiter begründet: Sie war zu hoch, um sie einfach zu erklimmen, so dass sich Unsicherheit in Hinsicht auf den Boden unter uns ergab, gleichzeitig schaffte sie Zugang zum oberhalb liegenden Raum. Beide hängen jedoch miteinander zusammen, aus Herausforderung wird so Vergnügen.
Für kommenden Mittwoch haben wir Julian Richter von Richter Spielgeräte eingeladen. Er spricht über das Risiko für Kinder, das für uns alle wichtig ist. Anschließend wird eine Diskussion stattfinden. Mit der Veranstaltung setzen wir unsere Reihe fort, in der wir mit unterschiedlichen Gästen versuchen, unser Denken zu verändern.
Über das CENTER FOR OPTIMISM
Über den Zeitraum von neun Wochen wird die Gruppe CENTER FOR OPTIMISM die BDA Galerie in einen Ort für Begegnungen und Träume verwandeln. Woche für Woche finden Veranstaltungen statt, auf denen architektonische Elemente im Rahmen von Lesungen eingeführt und mit Gästen diskutiert werden. Die Elemente basieren auf einem flexiblen Entwurf, der im Laufe der Zeit verwirklicht wird.
CENTER FOR OPTIMISM wurde von der Kuratorin Clara Meister und dem Architekten Sam Chermayeff gegründet und durch die Autorin Antje Stahl, dem Architekten Till-Moritz Ganssauge und der Architektin Johanna Meyer-Grohbrügge erweitert. Das Raumkonzept wird von June-14, Meyer-Grohbrügge/Chermayeff und S.T.I.F.F. mit Simon Ertl entwickelt und produziert.
CFO (6) am 13. Mai 2015, 21.30 Uhr
CENTER FOR OPTIMISM, c/o BDA Galerie
Mommsenstr. 64, 10629 Berlin-Charlottenburg
Das Projekt wird unterstützt von:
ENGEL & VÖLCKERS Gewerbe Berlin GmbH & Co. KG
ZIEGERT – Bank- und Immobilienconsulting GmbH
Richter Spielgeräte GmbH
- Foto Luca Longagnani
- Foto Luca Longagnani
- Foto Luca Longagnani
- Foto Luca Longagnani
- Foto Luca Longagnani
- Foto Luca Longagnani
Offener Brief des BDA Berlin – anlässlich der Planungen für ein Besucher- und Informationszentrum (BIZ) für den Deutschen Bundestag
An Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert
An den Ältestenrat des Deutschen Bundestages
An Kanzleramtsminister Peter Altmeier
An den Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller
An den Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt im Berliner Abgeordnetenhaus Dr. Manuel Heide
Anlässlich der aktuellen vorbereitenden Planungen für ein Besucher- und Informations-zentrum (BIZ) sieht sich der Bund Deutscher Architekten BDA herausgefordert, auf die gravierenden städtebaulichen Mängel im Umfeld der zentralen Parlaments- und Regierungsbauten im Spreebogen hinzuweisen:
Wir fordern ein Moratorium, um die beabsichtigten Investitionen in den Zusammenhang einer öffentlichen Debatte zu stellen. Nur die Wiederaufnahme einer gesamtheitlichen Planung kann eine konsensfähige Lösung hervorbringen.
Ein Vierteljahrhundert nach Planungsbeginn zeigt sich das Band des Bundessamt Umfeld in einem unfertigen, prekären Zustand: Anstelle des einst geplanten Bürger-forums wurde eine provisorische Grünfläche angelegt, die ein Sammelsurium von Straßenfragmenten bündelt. Der Spreebogenpark erscheint als ein Stückwerk aus Distanzgrün zwischen Trampelpfaden und den Asphaltflächen der dauerprovisorischen Umfahrungsstraße an der Schweizerischen Botschaft.
Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie den Bürgern, deren großes Interesse an ihren Institution angesichts der weiterhin steigenden Besucherzahlen offenbar wird, inhaltlich und architektonisch-städtebaulich ein zukunftsweisender Raum gegeben werden kann, der über die Funktion der reinen Besucherinformation hinausgeht. Die verschiedenen Interessenlagen von Regierung, Parlament und Stadt blockieren sich offenbar vor Ort gegenseitig.
Statt weitere Einzelbauten zu errichten, sollte der Spreebogen in seiner Gesamtheit
neu betrachtet sowie die Bedürfnisse des Kanzleramts, des Bundestags und der Bürger der Stadt Berlin verhandelt werden. Es gilt, verloren gegangene Perspektiven einer stadträumlichen Fortentwicklung wieder herzustellen.
Vor diesem Hintergrund rief die BDA-Galerie im Rahmen des Ideen-Workshops „Vierzigaufvierzig“ Ende 2014 zu Diskussionsbeiträgen zu dem Thema Bürgerforum auf. Die Anregungen der 40 Teilnehmer wurden in zwei Fachveranstaltungen öffentlich diskutiert. Als Podiumsgäste tauschten das Jurymitglied des ersten Wettbewerbes für den Spreebogen 1992 Fabio Reinhart, der Preisträger und Architekt des Kanzleramtes Axel Schultes sowie weitere renommierte Architektinnen und Architekten ihre Positionen aus. Die ausführliche Berichterstattung in den Berliner Medien und die Reaktionen
von Politik und Öffentlichkeit zeigen, dass eine qualifizierte Diskussion mit der Fachwelt geführt werden muss.
Im Sinne von Adolf Arndts Manifest zur „Demokratie als Bauherr“ (1960) trägt der Staat als Bauherr besondere Verantwortung angesichts der nationalen wie internationalen Bedeutung der Architektur in der Hauptstadt. In diesem Sinne fordern wir eine transparente Programmdiskussion und die Ausschreibung eines offenen städtebaulichen Wettbewerbs für den Spreebogen!
Im Namen des Vorstandes des BDA Berlin
Dipl.-Ing. Thomas Kaup
1. Vorsitzender
Bund Deutscher Architekten
Landesverband Berlin
Mommsenstr. 64
10629 Berlin
Tel. 030.886 83 206
Fax 030.886 83 216
info@bda-berlin.de
http://www.bda-berlin.de
Presseschau:
- „BDA Berlin kritisiert Deutschen Bundestag“ – Baumeister.de vom 24.02.2015
- „Regierungsviertel mit Mängeln – Architekten fordern städtebaulichen Wettbewerb für Spreebogen“ – Berliner Morgenpost vom 27.02.2015
- „Architekten fordern: Belebt das Regierungsviertel!“ – Tagesspiegel vom 28.02.2015
- „Bausenator Geisel verteidigt Freifläche vor dem Kanzleramt“ – Tagesspiegel vom 1.03.2015
- „Moratorium als Chance“ – Der Architekt vom 27.04.2015
Falls Sie diesen offenen Brief (oder irgendwelche Beiträge dieses Blogs) kommentieren möchten, dann finden Sie hier einen Beitrag, der erklärt, wie das geht: Anm. d. Red. [1] – Gebrauchsanweisung: Wie kann man hier Kommentare verfassen?
CfO [5] – Einladung Center for Optimism in der BDA Galerie
→ zu Gast in der BDA Galerie: Center For Optimism
Liebe Optimisten, es läuft nicht gut. Und wir haben keine Ahnung, was wir tun. Aber es gibt das Center for Optimism. Am Dienstag, den 20. Januar um 21.30, werden wir mit Dr. Andreas Fuhr aus der evangelischen Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde eine neue Gesprächsrunde eröffnen und laden Sie hierzu herzlich ein. Wir fangen bei Null an und werden wie immer in einen Satelliten steigen, der das Denken verschiebt. Der Aufstieg ist unser Hilfsmittel, Wissen zu reflektieren. Unsere Elemente wackeln so wie meistens das Denken.
Center for Optimism wurde von der Kuratorin Clara Meister und dem Architekten Sam Chermayeff gegründet und durch die Autorin Antje Stahl, dem Architekten Till-Moritz Ganssauge und der Architektin Johanna Meyer-Grohbrügge erweitert. Das Raumkonzept wird von June-14, Meyer-Grohbrügge/Chermayeff und von S.T.I.F.F. gemeinsam mit Simon Ertl entwickelt und produziert.
Über den Zeitraum von neun Wochen wird die Gruppe Center for Optimism die BDA Galerie in einen Ort für Begegnungen und Träume verwandeln. Woche für Woche finden Veranstaltungen statt, auf denen architektonische Elemente im Rahmen von Lesungen eingeführt und mit Gästen diskutiert werden. Die Elemente basieren auf einem flexiblen Entwurf, der somit im Laufe der Zeit verwirklicht wird.
Wir freuen uns auf Sie im Center for Optimism!
BDA Galerie
Mommsenstr. 64
10629 Berlin
Sonntag, 20. Jan, 21.30 Uhr
Das Projekt wird unterstützt von:
ENGEL & VÖLCKERS Gewerbe Berlin GmbH & Co. KG
ZIEGERT – Bank- und Immobilienconsulting GmbH
Richter Spielgeräte GmbH
- Foto Friederike Seifert
- Foto Friederike Seifert
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