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Vierzigaufvierzig [3]: In der Mitte der Stadt

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Central Park Berlin

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En detail:

In der Mitte der Stadt – Central Park Berlin

Wir sind der Meinung, dass Zwischennutzungen für den PALAST DER REPUBLIK visionärer waren als der Abriss. Stattdessen schlummern nun die Fundamente zweier untergegangenen Doktrinen im Sand der alten neuen Mitte Berlins. Deshalb graben wir den Vorschlag von Ingenhoven Architekten aus dem Jahr 2000 wieder aus, der weiterhin zum „Nachdenken und Innehalten“ für „zukünftige Generationen“ ein- laden soll. Dabei erstreckt sich der „Central Park“ vom Schlossplatz bis zum Alexanderplatz. Marx und Engels bleiben an ihrem originalen Platz, ebenso wie der Neptunbrunnen im Schnittpunkt der Achsen zwischen Fernsehturm und Rotem Rathaus.

http://www.plattformnachwuchsarchitekten.de/meinung.html
Berlin, 19. Oktober 2012

Beschreibung ingenhoven architects: „Am 15. Dezember 2000 veröffentlichte die <Die Woche> Denkansätze zur Berliner Stadtschloss-Diskussion. Der Vorschlag für einen ideologiefreien Raum – einen Central Park – soll zum Nachdenken und Innehalten einladen. Er ist offen für die Nutzungen, die sich zukünftige Generationen an dieser Stelle vorstellen. Mit einer Ausstellung wurde zu einem Moratorium aufgerufen. Der Park ist eine vorübergehende Lösung, soll aber manch- mal sind Provisorien besonders dauerhaft. Er ist als Ort gedacht, an dem man über Europa nachdenken kann.“

In großformatigen und hinterleuchteten Illustrationen wurde das Projekt für den Central Park vom 17. Februar bis zum 12. April 2001 im Rahmen einer Ausstellung in der Berliner Galerie Aedes West einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Architekt ingenhoven architects, Düsseldorf
Fotografien Stefan Müller, Berlin | Erhard Pansegrau, Berlin | Günter Schneider, Berlin
Illustrationen Peter Wels, Hamburg 

40/40 [3]: Aufruf zur Teilnahme!

Vierzigaufvierzig

Ein Ausstellungsformat der BDA-Galerie Berlin und ihres Kuratoriums, initiiert und konzipiert von Andrew Alberts, Armin Behles und Heike Hanada

[3] In der Mitte der Stadt

Das erste Muster der rekonstruierten Schlossfassade steht; das Humboldt-Forum wird greifbar. Mit seiner Realisierung rückt die Frage nach der weiteren Entwicklung der Berliner Mitte ins Blickfeld. Was wird mit dem Raum zwischen Stellas Stadt-Loggia und Alexanderplatz, zwischen Wohnscheiben und Rotem Rathaus? Wo finden St. Marien und Fernsehturm Platz, welche Rolle spielen zukünftig Luther, Marx und Engels?
Ist dort, wo verschiedene Geschichten um Geltung ringen, Raum für einen zeitgenössischen Entwurf? Wie können wir an diesem zentralen Ort Stadt in ihrer kollektiven, geteilten Identität (Roger Diener) entwickeln und zugleich unserer pluralistischen Gesellschaft Ausdruck verleihen? 1

Administration und Repräsentation, Politik, Kultur und Wirtschaft haben ihre jeweiligen Orte im Zentrum bereits gefunden und Berlins Gesicht verändert und geprägt. Könnte nun vis-à-vis des Humboldt-Forums und auf dem Boden des bürgerlichen Alt-Berlins eine neue Wohn-Stadt entstehen? Welche Wohnformen können an diesem Ort den gesteigerten Ansprüchen an Urbanität und Öffentlichkeit gerecht werden?

Oder soll dieser Raum doch ein Frei-Raum bleiben, als urbaner Park, als Forum neben dem Forum?

Im Rahmen der Reihe „vierzigaufvierzig“ bittet das Kuratorium der BDA-Galerie Berlin in diesem Jahr um die Auseinandersetzung mit der Frage: Welche Vision haben wir für die Mitte der Stadt? Und welchen Namen geben wir diesem Ort?

1 Mehr Informationen zum Ort und seiner Geschichte finden Sie unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/projekte/historische_mitte/rathausforum/index.shtml

Vierzigaufvierzig

Die Reihe ist ein Beitrag der BDA-Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. BDA Mitglieder und geladene Kollegen werden gebeten, zu relevanten Fragen der baulichen Entwicklung der Stadt skizzenhaft im Format der klassischen Papierserviette – 40 cm x 40 cm – ihre Position zu formulieren und im Rahmen einer Ausstellung zur Diskussion zu stellen. Alle Beiträge werden in der BDA Galerie präsentiert und im Rahmen der Ausstellungseröffnung durch externe Kritiker kommentiert.

Dabei geht es um ein Forum von Ideen, nicht jedoch um einen klassischen Ideenwettbewerb. Statt auf aufwändige und ausformulierte Beiträge zielen wir über das Medium der spontanen Entwurfsskizze auf die noch fragile Intensität eines ersten Entwurfsgedankens.

Wir erwarten pointierte Statements, mit denen sich der BDA Berlin als ein Zusammenschluss von Architekten präsentiert, die sich mit der Stadt auseinandersetzen und ihre Ideen in den öffentlichen Diskurs einbringen.

Modalitäten

1. Abgabe

Der Beitrag wird in Skizzenform im Format 40cm x 40cm erbeten. Die Arbeitsform und das Material sind dabei frei bestimmbar (alle Beiträge werden zur Präsentation in der BDA Galerie ausgestellt und sollten für eine Wandhängung vorbereitet sein).

Der Beitrag ist nur auf der Rückseite mit dem Namen des Verfassers zu versehen. Die namentliche Kennzeichnung für die Ausstellung übernimmt das kuratorische Team.

Der Beitrag sowie die „Verfassererklärung“ werden zusätzlich im pdf-Format (druckfähig auf CD, versehen mit dem Namen des Verfassers) erbeten, um die Pressearbeit etc. zu erleichtern

2. Ansprechpartner

Andrew Alberts: vierzigaufvierzig@googlemail.com

3. Kritiker

Die Beiträge werden im Rahmen der Ausstellungseröffnung von drei externen Kritikern besprochen:

  • Prof. Hilde Léon, Berlin
  • Prof. Dr. Michael Mönninger, Berlin
  • Prof. Christian Rapp, Amsterdam

4. Zeitablauf

Aufruf zur Teilnahme: Freitag, 7. September 2012

Abgabe der Beiträge: bis Montag, 22. Oktober 2012, 15.00 Uhr
BDA Galerie, Mommsenstrasse 64, 10629 Berlin
Öffnungszeiten der Galerie: Mo, Mi und Do 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 19.00 Uhr, BDA Galerie

Ausstellung
Freitag, 26. Oktober 2012 – 19. November 2012
Öffnungszeiten der Galerie: Mo, Mi und Do 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung

Bezirke [2] – der BDA Landesverband zeigt: Spandau

Bild: Freiheit, Video: 40 min, 2012, Ulrich Schwarz

4. September bis 18. Oktober 2012. Eröffnung Montag, den 3. September 2012, 19 Uhr.

FREIHEIT. Die BDA Galerie zeigt eine Videoarbeit über Berlin Spandau von Ulrich Schwarz in der Stadtbaureihe BEZIRKE

In seiner Reihe Bezirke zur Architektur- und Stadtbaudiskussion widmet sich der BDA Berlin ab September dem Bezirk Spandau. Der renommierte Architekturfotograf Ulrich Schwarz präsentiert darin seine Videoarbeit Freiheit, in der er die Einzigartigkeit des Alltäglichkeiten entlang der gleichnamigen Straße in Berlin-Ruhleben dokumentiert hat. Zur Eröffnung in der BDA Galerie am 3. September um 19 Uhr spricht Carsten-Michael Röding, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Umweltschutz sowie die Kunsthistorikerin Dr. Elisabeth Klotz.

Freiheit

Der Name der Straße im Ortsteil Spandau-Ruhleben verweist darauf, dass die Erträge des umliegenden Acker- und Weidelandes einst von Steuern und Abgaben befreit waren. Die Zuteilung der landwirtschaftlichen Flächen wurde alljährlich unter den Spandauer Bürgern über ein öffentliches Losverfahren festgelegt.

Auf der nördlichen Seite wird das Bild der Straße heute von den großen Entsorgungsunternehmen Berlins geprägt. Südlich wird die Freiheit von der Bahnlinie begrenzt. Auf dem schmalen Streifen haben sich kleinere Gewerbebetriebe und Händler niedergelassen. Kleingärten und Brachen unterbrechen die gewerblichen Nutzungen.

Am westlichen Ende der Freiheit liegt der Ortsteil Stresow mit seinen Wohnhäusern und dem ehemaligen Hauptbahnhof Spandaus. Östlich wechselt die Typologie: Hotel, Fertigungsbetriebe, Rohöllager, Klärwerk, Müllheizkraftwerk, Werkstätten, Händler, Brachflächen, Schrebergärten und eine größere Baracke folgen aufeinander. Die verfallene Baracke ist der Überrest des ehemaligen Auswandererbahnhofs von Berlin. Über diesen Umsteigebahnhof setzten die Emigranten aus Ost-Europa ihre Weiterfahrt nach Bremerhafen und Hamburg mit Ziel Amerika fort (Der Umsteigebahnhof wurde gebaut, um die Beeinträchtigung des Betriebs der Großstadtbahnhöfe durch die tägliche Flut von Emigranten zu reduzieren).

Die Reihe BEZIRKE

Berlin ist viele Städte. Mit dieser Bemerkung hat schon Werner Düttmann auf die kulturelle, architektonische und städtebauliche Vielfalt Berlins hingewiesen. Diesem Phänomen möchte sich der Bund Deutscher Architekten BDA Landesverband Berlin e.V. in seiner neuen Ausstellungsreihe „Bezirke“ widmen und die vielen weißen Flecke der inneren Landkarte Berlins farbig machen.

Der Blick auf die Eigenheiten und Charakteristika der Berliner Bezirke wird fokussiert durch das Objektiv des Fotografen. Dessen gezielte Blicke sollen den längst überfälligen Augenmerk auf städtische Räume richten, deren Spannungspotentiale sich durch verschiedenste architektonische Themenschwerpunkte auffächern. Der BDA möchte damit anregen, vorhandene Ressourcen und Entwicklungschancen offen zu legen und zusammen mit dem Bezirk, mit Architekten, Stadt- und Landschaftsplanern, Theoretikern und Investoren zu diskutieren.

Eröffnung:

Montag, den 3. September 2012 um 19 Uhr

Es sprechen: Carsten-Michael Röding, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Umweltschutz sowie die Kunsthistorikerin Dr. Elisabeth Klotz.

Gespräch:

Montag, 17. September 2012

Ausstellung:

4. September – 18. Oktober 2012
Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung

Die BDA Galerie wird gefördert durch:

UNDKRAUSS Baugesellschaft mbH Berlin

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Mitten im Kiez – Spiel(t)räume und grüne Inseln

20. August bis 31. August 2012

Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten Berlin-Brandenburg zeigt ab dem 20. August um 19 Uhr die Ausstellung Mitten im Kiez – Spiel(t)räume und grüne Inseln.

Zur Eröffnung spricht Kristina Pezzei, Journalistin über die neuen Freiräume in Friedrichshain und Kreuzberg.

Kinder an die Macht – jedenfalls wenn Landschaftsarchitekten Schulhöfe und Spielplätze planen. In Kreuzberg stellten Hortkinder der Nürtingenschule ihren Hof auf den Kopf und schufen unter dem Motto ‚170 Orte für 170 Kinder‘ ein ungeahnt vielseitigs Pausenareal. Wie ein Schulhof aussieht, auf dem sich autistische Schulkinder wohlfühlen, zeigt das Begegnungszentrum in der Friedrichshainer Marchlewskistrasse und öffnet ausnahmsweise am Wochenende seine Tore. Ob zum Balancieren oder als Treffpunkt für das perfekte Picknick, ein leuchtend gelbes Stadtmobiliar, Windenwurm genannt, verwandelt die unscheinbare Lasdehnerstrasse. Um wilde Pflanzen, urban gardening nach der unbekannten Fukuoka-Methode und Internetsurfen unter freiem Himmel geht es im romantischen Quartierspark, den Bürger für Bürger am Wriezener Bahnhof verwirklichen. Und dass Orte aus vergangenen Jahrhunderten nach einem Relaunch zur noch schöneren grünen Oase werden und kompatibel sind mit Kreuzberger Straßenfesten zeigt sich am Mariannenplatz.

Außerdem werden Stadtspaziergänge zu den Projekten angeboten:

Samstag 25.08., 13.00 – 18.00 Uhr, Treffpunkt Marchlewskistr.25,
10243 in Friedrichshain, U Weberwiese
Sonntag 26.08., 13.00 Uhr – 18.00 Uhr, Treffpunkt Wrangelstr. 11, 10997 Berlin-Kreuzberg, U Görlitzer Bhf.

Dauer der Ausstellung: 20. August – 31. August 2012
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Donnerstag
10 -15 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung.

Die BDA Galerie wird gefördert durch:

UNDKRAUSS Baugesellschaft mbH Berlin

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