1:1 Berliner Architekturdialoge [2013]: Jens Casper ↔ David Chambers

In 2012/2013 findet die erfolgreich etablierte Reihe in Kooperation mit dem British Council statt und legt den Fokus auf Gespräche zwischen Deutschen und Britischen Architekten.

Zum Auftakt der Reihe begegnen sich Jens Casper (Büro Jens Casper, Berlin) und David Chambers (Aberrant Architecture, London) in einem eins-zu-eins Dialog. Dabei können die beiden Gesprächspartner ihre jeweiligen Standpunkte zur Architektur im Allgemeinen, sowie ihre persönliche Herangehensweise an den individuellen Entwurf darlegen.

Jens Casper wurde 1967 in Köln geboren. Zum Studium der Architektur ging er an die RWTH, Aachen, wo er 1998 seinen Abschluss machte. 2003 arbeitete er gemeinsam mit Petra Petersson bei Realarchitektur in Berlin, bis er 2008 sein eigenes Büro aufmachte. 2010 ist er Gründungsmitglied von Casper Mueller Kneer Architects Ltd, die ihren Sitz sowohl in Berlin als auch in London haben. Neben vielen Lehrtätigkeiten beinhaltet sein Tätigkeitsbereich ein weites Spektrum an Projekten von intimen Dialogen bis hin zu stadtplanerischen Strategien. Seine Arbeit spiegelt die Auseinandersetzung sowohl mit der Wirkung konkreter Materialien, als auch mit realen und  immateriellen Gegebenheiten, die ihrerseits Einfluss auf den Raum haben.

David Chambers studierte an der Universität in Bath, der T.U. Delft und dem Royal College of Art. 2007 gründet er mit Kevin Haley aberrant architecture, ein multidisziplinäres Design Studio und Denkfabrik. Die direkte Zusammenarbeit des Büros mit Designern spiegelt sich auch wieder in dem Ansatz, die tatsächliche Arbeits- und Lebenswelt schöner und einfacher zu gestalten. Beeinflusst durch eine Zusammenarbeit mit dem Victoria & Albert Museum versucht aberrant architecture das Beste aus einer historischen Vergangenheit mit zeitgenössischen Entwürfen zu verbinden, um somit das Design der Zukunft zu gestalten.

Die Veranstaltung wird von Petra Vondenhof moderiert.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Terminen auf dem Blog und unter http://www.bda-berlin.de/bda-galerie.html.

Ankündigung → 1:1 Berliner Architekturdialoge [2013]: Großbritannien

BDA Galerie und British Council laden herzlich ein: 1:1 Berliner Architekturdialoge

→ Kuratiert von Eike Becker, Brigitte Kochta und Petra Vondenhof.

Ab Dezember setzt die BDA Galerie in Berlin-Charlottenburg ihre erfolgreich etablierte Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge in Kooperation mit dem British Council fort und legt den Fokus auf Gespräche zwischen Deutschen und Britischen Architekten.

Zum Auftakt der Reihe begegnen sich Jens Casper (Büro Jens Casper, Berlin) und David Chambers (aberrant architecture, London) in einem eins-zu-eins Dialog. Dabei können die beiden Gesprächspartner ihre jeweiligen Standpunkte zur Architektur im Allgemeinen, sowie ihre persönliche Herangehensweise an den individuellen Entwurf darlegen. Das Publikum erlebt eine Diskussion auf Augenhöhe. Erörtert werden spezifische Fragen, die auf die Dialogpartner und ihre Arbeiten zugeschnitten sind und über das bekannte Oeuvre hinaus gehen. Der gesellschaftliche und aktuelle Kontext soll dabei stets im Fokus bleiben.

Die Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge

Die internationale Dialogreihe der BDA Galerie bietet einem britischen Architekten und einem deutschen Kollegen die Möglichkeit, in eine eins-zu-eins Diskussion auf Augenhöhe zu treten und persönliche Standpunkte zur Architektur, sowie die Herangehensweise an den Entwurf im Kontext gesellschaftlicher Fragestellungen zu vergleichen. Die BDA Galerie knüpft mit der Fortsetzung der erfolgreichen Dialogreihe an den aktuellen Berliner Diskurs an und stellt sowohl die verbindenden als auch die divergierenden Perspektiven britischer Architektur heraus. Nach einer kurzen Präsentation der jeweiligen Dialogpartner liegt der Fokus des Abends jedoch auf dem 40-50-minütigem persönlichen Gespräch zwischen den Architekten.

In diesem Jahr zählen Almut Ernst (Grüntuch Ernst Architekten, Berlin), Julia Barfield (marks barfield architects, London), Martin Ostermann (magma architecture, Berlin), David Chambers (aberrant architecture, London) und Christian Huber (huber staudt architekten, Berlin) zu den Dialogpartnern.

Die Reihe fand im letzten Jahr in Zusammenarbeit mit dem Institut Français statt. Unter den Dialogteilnehmern waren u.A. Édouard François (Maison d’architecture Édouard François, Paris), Martin Rein-Cano (topotek 1, Berlin), Dominique Marrec (ecdm, Paris) und Jürgen Mayer H. (Berlin).

Die Termine der Reihe 1:1

04.12.2011 Jens Casper (Büro Jens Casper, Berlin) – David Chambers (Aberrant Architecture, London)

19.02.2013 Christian Huber (Huber Staudt Architekten, Berlin) – Gavin Henderson (Stanton Williams Architects, London)

19.03.2013 Martin Ostermann (Magma Architecture, Berlin) – Asif Khan (Asif Khan Ltd., London)

16.04.2013 Jens Ludloff (Ludloff + Ludloff Architekten, Berlin) – Charles Holland (FAT [fashion architecture taste], London)

14.05.2013 Almut Ernst (Grüntuch Ernst Architekten, Berlin) – Julia Barfield (Marks Barfield Architects, London)

18.06.2013 Donatella Fioretti (Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin – Tom Emerson (6a Architects, London)

Die Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen in englischer Sprache, Beginn jeweils Dienstagabend um 19 Uhr in der BDA Galerie. Die Reihe findet in Kooperation mit dem British Council statt. Die Veranstaltungen werden auf Video aufgenommen und sind als Livestream im Internet unter http://www.bc-stream.de einsehbar. Alle vergangenen Dialoge können als Video unter http://www.vimeo.com/bdaberlin gesichtet werden.

BDA Galerie, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, Tel 030 886 83 206, info@bda-berlin.de, www.bda-berlin.de

Mit freundlicher Unterstützung des British Council

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Die BDA Galerie wird gefördert durch undkrauss

undkrauss

40/40 [3] – die BDA Galerie zeigt: In der Mitte der Stadt

→ Kuratiert von Andrew Alberts, Armin Behles und Heike Hanada

Die Reihe Vierzigaufvierzig ist ein Beitrag der BDA Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. Die Ausstellung zeigt Statements von BDA Mitgliedern und geladenen Kollegen zum stadträumlichen Potential des Areals zwischen Alexanderplatz und Humboldtforum.

Eröffnung: Donnerstag, 25. Oktober 2012, 19 Uhr

Im Rahmen der Eröffnung werden die ausgestellten Beiträge vorgestellt und kommentiert von:

  • Prof. Hilde Léon, Berlin
  • Prof. Dr. Michael Mönninger, Berlin
  • Prof. Christian Rapp, Amsterdam

Galeriegespräch: Montag, 19. November 2012, 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 25. Oktober – 22. November 2012
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung

Mussotter Poeverlein: RathausbrückeMartin Bachem: Das Kleine zum GroßenKlaus Schlosser: be_NYTorsten Krüger/ KSV: Erbe und VisionRené Panzert/ archRPdesign: Grüne MitteSteiner Weißenberger ArchitektenThomas Willemeit/ GRAFT: RaumdichteMachleidt + Partner/ Planungsgruppe Stadtkern/ Philipp Jädicke: Kritische Rekonstruktion - Synthese aus Vorkriegs- und NachkriegsgeschichteJens Ludloff/ ludloff + ludloffBOLLES+WILSON: Unsichtbares Monument / Invisible MonumentProf. Bernd AlbersGötz Kern: Berlin, die Mitte der Stadt, ein Entwurf von 1992Christine Edmaier:  ZweifelRegina Poly: Die Allee, die Mittlere PromenadeReichwald Schultz Architekten: Was tun.Thomas Stadler/ STADLER PRENN ARCHITEKTEN: Back to the Future IIKlaus Block: „Ich wohne in der Mitte der Stadt und wenn ich auf die Straße trete, habe ich einen wunderschönen Blick auf das so verwunschene Schlossprojekt.“ Berlin im Mai 2032Anderhalten ArchitektenCollignon Architektur: StadtpiraterieKay U. SchmidtThomas Spier/ ApollovisionPeter WestrupAndreas Reidemeister:  Campo Maggiore im Zentrum BerlinsUrs Füssler: Im Bauch des WalsFINSTERWALDER ARCHITEKTEN: Stadtkronewww.plattformnachwuchsarchitekten.de: Central Park BerlinBRIGITTE KOCHTA: Leben und Arbeiten in Berlin-Mitte 1936EIKE BECKER_ARCHITEKTEN

BDA Galerie
Mommsenstraße 64
10629 Berlin
Tel. 030 886 83 206
Fax 030 886 83 216
info@bda-berlin.de
http://www.bda-berlin.de

 

Die BDA Galerie wird gefördert durch UNDKRAUSS
Bildnachweis: © Rathausforum Überlagerung, Vermessungsbüro Zech und Ruth, 2009

40/40 [3] ← Götz Kern

Vierzigaufvierzig [3]: In der Mitte der Stadt

Götz Kern:
Berlin, die Mitte der Stadt, ein Entwurf von 1992

Götz-Kern[]

En detail:

Berlin, die Mitte der Stadt,
ein Entwurf von 1992

Die Suche nach der Mitte der Stadt, dem Nukleus, und seiner heutigen räumlichen Erlebbarkeit stand am Anfang des Entwurfes.

Im Flusslauf der Spree liegt die Fischerinsel, sie bot den ersten Ansiedlungen Schutz und war Furt über die Spree. Als Bild für diese Siedlung dient die Vorstellung von einem Ort der von einzelnen Hütten und später von Häusern umgeben ist. Das Bild von Solitären, die sich um einen öffentlichen Raum gruppieren ist ein Ideales Bild, vergleichbar mit einer Gemeinschaft, die sich zu einer Versammlung einfindet. Die Mitte wird nicht durch ein Gebäude, sondern durch den kleinen und großen Lustgarten bestimmt, eingefasst in einen soliden Stadtkörper.

Der mittelalterliche Stadtkörper, der einst durch die Stadtmauer gefasst war, soll neu erlebbar gemacht werden. Ausgehend von der Fischerinsel schmiegen sich die Straßenzüge an den Verlauf des Flusses und fügen sich wie Zwiebelschalen um die innere Mitte. Im Vorderbrund steht ein harmonischer und homogener Stadtkörper, dessen geschwungene Straßen die historische Identität des Ortes erkennen lassen. Abgesehen von orthogonalen öffentlichen Gebäuden, denen mitunter ein Vorplatz zugeordnet ist, ordnen sich die übrigen Häuser in das fließende Straßennetz ein.

Als Vorbild für diese Häuser, Blöcke dienen die großen städtischen Haustypen wie sie z.B. aus den dreißiger Jahren in Mailand, Chicago und New York bekannt sind. Das Haus beansprucht den gesamten Block, die Nutzungen sind horizontal geschichtet.