Kategorie: BDA Galerie
1:1 Berliner Architekturdialoge [2013]: Martin Ostermann ↔ Asif Kahn
Die Berliner Architekturdialoge der BDA Galerie gehen in die nächste Runde. Der kommende Dialog zwischen Martin Ostermann (magma architecture, Berlin) und Asif Khan (Asif Kahn Ltd., London) findet am 19. März um 19 Uhr in der BDA Galerie statt.
Martin Ostermann studierte Architektur an der RWTH Aachen, der Bartlett School of Architecture und der Architectural Association in London. In seiner Anstellung bei Studio Daniel Libeskind war er als Projektleiter für das Imperial War Museum North, sowie das Jewish Museum San Fransisco, das Hongkong Media Centre und die Ausstellung zum Hiroshima Peace Prize verantwortlich. Er ist Mitbegründer und Partner bei magma architecture. Das preisgekrönte multidisziplinäre Büro praktiziert den Grenzgang zwischen Architektur, Design und Kommunikation. Ein wiederkehrendes Thema sind vielfältige geometrische Formen, die extravagante mobile Konstruktionen und außergewöhnliche Interieurs bilden. Als einziges ausländisches Architekturbüro war magma architecture mit der Planung einer Sportstätte für Olympia 2012 in London beauftragt. Ihr städtebauliches Ensemble der Schießsportstätten bestehend aus drei temporären Hallen stellte den größten Austragungsort außerhalb des Olympic Park in London dar.
Asif Khan studierte Architektur an der Bartlett School of Architecture und schloss dort 2004 als Jahrgangsbester ab. Es folgte ein Stipendium für die Architectural Association sowie die Aufnahme als ‚Designer in Residence’ am Design Museum als erster Architekt überhaupt. 2007 gründete er sein Büro mit dem Ziel, Architektur, Innenarchitektur, Produktdesign und Raumgestaltung miteinander zu verbinden. Für die Olympischen Spiele 2012 in London wurde Asif Khan ausgewählt den Coca-Cola Beatbox Pavillon zu entwerfen. Sein Design erfasst die bekannte Marke, ohne auch nur ein einziges Logo an der Fassade abzubilden. Sein Interesse richtet sich immer wieder auf selbst initiierte Projekte in Entwicklungsländern wie Unterkünfte aus Bambus für Flüchtlinge in Thailand oder Mobiliar für Grundschulen in Malawi. Für diese Arbeit wurde er 2008 und 2009 mit dem RIBA / McAslan Stipendium ausgezeichnet.
Die Veranstaltung wird von Brigitte Kochta moderiert.
Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Terminen auf dem Blog und unter http://www.bda-berlin.de/bda-galerie.html.
1:1 Berliner Architekturdialoge [2013]: Christian Huber ↔ Gavin Henderson
Im Februar diskutieren im Rahmen der Veranstaltungsreihe 1:1 Berliner Architekturdialoge Christian Huber (Huber Staudt Architekten, Berlin) und Gavin Henderson (Stanton Williams Architects, London) über Vor- und Nachteile des Wettbewerbssystems im Vergleich zwischen Deutschland und Großbritannien. Auch die Aufschlüsselung von historischen architektonischen Schichten einzelner Gebäudes oder einer ganzen Stadt war ein wiederkehrendes Motiv des Dialogs und der Arbeit beider Büros.
Christian Huber wurde 1963 in Straubing geboren. Sein Studium an der Technischen Universität München schloss er 1990 ab. Als DAAD-Stipendiat ging er 1987-88 an die Londoner Polytechnic of the Southbank. Mit der Gründung von huber staudt architekten bda im Jahr 1994 war ein breites Spektrum unterschiedlicher Bauaufgaben vom komplexen Krankenhausbau über die Gestaltung öffentlicher Plätze bis hin zu Innenausbauten verbunden. Individuelle konzeptionelle Lösungsansätze, die auf die spezifischen Anforderungen jedes Projektes zugeschnitten sind, betonen die Vielseitigkeit des Büros.
Gavin Henderson studierte Architektur an der University of Cambridge und an der Graduate School of Design der Harvard University. Bereits als Student ist er mit der RIBA Bronzemedaille ausgezeichnet worden und war für die Silbermedaille nominiert. 1994 kam er als Partner zu Stanton Williams. Dort ist er für viele hochkarätige Projekte verantwortlich gewesen, darunter die Compton Verney Art Gallery, sowie den Entwurf zur Gestaltung des Sloane Square. Ebenso leitete er das Projekt des Stadtmuseums Berlins zum Umbau des Marinehauses.
Mit einem besonderen Fokus auf die Entstehung und Entwicklung von Städten und ihrem öffentlichen Raum formt er in seiner Arbeit oft den Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz. Im Vordergrund steht dabei immer die Rezeption des Raumes durch den Benutzer und das Wechselspiel zwischen beiden. Als Gastdozent an vielen britischen Architekturhochschulen konnte er sein Interesse am Designprozess vertiefen und weitergeben.
Die Veranstaltung wird von Eike Becker moderiert.
Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Terminen auf dem Blog und unter http://www.bda-berlin.de/bda-galerie.html.
1:1 Berliner Architekturdialoge [2013]: Jens Casper ↔ David Chambers
In 2012/2013 findet die erfolgreich etablierte Reihe in Kooperation mit dem British Council statt und legt den Fokus auf Gespräche zwischen Deutschen und Britischen Architekten.
Zum Auftakt der Reihe begegnen sich Jens Casper (Büro Jens Casper, Berlin) und David Chambers (Aberrant Architecture, London) in einem eins-zu-eins Dialog. Dabei können die beiden Gesprächspartner ihre jeweiligen Standpunkte zur Architektur im Allgemeinen, sowie ihre persönliche Herangehensweise an den individuellen Entwurf darlegen.
Jens Casper wurde 1967 in Köln geboren. Zum Studium der Architektur ging er an die RWTH, Aachen, wo er 1998 seinen Abschluss machte. 2003 arbeitete er gemeinsam mit Petra Petersson bei Realarchitektur in Berlin, bis er 2008 sein eigenes Büro aufmachte. 2010 ist er Gründungsmitglied von Casper Mueller Kneer Architects Ltd, die ihren Sitz sowohl in Berlin als auch in London haben. Neben vielen Lehrtätigkeiten beinhaltet sein Tätigkeitsbereich ein weites Spektrum an Projekten von intimen Dialogen bis hin zu stadtplanerischen Strategien. Seine Arbeit spiegelt die Auseinandersetzung sowohl mit der Wirkung konkreter Materialien, als auch mit realen und immateriellen Gegebenheiten, die ihrerseits Einfluss auf den Raum haben.
David Chambers studierte an der Universität in Bath, der T.U. Delft und dem Royal College of Art. 2007 gründet er mit Kevin Haley aberrant architecture, ein multidisziplinäres Design Studio und Denkfabrik. Die direkte Zusammenarbeit des Büros mit Designern spiegelt sich auch wieder in dem Ansatz, die tatsächliche Arbeits- und Lebenswelt schöner und einfacher zu gestalten. Beeinflusst durch eine Zusammenarbeit mit dem Victoria & Albert Museum versucht aberrant architecture das Beste aus einer historischen Vergangenheit mit zeitgenössischen Entwürfen zu verbinden, um somit das Design der Zukunft zu gestalten.
Die Veranstaltung wird von Petra Vondenhof moderiert.
Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Terminen auf dem Blog und unter http://www.bda-berlin.de/bda-galerie.html.
Ankündigung → 1:1 Berliner Architekturdialoge [2013]: Großbritannien
BDA Galerie und British Council laden herzlich ein: 1:1 Berliner Architekturdialoge
→ Kuratiert von Eike Becker, Brigitte Kochta und Petra Vondenhof.
Ab Dezember setzt die BDA Galerie in Berlin-Charlottenburg ihre erfolgreich etablierte Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge in Kooperation mit dem British Council fort und legt den Fokus auf Gespräche zwischen Deutschen und Britischen Architekten.
Zum Auftakt der Reihe begegnen sich Jens Casper (Büro Jens Casper, Berlin) und David Chambers (aberrant architecture, London) in einem eins-zu-eins Dialog. Dabei können die beiden Gesprächspartner ihre jeweiligen Standpunkte zur Architektur im Allgemeinen, sowie ihre persönliche Herangehensweise an den individuellen Entwurf darlegen. Das Publikum erlebt eine Diskussion auf Augenhöhe. Erörtert werden spezifische Fragen, die auf die Dialogpartner und ihre Arbeiten zugeschnitten sind und über das bekannte Oeuvre hinaus gehen. Der gesellschaftliche und aktuelle Kontext soll dabei stets im Fokus bleiben.
Die Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge
Die internationale Dialogreihe der BDA Galerie bietet einem britischen Architekten und einem deutschen Kollegen die Möglichkeit, in eine eins-zu-eins Diskussion auf Augenhöhe zu treten und persönliche Standpunkte zur Architektur, sowie die Herangehensweise an den Entwurf im Kontext gesellschaftlicher Fragestellungen zu vergleichen. Die BDA Galerie knüpft mit der Fortsetzung der erfolgreichen Dialogreihe an den aktuellen Berliner Diskurs an und stellt sowohl die verbindenden als auch die divergierenden Perspektiven britischer Architektur heraus. Nach einer kurzen Präsentation der jeweiligen Dialogpartner liegt der Fokus des Abends jedoch auf dem 40-50-minütigem persönlichen Gespräch zwischen den Architekten.
In diesem Jahr zählen Almut Ernst (Grüntuch Ernst Architekten, Berlin), Julia Barfield (marks barfield architects, London), Martin Ostermann (magma architecture, Berlin), David Chambers (aberrant architecture, London) und Christian Huber (huber staudt architekten, Berlin) zu den Dialogpartnern.
Die Reihe fand im letzten Jahr in Zusammenarbeit mit dem Institut Français statt. Unter den Dialogteilnehmern waren u.A. Édouard François (Maison d’architecture Édouard François, Paris), Martin Rein-Cano (topotek 1, Berlin), Dominique Marrec (ecdm, Paris) und Jürgen Mayer H. (Berlin).
Die Termine der Reihe 1:1
04.12.2011 Jens Casper (Büro Jens Casper, Berlin) – David Chambers (Aberrant Architecture, London)
19.03.2013 Martin Ostermann (Magma Architecture, Berlin) – Asif Khan (Asif Khan Ltd., London)
Die Veranstaltungen
Alle Veranstaltungen in englischer Sprache, Beginn jeweils Dienstagabend um 19 Uhr in der BDA Galerie. Die Reihe findet in Kooperation mit dem British Council statt. Die Veranstaltungen werden auf Video aufgenommen und sind als Livestream im Internet unter http://www.bc-stream.de einsehbar. Alle vergangenen Dialoge können als Video unter http://www.vimeo.com/bdaberlin gesichtet werden.
BDA Galerie, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, Tel 030 886 83 206, info@bda-berlin.de, www.bda-berlin.de
Mit freundlicher Unterstützung des British Council

Die BDA Galerie wird gefördert durch undkrauss

40/40 [3] – die BDA Galerie zeigt: In der Mitte der Stadt
→ Kuratiert von Andrew Alberts, Armin Behles und Heike Hanada
Die Reihe Vierzigaufvierzig ist ein Beitrag der BDA Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. Die Ausstellung zeigt Statements von BDA Mitgliedern und geladenen Kollegen zum stadträumlichen Potential des Areals zwischen Alexanderplatz und Humboldtforum.
Eröffnung: Donnerstag, 25. Oktober 2012, 19 Uhr
Im Rahmen der Eröffnung werden die ausgestellten Beiträge vorgestellt und kommentiert von:
- Prof. Hilde Léon, Berlin
- Prof. Dr. Michael Mönninger, Berlin
- Prof. Christian Rapp, Amsterdam
Galeriegespräch: Montag, 19. November 2012, 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 25. Oktober – 22. November 2012
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung
Mommsenstraße 64
10629 Berlin
Tel. 030 886 83 206
Fax 030 886 83 216
info@bda-berlin.de
http://www.bda-berlin.de
Die BDA Galerie wird gefördert durch 
Bildnachweis: © Rathausforum Überlagerung, Vermessungsbüro Zech und Ruth, 2009





























Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.