Getagged: Urs Füssler

40/40 [5] – Hauptstadt Berlin: Galeriegespräch Dienstag, 02. Dezember 2014, 19 Uhr

→ Kuratiert von Andrew Alberts, Armin Behles, Urs Füssler und Heike Hanada

Am Dienstag, den 02. Dezember 2014 um 19 Uhr lädt die BDA Galerie in Berlin-Charlottenburg zum Galeriegespräch zur Ausstellung 40/40 [5] – Hauptstadt Berlin. Die Veranstaltung zielt darauf, die Diskussion um über die Weiterentwicklung des Hauptstadtgedankens und die Idee des Bürgerforums zu vertiefen. Gäste des Abends sind Bernd Bess, (Architekt, Berlin), Thomas Kröger (Architekt, Berlin), Thomas M. Krüger (Architekt, Berlin, Autor des Buches Das Berliner Regierungsviertel), Manfred Rettig, (Architekt, Vorstand und Sprecher der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum, davor Geschäftsführer und Unternehmenssprecher der Bundesbaugesellschaft Berlin mbH (Kanzleramt, Bundestag)), sowie Peter L. Wilson (Architekt, Bolles + Wilson, Münster).

Vor dem Hintergrund der annähernd fertig gestellten Regierungsbauten, der nicht realisierten Idee des Bürgerforums und der aktuellen Debatte über die Planungen für ein Besucherzentrum des Reichstagsgebäudes zielt die Ausstellung 40/40 auf eine breite Diskussion über die gesellschaftlichen, architektonischen und stadträumlichen Perspektiven des Regierungsviertels und des Bürgerforums für das 21. Jahrhundert.

BDA-Architekten und geladene Kollegen waren aufgerufen, dem öffentlichen Diskurs Orte und Ideen für das ungenutzte Potential Berlins als Hauptstadt vorzuschlagen. Insgesamt 40 Teilnehmer haben dazu ihre Ideen im Format der klassischen Papierserviette – 40 cm × 40 cm – formuliert. So zeigt die Ausstellung unterschiedlichste Positionen zum Thema, die von städtebaulichen Skizzen über architektonische Konzepte bis hin zu politischen Statements reichen.

40/40 [5] – die BDA Galerie zeigt: Hauptstadt Berlin

→ Kuratiert von Andrew Alberts, Armin Behles, Urs Füssler und Heike Hanada

Die Reihe vierzigaufvierzig ist ein Beitrag der BDA Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. Die Ausstellung zeigt Statements von BDA Mitgliedern und geladenen Kollegen zur Frage, wie ein modernes Regierungsviertel und Bürgerforum für das 21. Jahrhundert aussehen könnte und wie sich dessen urbane Einbindung stärken ließe.

Eröffnung: Dienstag, 11. November 2014, 19 Uhr Beitrag ansehen

Im Rahmen der Eröffnung werden die Beiträge vorgestellt und diskutiert von:

  •  Axel Schultes, Architekt und gemeinsam mit Charlotte Frank Gewinner des Wettbewerbes „Spreebogen 1992“ sowie Planer des Kanzleramtes, Architektin, Berlin
  •  Fabio Reinhart, Architekt und Mitglied der Jury des Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerbs Spreebogen 1992
  •  Jens Casper, Architekt BDA

Galeriegespräch: Dienstag, 02. Dezember, 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 11. November – 15. Dezember 2014
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung


Presseschau:
Regierungsviertel: Neue Ideen für das Bürgerforum am Kanzleramt“ – Berlin1.de vom 18.11.2014
Das Band des Bundes – ewig unvollendet?“ – Entwicklungsstadt.de – vom 14.11.2014
Neue Ideen für Berlins prominenteste Lücke“ – Berliner Morgenpost vom 13.11.2014
Nachdenken über Berlins prominenteste Lücke“ – Die Welt kompakt vom 13.11.2014
Ein Späti für das Regierungsviertel“ – Berliner Zeitung vom 10.11.2014

 
BDA Galerie
Mommsenstraße 64
10629 Berlin
Tel. 030 886 83 206
Fax 030 886 83 216
info@bda-berlin.de
http://www.bda-berlin.de

Falls Sie die Ausstellung oder einzelne eingereichte 40/40-Projekte oder irgendwelche Beiträge kommentieren möchten, dann finden Sie hier einen Beitrag, der erklärt, wie das geht: Anm. d. Red. [1] – Gebrauchsanweisung: Wie kann man hier Kommentare verfassen?

40/40 [5] – Hauptstadt Berlin: Eröffnung Dienstag, 11. November 2014, 19 Uhr

→ Kuratiert von Andrew Alberts, Armin Behles, Urs Füssler und Heike Hanada

Am Dienstag, den 11. November 2014 um 19 Uhr lädt die BDA Galerie in Berlin-Charlottenburg zur Eröffnung der Ausstellung „Hauptstadt Berlin“. Mit der Schau setzt die BDA Galerie ihre 2010 initiierte Reihe zu aktuellen Themen der Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin fort. Die Veranstaltung zielt darauf, die Frage zu beantworten, wie ein modernes Regierungsviertel und Bürgerforum für das 21. Jahrhundert aussehen könnte und wie sich dessen urbane Einbindung stärken ließe.

Im Rahmen der Eröffnung werden die Beiträge vorgestellt und diskutiert von Axel Schultes, Architekt und gemeinsam mit Charlotte Frank Gewinner des Wettbewerbes „Spreebogen 1992“ sowie Planer des Kanzleramtes, Fabio Reinhart, Architekt und Mitglied der Jury des Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerbs Spreebogen 1992 und Jens Casper, Architekt BDA.

Die Regierungsbauten der Bundesrepublik, die nach dem Hauptstadtbeschluss im Jahr 1991 geplant und ausgeführt wurden, prägen heute das Bild der Stadt Berlin in signifikanter Weise. Die ersten Bauten setzen bereits Patina an. Sie stammen aus einer Zeit, die bereits als historisch bezeichnet werden muss. Seitdem hat sich die Gesellschaft verändert, und die Stadt ist eine andere geworden. Das ist ein Anlass, diese Bauten – im Lichte des Verhältnisses von Regierten und Regierung, von Stadt und Staat, von Bürger und Gesellschaft – neu zu betrachten. Darüber hinaus klafft im Originalentwurf des „Band des Bundes“ von Axel Schultes und Charlotte Frank heute eine markante Leerstelle. Der BDA Berlin stellt im Rahmen von Vierzigaufvierzig die primäre Frage, wie an dieser für Berlin wichtigen Stelle gebaut werden muss, damit das Regierungsviertel weiterentwickelt und weitergebaut und der in öffentlicher Hand befindliche Boden für den Bürger nutzbar gemacht werden kann.

Die Ausstellung bietet BDA-Architekten und geladenen Kollegen die Möglichkeit, dem öffentlichen Diskurs Orte und Ideen für das ungenutzte Potential Berlins als Hauptstadt vorzuschlagen. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse dieser unterschiedlichen Positionen und bietet der Diskussion um die Entwicklung des Regierungsviertels ein Forum.

Hauptstadt Berlin 40/40.

Eröffnung: Dienstag, 11. November 2014, 19.00 Uhr, BDA Galerie
Galeriegespräch: Dienstag, 2. Dezember 2014, 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 12. November – 15. Dezember 2014
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung

40/40 [5]: Aufruf zur Teilnahme!

→ Kuratiert von Andrew Alberts, Armin Behles, Urs Füssler und Heike Hanada

[5] Hauptstadt Berlin

Die Regierungsbauten der Bundesrepublik, die nach dem Hauptstadtbeschluss im Jahr 1991 geplant und ausgeführt wurden, prägen heute das Bild der Stadt Berlin in signifikanter Weise. Die ersten Bauten setzen bereits Patina an. Sie stammen aus einer Zeit, die bereits als historisch bezeichnet werden muss. Seitdem hat sich die Gesellschaft verändert, und die Stadt ist eine andere geworden. Das ist ein Anlass, diese Bauten – im Lichte des Verhältnisses von Regierten und Regierung, von Stadt und Staat, von Bürger und Gesellschaft – neu zu betrachten. Es stellt sich die Frage, wie das Regierungsviertel weiterentwickelt und weitergebaut werden kann.

Einen Hinweis liefert das Initialprojekt der Hauptstadtplanung, das so genannte „Band des Bundes“ der Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank. Deren Wettbewerbsentwurf stach durch die Idee hervor, das Regierungsviertel durch eine durchgehende Ost-West-Bandstadt, eine Art Stadt in der Stadt, neu zu ordnen. Ihr Entwurf wurde jedoch nur in Fragmenten realisiert. Zwischen den Bauten der Exekutive (Kanzleramt) und der Legislative (Paul-Löbe-Haus) war ein Gebäudekomplex vorgesehen, der nicht nur in städtebaulicher Hinsicht, sondern auch politisch-konzeptionell eine Ergänzung darstellen sollte. Die Planung und Realisierung des sogenannten „Bürgerforums“, gewissermaßen ein Bau für den Souverän, wurde früh aufgegeben. So klafft heute mitten im „Band des Bundes“ eine markante Leerstelle. Man hat versucht, diese Lücke freiraumplanerisch zu kaschieren und einen Platz zu gestalten. Aber räumlich wie verkehrstechnisch bleibt die Situation irritierend. Nebenan, auf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude, steht ein Containerdorf der Sicherheitsabfertigung. Wie der Tagespresse zu entnehmen ist, lässt der Bundestag prüfen, ob der Andrang der in- und ausländischen Bürger in einem „unterirdischen Besucherzentrum“ kanalisiert werden kann.

Die BDA Galerie Berlin ruft dazu auf, im Rahmen von Vierzigaufvierzig die Entwicklung des Hauptstadtgedankens entwurflich weiter zu denken. Wir fragen: Wie könnte ein Bürgerforum für das 21. Jahrhundert aussehen? Was kann ein modernes Regierungsviertel als integraler Teil der Stadt leisten? Wie ließe sich seine urbane Einbindung stärken? Wie bauen wir hier – wo sich reichlich Boden in öffentlicher Hand befindet – die Stadt weiter?

Vierzigaufvierzig

Die Reihe „Vierzigaufvierzig“ ist ein Beitrag der BDA-Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. BDA Mitglieder und geladene Kollegen werden gebeten, zu relevanten Fragen der baulichen Entwicklung der Stadt skizzenhaft im Format der klassischen Papierserviette – 40 cm x 40 cm – ihre Position zu formulieren und im Rahmen einer Ausstellung zur Diskussion zu stellen. Alle Einsendungen werden ausgestellt. Die Beiträge werden durch drei geladene Kritiker am Abend der Eröffnung diskutiert und kommentiert.

Des Weiteren werden die eingesandten Beiträge im Blog der BDA Galerie veröffentlicht. In einem exklusiven Preview können Sie bereits jetzt unter dem folgenden Link die Beiträge zuVierzigaufvierzig aus den vorangegangenen Jahren seit 2010 einsehen: http://blog.bdaberlin.de/category/bda-galerie/vierzigaufvierzig/
Vierzigaufvierzig ist ein Forum für Ideen, kein klassischer Ideenwettbewerb. Statt auf aufwändige und ausformulierte Beiträge zielen wir, über das Medium der spontanen Entwurfsskizze, auf die noch fragile Intensität eines ersten Entwurfsgedankens.

Wir erwarten pointierte Statements, mit denen sich der BDA Berlin als ein Zusammenschluss von Architekten präsentiert, die sich mit der Stadt auseinandersetzen und ihre Ideen in denöffentlichen Diskurs einbringen.

Modalitäten

1. Abgabe

– Der Beitrag wird in Skizzenform im Format 40cm x 40cm erbeten. Die Arbeitsform und das Material sind dabei frei bestimmbar (alle Beiträge werden zur Präsentation in der BDA Galerie ausgestellt und sollten für eine Wandhängung geeignet sein).

– Der Beitrag ist nur auf der Rückseite mit dem Namen des Verfassers zu versehen (die namentliche Kennzeichnung für die Ausstellung übernimmt das kuratorische Team).

– Der Beitrag wird zusätzlich als pdf-Format sowie als jpg (300 dpi bei 15 x 15 cm) erbeten, (auf einer CD, versehen mit dem Namen des Verfassers), um die Pressearbeit etc. zu erleichtern. Es ist beabsichtigt die Beiträge (auch im Internet) zu veröffentlichen. Wir gehen von der Zustimmung der Teilnehmer aus.

– Zusätzlich erbitten wir die angehängte Verfassererklärung mit vollständigen Kontaktdaten des Verfassers als Word-/Textdatei oder pdf sowie zusätzlich als Ausdruck.

2. Ansprechpartner

Andrew Alberts: vierzigaufvierzig@googlemail.com

3. Kritiker

Die Beiträge werden von drei geladenen Kritikern in einer internen Vorrunde besprochen und bei der Ausstellungseröffnung öffentlich kommentiert.

Axel Schultes, Architekt, Berlin, gemeinsam mit Charlotte Frank Gewinner des Wettbewerbes Spreebogen 1992 und Planer des Kanzleramtes

Fabio Reinhart, Architekt, Lugano, Mitglied der Jury des Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerbs Spreebogen 1992;

Jens Casper, Architekt BDA, Berlin

4. Zeitablauf

Aufruf zur Teilnahme: Dienstag, 1. Oktober 2014

Abgabe der Beiträge: bis Donnerstag, 06. November 2014, 12.00 Uhr
Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband Berlin e.V., Mommsenstrasse 64, 10629 Berlin (bitte Öffnungszeiten beachten: Mo, Mi und Do 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung)

Ausstellungseröffnung
Dienstag, 11. November 2014, 19.00 Uhr, BDA Galerie

Galeriegespräch
Dienstag, 2. Dezember 2014, 19.00 Uhr, BDA Galerie

Ausstellung
Mittwoch, 12. November 2014 – Montag, 15. Dezember 2014
Öffnungszeiten der Galerie: Mo, Mi und Do 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung

40/40 [3] ← Urs Füssler

Vierzigaufvierzig [3]: In der Mitte der Stadt

Urs Füssler:
Im Bauch des Wals, u. a. 3440 Wohnungen.

FüsslerInDerMitterDerStadt05.indd

En detail: