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1:1 Berliner Architekturdialoge: Hermann Schnöll ↔ Tim Heide
→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich Katharina Löser und Tillmann Wagner
„Möglichkeitsräume“
Einladung zum 14. Februar 2017, 19:00, ins Studiolo des KW Institute for Contemporary Art
BDA Galerie Berlin und das Österreichische Kulturforum Berlin laden am 14. Februar 2017 um 19.00 Uhr zum zweiten Dialogabend der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich : Berlin in das Studiolo des KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69 in Berlin – Mitte ein.
„Möglichkeitsräume“
ist das Thema des Architekturdialogs von Hermann Schnöll aus Salzburg und Tim Heide aus Berlin.
Hermann Schnöll studierte Architektur an der „Angewandten“ bei Hans Hollein. Seit 1998 arbeitet er zusammen mit seiner Partnerin Maria Flöckner im gemeinsamen Atelier maria flöckner und hermann schnöll.
Die wesentliche Qualität der Arbeit des Ateliers maria floeckner und hermann schnöll ist „die Anmaßung, zugleich ein Gefühl umfassender Verantwortlichkeit und Zuständigkeit, an den verschiedensten Stellen, in verschiedenste Projekthegemonien korrigierend und kritisierend einzugreifen – nach genauer Anhörung des Sachverhalts – konstruktive Lösungsvorschläge vorzulegen und diese gegen die Schwerkraft durchzusetzen.“ (Wolfgang Tschepaller)
Tim Heide studierte Architektur und Design an der TU und UdK Berlin. Ab 1988 arbeitet er selbstständig in Projektpartnerschaften u.a.auch mit den späteren Büropartnern Verena von Beckerath und Andrew Alberts, ab 2008 in Heide & von Beckerath.
Heide & von Beckerath arbeiten interdisziplinär – Ausgangspunkt ihrer Projekte ist stets der Raum. Methodisch ist eine bewusst herbeigeführte stadträumliche, bautypologische und programmatische Verunschärfung von Konvention und Tradition, die polyvalente Nutzungsräume „aufmacht“ und in der Präsenz einer „möglichst neutralen Anwesenheit des Hauses“ resultiert.
„Möglichkeitsräume“
- Foto: maria flöckner und hermann schnöll
- Foto: Inka Baumgarte
- Heide von Beckerath: bus rapid transit shop 2008 Foto: jan deveaux
- maria flöckner und hermann schnöll: haus T, Hallwang, 2011, Foto: Stefan Zenzmaier
- maria flöckner und hermann schnöll: Schnitte haus T, Hallwang
- maria flöckner und hermann schnöll: Velux demohaus, 2007
- Heide von Beckerath: Haus im Oderbruch, 2010, Foto: Maximilian Meisse
- Heide von Beckerath: Flotwell
- maria flöckner und hermann schnöll: Salzburger Künstlerhaus, Foto: Andrew Phelps
- Foto: Inka Baumgarte
- Heide von Beckerath: Haus 15, Berlin 2016
- Heide von Beckerath R50 cohousing, 2013, Foto: Andrew Alberts
- Foto: Inka Baumgarte
- Heide von Beckerath: Biobank, Berlin
- maria flöckner und hermann schnöll: haus 47°40’48″n/13°8’12″e in Adnet, 2007, Foto: Stefan Zenzmaier
- Foto: Inka Baumgarte
1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich : Berlin
→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich: Katharina Löser und Tillmann Wagner
BDA Galerie Berlin und das Österreichische Kulturforum Berlin laden zu der Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 ein, die in diesem Jahr das Zwiegespräch zwischen einem/er Architekten/in aus Österreich und einem/r Berliner Kollegen/in inszeniert. Zur Auftaktveranstaltung mit Stefan Marte (Marte.Marte Architekten, Feldkirch) und Ute Frank (augustinundfrankarchitekten, Berlin) laden wir Sie am Donnerstag, den 26. Januar 2017 um 19:30 Uhr in die Österreichische Botschaft Berlin ein zu „storyboards – Häuser erzählen Geschichten“. Die weiteren fünf Dialoge finden zwischen Februar und Juni 2017 im KW Institute for Contemporary Art in Berlin-Mitte statt.
„Das Schöne an dem heutigen Abend ist ja, dass wir gar nicht über die Arbeiten sprechen, sondern eigentlich darüber, wie wir dahin kommen oder vielleicht woher wir kommen damit wir dahin kommen, wo wir angekommen sind.“ Mit diesem Satz eines der Gäste aus der vergangenen Reihe der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 ist der Kern unseres Konzepts präzise beschrieben.
Mit Neugier und Vorfreude, welche Fragestellungen zu Architektur und Entwerfen in den kommenden sechs Architekturdialogen mit österreichischen und Berliner Architektenkollegen/-innen aufgeworfen, neu verhandelt und thematisch vertieft werden, sehen die Kuratoren auf den Beginn der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich – Berlin.
Die Gesprächsabende werden gefilmt und auf dem Blog der BDA Galerie veröffentlicht (blog.bda-berlin.de). Begleitend zu der sechsteiligen Dialogreihe wird eine wachsende Ausstellung in der BDA Galerie entstehen, welche die Spuren der Abende in Form der Bilder, Papiertischdecken und der Aufnahmen zum Thema hat.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nur zur Auftaktveranstaltung erforderlich.
Die 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Österreich:Berlin der BDA Galerie werden von Katharina Löser und Tillmann Wagner kuratiert.
storyboards – Häuser erzählen Geschichten
Termine der 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017:
Auftaktveranstaltung
in der Österreichischen Botschaft Berlin, Stauffenbergstraße1, 10785 Berlin
(Anmeldung erforderlich unter kulturforumberlin.at/anmeldung
oder berlin-kf@bmeia.gv.at)
Donnerstag, 26. Januar 2017, 19:30 Uhr
Stefan Marte (Marte.Marte Architekten, Feldkirch)
Ute Frank (augustinundfrankarchitekten, Berlin)
Alle weiteren Veranstaltungen im KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin
Dienstag, 14. Februar 2017, 19 Uhr
Hermann Schnöll (maria flöckner und hermann schnöll, Salzburg)
Tim Heide (Heide & von Beckerath, Berlin)
Mittwoch, 15. März 2017, 19 Uhr
Michelangelo Zaffignani (Bechter Zaffignani Architekten, Bregenz)
Nils Buschmann (Robertneun Architekten, Berlin)
Mittwoch, 19. April 2017, 19 Uhr
Dietger Wissounig (Dietger Wissounig Architekten, Graz)
Tom Kaden (Kaden + Lager, Berlin)
Mittwoch, 17. Mai 2017, 19 Uhr
Florian Riegler (Riegler Riewe, Graz)
Roger Bundschuh (Roger Bundschuh Architekten, Berlin)
Mittwoch, 14. Juni 2017, 19 Uhr
Marie-Therese Harnoncourt (the next Enterprise-Architects, Wien)
Arno Brandlhuber (Brandlhuber+ Architects and Urban Planers, Berlin)
Ein besonderer Dank gilt unseren Kooperationspartnern

Österreichisches Kulturforum Berlin

KW Institute for Contemporary Art

Dormakaba
40/40 [7]: Aufruf zur Teilnahme!
→ Kuratorium der BDA Galerie Berlin, verantwortlich: Andrew Alberts, Armin Behles und Urs Füssler
[7] Berlin Neustadt
In den letzten drei Jahren ist Berlin um 200.000 Einwohner gewachsen – das entspricht der Größe Potsdams. Dies ist Herausforderung und Chance zugleich. Denn es gilt, nicht nur zügig neuen Wohnraum zu schaffen, sondern mit diesem die Stadt weiterzubauen. Wie Berlin nach innen wachsen könnte, hat die BDA Galerie Berlin bereits mit mehreren Ausstellungsprojekten im Format „vierzigaufvierzig“ ausgelotet: In der Mitte der Stadt (2012), ‚Sozialer Wohnungsbau‘ Berlin (2013) und Der Himmel über Berlin (2015).
Wie Berlin nach außen wachsen soll, hat die bisherige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt mit Projekten für die Bebauung der Elisabeth-Aue am nördlichen und der Buckower Felder am südlichen Stadtrand aufgezeigt. Dabei wird von neuen „Gartenstädten“ gesprochen, aber der Kontext macht klar, dass es hier um die Arrondierung der Vor-Stadt geht, um Modelle für die Peripherie. Ist da nicht mehr möglich? Was für ein Städtebau lässt sich aus dem herleiten, was wir als Essenz der Stadt Berlin auffassen?
Wenn Nachverdichtung und Arrondierung der Stadt an ihre Grenzen kommen, ist der nächste Schritt eine neue Stadt. Wir möchten die Frage stellen: Kann man heute eine Stadt gründen? Wie würde man heute eine neue Stadt entwerfen? Eine eigene Stadt, vor den Toren Berlins? Eine Stadt des 21. Jahrhunderts? Nennen wir sie Berlin-Neustadt.
Wo sollte eine solche neue Stadt situiert sein? Historisch gesehen waren es bei Stadtgründungen oft strategische Kriterien, die bei der Wahl des Standortes den Ausschlag gaben: existierende Verkehrswege, Mikroklima und Topographie, aber auch die Nähe zu Ressourcen, Produktionsstätten und benachbarten Städten. Oder aber bereits existierende bauliche Strukturen, die sich zum Nukleus einer neuen Stadt transformieren ließen. Welche Standortvorteile zählen im 21. Jahrhundert? Und wie verhält sich die neue Stadt zum nahen Berlin?
Was prägt die neue Stadt? Arbeiten, Versorgung, Kultur und Freizeit können – neben dem Wohnen – gleichberechtigte Bestandteile eines neuen Gemeinwesens werden, das Raum bietet für grundsätzliche Neuerungen politischer und gesellschaftlicher, aber auch wirtschaftlicher Art. Als gemeinsames Projekt Berlins und Brandenburgs liefert die Neustadt einen wichtigen Impuls für das Zusammenwachsen der beiden Länder. Sie bietet sich an als zukünftige Hauptstadt Berlin-Brandenburgs.
Die BDA Galerie Berlin ruft dazu auf, im Rahmen von Vierzigaufvierzig einen entwurflichen Beitrag zur drängenden Frage des städtischen Wachstums zu leisten. Welche Alternativen bestehen zur innerstädtischen Verdichtung und zum Siedlungsbau an der Peripherie? Wie sehen wir die Stadt des 21. Jahrhunderts? Wir freuen uns auf engagierte Beiträge.
Vierzigaufvierzig
Die Reihe ist ein Beitrag der BDA-Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. Kolleginnen und Kollegen sind eingeladen, zu relevanten Fragen der baulichen Entwicklung der Stadt skizzenhaft im Format der klassischen Papierserviette – 40cm × 40cm – ihre Position zu formulieren und im Rahmen einer Ausstellung zur Diskussion zu stellen. Alle Beiträge werden in der BDA Galerie präsentiert und im Rahmen der Ausstellungseröffnung durch externe Kritiker kommentiert.
Dabei geht es um ein Forum von Ideen, nicht jedoch um einen klassischen Ideenwettbewerb. Statt auf aufwändige und ausformulierte Beiträge zielen wir über das Medium der spontanen Entwurfsskizze auf die noch fragile Intensität eines ersten Entwurfsgedankens.
Modalitäten
1. Abgabe
- Der Beitrag wird in Skizzenform im Format 40cm × 40cm erbeten. Die Arbeitsform und das Material sind dabei frei bestimmbar (alle Beiträge werden zur Präsentation in der BDA Galerie ausgestellt und sollten für eine Wandhängung vorbereitet sein).
- Der Beitrag ist nur auf der Rückseite mit dem Namen des Verfassers zu versehen. Die namentliche Kennzeichnung für die Ausstellung übernimmt das kuratorische Team.
- Der Beitrag wird zusätzlich als pdf-Format sowie als jpg (300 dpi bei 15 x 15 cm) (druckfähig auf Datenträger, versehen mit dem Namen des Verfassers) erbeten, um die Pressearbeit etc. zu erleichtern.
- Darüber hinaus erbitten wir die angehängte Verfassererklärung mit vollständigen Kontaktdaten des Verfassers als Word-/Textdatei oder pdf sowie als Ausdruck.
- Das Kuratorium der BDA-Galerie Berlin behält sich das Recht vor, die eingegangenen Beiträge zu publizieren. Sämtliche Beiträge werden im Blog des BDA Berlin veröffentlicht. Auch die früheren Beiträge von Vierzigaufvierzig sind dort einsehbar:
https://blog.bda-berlin.de/category/bda-galerie/vierzigaufvierzig
2. Ansprechpartner
Andrew Alberts: vierzigaufvierzigbda@gmail.com
3. Kritiker
Die Beiträge werden von drei geladenen Kritikern in einer internen Vorrunde besprochen und bei der Ausstellungseröffnung öffentlich kommentiert.
- Nils Ballhausen, freier Journalist, Berlin
- Stefan Kurath, Architekt und Urbanist, Professor an der ZHAW, Zürich
- Oda Pälmke, Architektin, Professorin an der TU Kaiserslautern, Berlin
4. Zeitablauf
Aufruf zur Teilnahme:
Mittwoch, 21. Dezember 2016
Abgabe der Beiträge:
bis 13. Februar 2017, 12.00 Uhr
BDA Galerie, Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband Berlin e.V.,
Mommsenstraße 64, 10629 Berlin
Öffnungszeiten: Mo, Mi und Do 10-15 Uhr sowie nach Vereinbarung
Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:00, BDA Galerie
Ausstellung:
Donnerstag, 16. Februar 2017 – Donnerstag, 6. April 2017
Öffnungszeiten der Galerie: Mo, Mi und Do 10–15 Uhr sowie nach Vereinbarung
5. Downloads
- 40/40 Aufruf zur Teilnahme (PDF-Datei, 109 KB)
- 40/40 Verfassererklärung (PDF-Datei, 24 KB)


















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