Kategorie: BDA Galerie
Öffentlichkeit Bauen [1] – Zeichen
Bild®franck: Hauptpforte eines Firmengeländes in Ditzingen von Barkow Leibinger Architekten
21. Juli bis 19. September 2008
Am 21. Juli 2008 um 19:00 wurde in der Galerie des BDA Landesverbandes Berlin die Ausstellung „Öffentlichkeit Bauen. Zeichen“ eröffnet. Christine Edmaier, Vorsitzende des BDA Berlin, sowie der Architekturtheoretiker Werner Sewing begleiteten als Sprecher den Abend. Die Schau, die bis zum 19. September 2008 zu sehen war, bildete den Auftakt einer neuen thematischen Reihe der BDA-Galerie zum architektonischen Umgang mit dem Begriff Öffentlichkeit.
Gezeigt wurden die Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein von Anderhalten Architekten, die Hauptpforte eines Firmengeländes in Ditzingen von Barkow Leibinger Architekten sowie das LIO Einkaufszentrum in Berlin von Prof. Benedikt Tonon.
Anhand der drei sehr unterschiedlichen Bauaufgaben wurde exemplarisch aufgezeigt, wie gebaute Architektur den öffentlichen Raum, den physischen Ort, stark prägen und zugleich als ein Zeichen fungieren kann, welches das Gebäude über den Ort hinaus in einen weiteren gesellschaftlichen Zusammenhang stellt. Dabei wurde auch untersucht, wie diese beiden Aspekte zueinander in Beziehung stehen und wie sie allgemein wahrgenommen werden.
Das Zeichenhafte ist ein herausragender Aspekt der Gestaltung dieser Gebäude. Es handelt sich dabei um ganz alltägliche Bauaufgaben – ein kleines Einkaufszentrum, eine Hochschule, ein Werkstor -, die – ganz nebenbei – bestens die Nutzungen erfüllen, denen sie ihre Existenz verdanken.

Bild®huthmacher: Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein von Anderhalten Architekten
Wohnen in der Stadt [3]: Stadtwohnen – Im Grünen
Bild: Quick Bäckmann Quick + Partner: Wohnen am Wannsee
23. Januar bis 28. Februar 2008
22 Wohnungsplanungen in den grünen Quartieren der Stadt stellte die dritte und letzte Ausstellung der BDA Galerie zum Thema Wohnen in der Stadt zur Diskussion. In die Zukunft gerichtete, experimentierfreudige Architektur verbindet man gemeinhin mit den Bauten in der Innenstadt, wie sie die beiden vorangegangenen Ausstellungen vorgestellt haben. Der vorstädtische „Traum vom eigenen Haus“ weckt Bilder von Wohnhäusern, die sich selbstgenügsam hinter die Grenzen ihres Grundstücks zurückziehen. Eine Auseinandersetzung mit offensiven Planungsideen ist in den Randlagen der Städte weniger zu erwarten. Diese Ausstellung zeigt, dass es auch anders geht. Die ausgestellten Projekte in offener Bebauung nehmen architektonische Themen auf, die eher dem innerstädtischen Wohnungsbau zugeordnet werden. In der Großzügigkeit und Flexibilität der Grundrisse spiegeln sich gegenwärtige Vorstellungen des Zusammenlebens und der Alltagsorganisation wider. Die ungleich größeren gestalterischen Freiheiten des allein stehenden Hauses nutzen die Architekten, eine individuelle Adresse für die Bewohner zu schaffen.
Die Architektur der 22 Häuser zeugt von einem städtischen Selbstverständnis. Der städtische Charakter ist auch durch das Verhältnis des Hauses zum Außenraum bestimmt. Die Kommunikation mit dem Umfeld, die in der Innenstadt Bestandteil des urbanen Lebensgefühls ist, verlangt in den geräumigeren Bereichen der Stadt eine bewusste Setzung im Entwurf. Die Entscheidung, wie extrovertiert das Haus sich zu seiner Umgebung verhält, bestimmt die Art des Kontaktes mit der Nachbarschaft und dem öffentlichen Raum. Die vorgestellten Projekte zeigen, wie unterschiedlich der städtische Gestus im Bauen sich ausdrückt, wenn er sein gewohntes Feld verlässt.
In der Ausstellung zu sehen waren Projekte von: Anderhalten Architekten, Barkow Leibinger Architekten, Becher + Rottkamp, koopX Böhning Elger Kellerer Schüler Zalenga, Architekturbüro Christine Edmaier, Eingartner Khorrami Architekten, Ern+ Heinzl Architekten Berlin Solothurn, Oliver Collignon Architekt BDA, Gussmann + Valentien Atelier , Heide | von Beckerath | Alberts, Helm Westhaus Architekten, Springer Architekten BDA mit Johannes Sierig, Kaup + Wiegand, Klaus Schlosser Architekten BDA, Lehrecke Architekten BDA, cc.mehlhose + thomas reinke, Nägeliarchitekten, Quick Bäckmann Quick + Partner, Scheidt Kasprusch Gesellschaft von Architekten mbH, Weis & Volkmann Architektur, Winking Böckler Froh Gesellschaft von Architekten mbH.
Wohnen in der Stadt [2]: Stadtwohnen – Umbau
27. Juni bis 6. September 2007
Weiterbauen 2007 – Späte Moderne
3. Mai bis 14. Juni 2007
Wohnen in der Stadt [1]: Stadtwohnen – Neu
21. Februar bis 29. März 2007
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