Getagged: Heike Hanada

40/40 [5]: Aufruf zur Teilnahme!

→ Kuratiert von Andrew Alberts, Armin Behles, Urs Füssler und Heike Hanada

[5] Hauptstadt Berlin

Die Regierungsbauten der Bundesrepublik, die nach dem Hauptstadtbeschluss im Jahr 1991 geplant und ausgeführt wurden, prägen heute das Bild der Stadt Berlin in signifikanter Weise. Die ersten Bauten setzen bereits Patina an. Sie stammen aus einer Zeit, die bereits als historisch bezeichnet werden muss. Seitdem hat sich die Gesellschaft verändert, und die Stadt ist eine andere geworden. Das ist ein Anlass, diese Bauten – im Lichte des Verhältnisses von Regierten und Regierung, von Stadt und Staat, von Bürger und Gesellschaft – neu zu betrachten. Es stellt sich die Frage, wie das Regierungsviertel weiterentwickelt und weitergebaut werden kann.

Einen Hinweis liefert das Initialprojekt der Hauptstadtplanung, das so genannte „Band des Bundes“ der Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank. Deren Wettbewerbsentwurf stach durch die Idee hervor, das Regierungsviertel durch eine durchgehende Ost-West-Bandstadt, eine Art Stadt in der Stadt, neu zu ordnen. Ihr Entwurf wurde jedoch nur in Fragmenten realisiert. Zwischen den Bauten der Exekutive (Kanzleramt) und der Legislative (Paul-Löbe-Haus) war ein Gebäudekomplex vorgesehen, der nicht nur in städtebaulicher Hinsicht, sondern auch politisch-konzeptionell eine Ergänzung darstellen sollte. Die Planung und Realisierung des sogenannten „Bürgerforums“, gewissermaßen ein Bau für den Souverän, wurde früh aufgegeben. So klafft heute mitten im „Band des Bundes“ eine markante Leerstelle. Man hat versucht, diese Lücke freiraumplanerisch zu kaschieren und einen Platz zu gestalten. Aber räumlich wie verkehrstechnisch bleibt die Situation irritierend. Nebenan, auf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude, steht ein Containerdorf der Sicherheitsabfertigung. Wie der Tagespresse zu entnehmen ist, lässt der Bundestag prüfen, ob der Andrang der in- und ausländischen Bürger in einem „unterirdischen Besucherzentrum“ kanalisiert werden kann.

Die BDA Galerie Berlin ruft dazu auf, im Rahmen von Vierzigaufvierzig die Entwicklung des Hauptstadtgedankens entwurflich weiter zu denken. Wir fragen: Wie könnte ein Bürgerforum für das 21. Jahrhundert aussehen? Was kann ein modernes Regierungsviertel als integraler Teil der Stadt leisten? Wie ließe sich seine urbane Einbindung stärken? Wie bauen wir hier – wo sich reichlich Boden in öffentlicher Hand befindet – die Stadt weiter?

Vierzigaufvierzig

Die Reihe „Vierzigaufvierzig“ ist ein Beitrag der BDA-Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. BDA Mitglieder und geladene Kollegen werden gebeten, zu relevanten Fragen der baulichen Entwicklung der Stadt skizzenhaft im Format der klassischen Papierserviette – 40 cm x 40 cm – ihre Position zu formulieren und im Rahmen einer Ausstellung zur Diskussion zu stellen. Alle Einsendungen werden ausgestellt. Die Beiträge werden durch drei geladene Kritiker am Abend der Eröffnung diskutiert und kommentiert.

Des Weiteren werden die eingesandten Beiträge im Blog der BDA Galerie veröffentlicht. In einem exklusiven Preview können Sie bereits jetzt unter dem folgenden Link die Beiträge zuVierzigaufvierzig aus den vorangegangenen Jahren seit 2010 einsehen: http://blog.bdaberlin.de/category/bda-galerie/vierzigaufvierzig/
Vierzigaufvierzig ist ein Forum für Ideen, kein klassischer Ideenwettbewerb. Statt auf aufwändige und ausformulierte Beiträge zielen wir, über das Medium der spontanen Entwurfsskizze, auf die noch fragile Intensität eines ersten Entwurfsgedankens.

Wir erwarten pointierte Statements, mit denen sich der BDA Berlin als ein Zusammenschluss von Architekten präsentiert, die sich mit der Stadt auseinandersetzen und ihre Ideen in denöffentlichen Diskurs einbringen.

Modalitäten

1. Abgabe

– Der Beitrag wird in Skizzenform im Format 40cm x 40cm erbeten. Die Arbeitsform und das Material sind dabei frei bestimmbar (alle Beiträge werden zur Präsentation in der BDA Galerie ausgestellt und sollten für eine Wandhängung geeignet sein).

– Der Beitrag ist nur auf der Rückseite mit dem Namen des Verfassers zu versehen (die namentliche Kennzeichnung für die Ausstellung übernimmt das kuratorische Team).

– Der Beitrag wird zusätzlich als pdf-Format sowie als jpg (300 dpi bei 15 x 15 cm) erbeten, (auf einer CD, versehen mit dem Namen des Verfassers), um die Pressearbeit etc. zu erleichtern. Es ist beabsichtigt die Beiträge (auch im Internet) zu veröffentlichen. Wir gehen von der Zustimmung der Teilnehmer aus.

– Zusätzlich erbitten wir die angehängte Verfassererklärung mit vollständigen Kontaktdaten des Verfassers als Word-/Textdatei oder pdf sowie zusätzlich als Ausdruck.

2. Ansprechpartner

Andrew Alberts: vierzigaufvierzig@googlemail.com

3. Kritiker

Die Beiträge werden von drei geladenen Kritikern in einer internen Vorrunde besprochen und bei der Ausstellungseröffnung öffentlich kommentiert.

Axel Schultes, Architekt, Berlin, gemeinsam mit Charlotte Frank Gewinner des Wettbewerbes Spreebogen 1992 und Planer des Kanzleramtes

Fabio Reinhart, Architekt, Lugano, Mitglied der Jury des Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerbs Spreebogen 1992;

Jens Casper, Architekt BDA, Berlin

4. Zeitablauf

Aufruf zur Teilnahme: Dienstag, 1. Oktober 2014

Abgabe der Beiträge: bis Donnerstag, 06. November 2014, 12.00 Uhr
Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband Berlin e.V., Mommsenstrasse 64, 10629 Berlin (bitte Öffnungszeiten beachten: Mo, Mi und Do 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung)

Ausstellungseröffnung
Dienstag, 11. November 2014, 19.00 Uhr, BDA Galerie

Galeriegespräch
Dienstag, 2. Dezember 2014, 19.00 Uhr, BDA Galerie

Ausstellung
Mittwoch, 12. November 2014 – Montag, 15. Dezember 2014
Öffnungszeiten der Galerie: Mo, Mi und Do 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung

40/40 [4] – die BDA Galerie zeigt: ’Sozialer Wohnungsbau‘ Berlin

→ Kuratiert von Andrew Alberts, Armin Behles und Heike Hanada

Die Reihe Vierzigaufvierzig ist ein Beitrag der BDA Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. Die Ausstellung zeigt Statements von BDA Mitgliedern und geladenen Kollegen zur aktuellen Diskussion um bezahlbaren Wohnraum.

Eröffnung: Donnerstag, 23. September 2013, 19 Uhr

Im Rahmen der Eröffnung werden die ausgestellten Beiträge vorgestellt und kommentiert von:

  • Tom Friedrich/ ROBERTNEUN
  • Tim Heide/ HEIDE & von BECKERATH Architekten BDA
  • Prof. Klaus Theo Brenner, KLAUS THEO BRENNER STADTARCHITEKTUR

Galeriegespräch: Montag, 21. Oktober 2013, 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: Dienstag, 24. September – Donnerstag, 24. Oktober 2013
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung

Max Schwitalla: THE URBAN SHELFarchicraft: BERLIN LEIPZIGER STRASSEcarsten Wieworra: BEZAHLBARES WOHNEN - WOHNRAUM FÜR OBDACHLSOE FRAUENPeter L. Wilson: SOZIALER WOHNUNGSBAU, TENT CITY – BERLINKlaus Schlosser + Jakob Timpe: UNIVERSALBAUSTEINPLATTEAnnegret HodelC. Christoph RütterYamaguchi & EssigSteiner WeissenbergerClarke und KuhnImke Woelk: GARTENHEIMAndreas Reidemeister: NEUER SOZIALER WOHNUNGSBAUens eckert negwer suselbeekMathias Horstmann: SPREERUH/ BAUVEREIN FÜR DAS LETZTE HAUSSalomon SchindlerCarsten Uhlig: STADTSTRUKTURENVera Martinez -malearcVolkmar Schultz: Glückliche Fügung / Bau Netz WerkTransstrukturaEike BeckerKai Sternberg: DEM DEUTSCHEN VOLKEProf. Bernd Albers: SOZIALER WOHNUNGSBAU BERLINHartmut RaedchenKarten Ruf + Sandra Töpfer: PROJEKT 22+Kusus + KususUrs FüsslerAndrew AlbertsMartin Bachem

BDA Galerie
Mommsenstraße 64
10629 Berlin
Tel. 030 886 83 206
Fax 030 886 83 216
info@bda-berlin.de
http://www.bda-berlin.de

Die BDA Galerie wird gefördert durch BDA_Einladung_40-40-Web-undKrauss
Bildnachweis: © Rathausforum Überlagerung, Vermessungsbüro Zech und Ruth, 2009

40/40 [3] – die BDA Galerie zeigt: In der Mitte der Stadt

→ Kuratiert von Andrew Alberts, Armin Behles und Heike Hanada

Die Reihe Vierzigaufvierzig ist ein Beitrag der BDA Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. Die Ausstellung zeigt Statements von BDA Mitgliedern und geladenen Kollegen zum stadträumlichen Potential des Areals zwischen Alexanderplatz und Humboldtforum.

Eröffnung: Donnerstag, 25. Oktober 2012, 19 Uhr

Im Rahmen der Eröffnung werden die ausgestellten Beiträge vorgestellt und kommentiert von:

  • Prof. Hilde Léon, Berlin
  • Prof. Dr. Michael Mönninger, Berlin
  • Prof. Christian Rapp, Amsterdam

Galeriegespräch: Montag, 19. November 2012, 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 25. Oktober – 22. November 2012
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung

Mussotter Poeverlein: RathausbrückeMartin Bachem: Das Kleine zum GroßenKlaus Schlosser: be_NYTorsten Krüger/ KSV: Erbe und VisionRené Panzert/ archRPdesign: Grüne MitteSteiner Weißenberger ArchitektenThomas Willemeit/ GRAFT: RaumdichteMachleidt + Partner/ Planungsgruppe Stadtkern/ Philipp Jädicke: Kritische Rekonstruktion - Synthese aus Vorkriegs- und NachkriegsgeschichteJens Ludloff/ ludloff + ludloffBOLLES+WILSON: Unsichtbares Monument / Invisible MonumentProf. Bernd AlbersGötz Kern: Berlin, die Mitte der Stadt, ein Entwurf von 1992Christine Edmaier:  ZweifelRegina Poly: Die Allee, die Mittlere PromenadeReichwald Schultz Architekten: Was tun.Thomas Stadler/ STADLER PRENN ARCHITEKTEN: Back to the Future IIKlaus Block: „Ich wohne in der Mitte der Stadt und wenn ich auf die Straße trete, habe ich einen wunderschönen Blick auf das so verwunschene Schlossprojekt.“ Berlin im Mai 2032Anderhalten ArchitektenCollignon Architektur: StadtpiraterieKay U. SchmidtThomas Spier/ ApollovisionPeter WestrupAndreas Reidemeister:  Campo Maggiore im Zentrum BerlinsUrs Füssler: Im Bauch des WalsFINSTERWALDER ARCHITEKTEN: Stadtkronewww.plattformnachwuchsarchitekten.de: Central Park BerlinBRIGITTE KOCHTA: Leben und Arbeiten in Berlin-Mitte 1936EIKE BECKER_ARCHITEKTEN

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Mommsenstraße 64
10629 Berlin
Tel. 030 886 83 206
Fax 030 886 83 216
info@bda-berlin.de
http://www.bda-berlin.de

 

Die BDA Galerie wird gefördert durch UNDKRAUSS
Bildnachweis: © Rathausforum Überlagerung, Vermessungsbüro Zech und Ruth, 2009

40/40 [3]: Aufruf zur Teilnahme!

Vierzigaufvierzig

Ein Ausstellungsformat der BDA-Galerie Berlin und ihres Kuratoriums, initiiert und konzipiert von Andrew Alberts, Armin Behles und Heike Hanada

[3] In der Mitte der Stadt

Das erste Muster der rekonstruierten Schlossfassade steht; das Humboldt-Forum wird greifbar. Mit seiner Realisierung rückt die Frage nach der weiteren Entwicklung der Berliner Mitte ins Blickfeld. Was wird mit dem Raum zwischen Stellas Stadt-Loggia und Alexanderplatz, zwischen Wohnscheiben und Rotem Rathaus? Wo finden St. Marien und Fernsehturm Platz, welche Rolle spielen zukünftig Luther, Marx und Engels?
Ist dort, wo verschiedene Geschichten um Geltung ringen, Raum für einen zeitgenössischen Entwurf? Wie können wir an diesem zentralen Ort Stadt in ihrer kollektiven, geteilten Identität (Roger Diener) entwickeln und zugleich unserer pluralistischen Gesellschaft Ausdruck verleihen? 1

Administration und Repräsentation, Politik, Kultur und Wirtschaft haben ihre jeweiligen Orte im Zentrum bereits gefunden und Berlins Gesicht verändert und geprägt. Könnte nun vis-à-vis des Humboldt-Forums und auf dem Boden des bürgerlichen Alt-Berlins eine neue Wohn-Stadt entstehen? Welche Wohnformen können an diesem Ort den gesteigerten Ansprüchen an Urbanität und Öffentlichkeit gerecht werden?

Oder soll dieser Raum doch ein Frei-Raum bleiben, als urbaner Park, als Forum neben dem Forum?

Im Rahmen der Reihe „vierzigaufvierzig“ bittet das Kuratorium der BDA-Galerie Berlin in diesem Jahr um die Auseinandersetzung mit der Frage: Welche Vision haben wir für die Mitte der Stadt? Und welchen Namen geben wir diesem Ort?

1 Mehr Informationen zum Ort und seiner Geschichte finden Sie unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/projekte/historische_mitte/rathausforum/index.shtml

Vierzigaufvierzig

Die Reihe ist ein Beitrag der BDA-Galerie zur Architektur- und Städtebaudiskussion in Berlin. BDA Mitglieder und geladene Kollegen werden gebeten, zu relevanten Fragen der baulichen Entwicklung der Stadt skizzenhaft im Format der klassischen Papierserviette – 40 cm x 40 cm – ihre Position zu formulieren und im Rahmen einer Ausstellung zur Diskussion zu stellen. Alle Beiträge werden in der BDA Galerie präsentiert und im Rahmen der Ausstellungseröffnung durch externe Kritiker kommentiert.

Dabei geht es um ein Forum von Ideen, nicht jedoch um einen klassischen Ideenwettbewerb. Statt auf aufwändige und ausformulierte Beiträge zielen wir über das Medium der spontanen Entwurfsskizze auf die noch fragile Intensität eines ersten Entwurfsgedankens.

Wir erwarten pointierte Statements, mit denen sich der BDA Berlin als ein Zusammenschluss von Architekten präsentiert, die sich mit der Stadt auseinandersetzen und ihre Ideen in den öffentlichen Diskurs einbringen.

Modalitäten

1. Abgabe

Der Beitrag wird in Skizzenform im Format 40cm x 40cm erbeten. Die Arbeitsform und das Material sind dabei frei bestimmbar (alle Beiträge werden zur Präsentation in der BDA Galerie ausgestellt und sollten für eine Wandhängung vorbereitet sein).

Der Beitrag ist nur auf der Rückseite mit dem Namen des Verfassers zu versehen. Die namentliche Kennzeichnung für die Ausstellung übernimmt das kuratorische Team.

Der Beitrag sowie die „Verfassererklärung“ werden zusätzlich im pdf-Format (druckfähig auf CD, versehen mit dem Namen des Verfassers) erbeten, um die Pressearbeit etc. zu erleichtern

2. Ansprechpartner

Andrew Alberts: vierzigaufvierzig@googlemail.com

3. Kritiker

Die Beiträge werden im Rahmen der Ausstellungseröffnung von drei externen Kritikern besprochen:

  • Prof. Hilde Léon, Berlin
  • Prof. Dr. Michael Mönninger, Berlin
  • Prof. Christian Rapp, Amsterdam

4. Zeitablauf

Aufruf zur Teilnahme: Freitag, 7. September 2012

Abgabe der Beiträge: bis Montag, 22. Oktober 2012, 15.00 Uhr
BDA Galerie, Mommsenstrasse 64, 10629 Berlin
Öffnungszeiten der Galerie: Mo, Mi und Do 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 19.00 Uhr, BDA Galerie

Ausstellung
Freitag, 26. Oktober 2012 – 19. November 2012
Öffnungszeiten der Galerie: Mo, Mi und Do 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung