Neu im BDA [2010]

22. März bis 31. Mai 2010

Die Galerie des BDA Berlin in der Mommsenstraße in Berlin-Charlottenburg zeigte vom 23. März bis zum 31. Mai 2010 die Ausstellung Neue BDA-Mitglieder. Die Schau präsentierte einen Querschnitt der Arbeit der neu in den Landesverband des BDA berufenen Mitglieder, deren Spektrum von kleineren Wohnungsbauprojekten bis zu großen Museums- und Hochschulprojekten reichte. Die Gestaltung der Tafeln oblag den Teilnehmern selbst, die damit auch die Möglichkeit erhielten, ihre Positionen und Haltungen als junge Architekten zu vermitteln.

Die Neuen Mitglieder des BDA Berlin sind:

Die neuen Mitglieder wurden im Rahmen des traditionellen  Frühjahrsempfangs des BDA Berlin am 21. März in der Mittelpunktbibliothek Berlin-Köpenick offiziell im Verband begrüßt. Die Berufungskommission wählte in diesem Jahr zehn Architektinnen und Architekten sowie einen Designer aufgrund ihrer fachlichen und persönlichen Eignung für eine Mitgliedschaft im Landesverband aus.

Nach der Mauer [2] – Projekte für eine neue Stadt

Bild©Annette Kisling: GSW-Hochhaus von Sauerbruch Hutton

30. November 2009 bis 28. Januar 2010

Am Montag, den 30. November 2009 um 19 Uhr wurde in der Galerie des BDA Landesverbandes Berlin die Ausstellung „Nach der Mauer. Projekte für eine neue Stadt “ eröffnet. Zur Einführung sprach Manfred Kühne, Leiter der Abteilung Städtebau und Projekte bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Die zweite Ausstellung setzte die Reihe des BDA Berlin zum 20. Jahrestag des Mauerfalls fort und stellte 14 Projekte vor, die sich aus den Bedingungen und Möglichkeiten der Wiedervereinigung und des Hauptstadtbeschlusses entwickelt haben. Trotz ihrer unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Größenordnungen zeugen sie gemeinsam von einem veränderten Selbstverständnis der Architekten und der beteiligten privaten und institutionellen Akteure. Die Architektur wird zum Repräsentations- und Ausdrucksmittel vor dem Hintergrund der Stadt, deren Orte und Zusammenhänge neu bewertet werden. Die ausgewählten Projekte mit ihren optimistischen wie kritikwürdigen Aspekten dokumentieren beispielhaft diesen Prozess, den sie selbst manifestieren und vorantreiben.

Gezeigte Projekte:

  • GSW-Hochhaus / Sauerbruch Hutton
  • Wettbewerbsentwurf Alexanderplatz / Kollhoff ½Timmermann
  • BND-Zentrale / Kleihues + Kleihues
  • Schweizer Botschaft / Diener & Diener
  • Wettbewerbsentwurf zum Humboldtforum / Kuehn Malvezzi
  • Holocaust-Mahnmal / Eisenman Architects
  • White Cube / Fraktale
  • Atelier Katharina Grosse / Augustin und Frank
  • Parkside Apartments / David Chipperfield Architects
  • Wohnblock Neue Grünstraße / Heide½von Beckerath½Alberts
  • Bürohaus am Hackeschen Markt / Grüntuch Ernst
  • Stadthaus Friedrichswerder / Abcarius + Burns
  • Partizipatorische Interventionen / Après-Nous

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Bild©Ludger Paffrath: Stadthaus Friedrichswerder von Abcarius + Burns

Haus F

Perspektive: Entwurf Delugan Meissl

16. bis 22. November 2009

Ergebnisse eines Wettbewerbs nach RPW für ein Einfamilienhaus in Berlin

Ausstellung der Ergebnisse eines Wettbewerbs für ein Einfamilienhaus in Berlin. Gezeigt wurden Entwürfe von DELUGAN MEISSL, Wien – AUGUSTIN UND FRANK, Berlin – STAAB ARCHITEKEN, Berlin – AGPS ARCHITECTURE, Zürich/LA – GRAFT, Berlin – DOLENC SCHEIWILLER, Zürich.

Neu im BDA [2009]

23. März bis 18. Juni 2009

Die Ausstellung „Neu im BDA“, die bis zum 18. Juni 2009 verlängert wurde, zeigte auf dreizehn Tafeln einen Querschnitt der Arbeit der neuen BDA Mitglieder. Das Spektrum der dargestellten Projekte reichte vom kleineren Innausbau bis zu großen Museumsprojekten im internationalen Rahmen. Die Präsentationen wurden von den Architekten selbst gestaltet.

Die Neuen Mitglieder des BDA Berlin sind:

Öffentlichkeit Bauen [3] – Orte

Bild©Marcus Bredt: Kindertagesstätte Griechische Allee von Behles & Jochimsen Architekten

27. Januar bis 12. März 2009

Am Montag, den 26. Januar 2009 um 19 Uhr wurde in der Galerie des BDA Landesverbandes Berlin die Ausstellung „Öffentlichkeit Bauen. Orte“ eröffnet. Der dritte und letzte Teil der Ausstellungsserie „Öffentlichkeit Bauen“ griff nach den öffentlichen Zeichen und den öffentlichen Innenräumen nun ein weiteres zentrales Thema in der aktuellen europäischen Architekturdiskussion auf: die Frage nach dem Ort und seinem Verhältnis zur Öffentlichkeit.

Gezeigt wurden die Kindertagesstätte Griechische Allee von Behles & Jochimsen Architekten, ein Hörsaal und Laborgebäude in Zittau von Tilmann Bock und Norbert Sachs Architekten, das Gemeindezentrum Großzieten von Klaus Block, die Neue Stadtmitte Stuttgart-Vaihingen von Leon Wohlhage Wernik Architekten sowie das Museum Luther-Geburtshaus in Eisleben von Springer Architekten.

Die fünf Projekte stehen für die Vielfalt öffentlicher Orte. Es handelt sich um ein Gemeindezentrum, eine Schule, eine Hochschule, ein Einkaufscenter und ein Museum. Was die Projekte bei allen Unterschieden in Form und Material jedoch miteinander verbindet, ist die besondere Qualität des öffentlichen Ortes, der durch sie entsteht.

Wie schon in den beiden vorhergehenden Ausstellungen sind es nicht alleine Bauten für öffentliche Bauherren. Vielmehr bestätigte auch diese Ausstellung erneut, dass der Begriff des „Öffentlichen“ im Wandel begriffen ist. Der Begriff des öffentlichen Raumes weitet sich zunehmend auf private Projekte aus. Gleichwohl droht gerade dadurch auch eine Einschränkung, bieten viele vermeintlich „öffentliche“ Orte doch nur noch Raum für eine ausgewählte Teilöffentlichkeit. Insofern versteht sich auch dieser abschließende Teil der Ausstellungsreihe als eine Anregung, um über die Begriff „Öffentlichkeit“ und „öffentliches bauen“ weiter nachzudenken – und darüber, welche Ansprüche wir an öffentliche Orte in unserer gebauten Umwelt künftig haben.

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Bild©Ulrich Schwarz: Gemeindezentrum Großzieten von Klaus Block