Kategorie: 1:1 Berliner Architekturdialoge

1:1 Berliner Architekturdialoge: Sebastian Lippok ↔ Johanna Meyer-Grohbrügge

 

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

„Critical Mass” – Sebastian Lippok und Johanna Meyer-Grohbrügge

Einladung zum 6. April 2016, 19.00 Uhr, im Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

Am 6. April 2016 um 19 Uhr laden BDA Galerie Berlin und die Schweizerische Botschaft zum dritten Dialogabend der Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 in das Studiolo des KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69 in Berlin-Mitte.

„Critical Mass“ − ein Gespräch über J.G. Ballards Novelle „Highrise“ mit Filmstills aus dem neuen, gleichnamigen Film von Ben Wheatley – wird das Thema der beiden Gäste Johanna Meyer-Grohbrügge von June 14 (Berlin) und Sebastian Lippok von Waldrap (Zürich) sein.

June 14, das gemeinsame Architekturbüro von Johanna Meyer-Grohbrügge und Sam Chermayeff, sucht nach einfachen räumlichen Antworten auf komplexe Aufgabenstellungen. Dabei verhandeln die Architekten immer wieder die Fragestellungen nach Programm und Raum, nach Formen der Flexibilität und Durchlässigkeit von Grenzen, in deren Kontext der interagierende Mensch steht. Mit einer Vielfalt von Projekten, die von Wohnhäusern, über Ausstellungsarchitektur, Möbeldesign bis zur Landschaftsarchitektur reichen, erforscht das Büro die Möglichkeiten, neue Formen des Zusammenlebens hervorzubringen.

Waldrap ist eine Kooperation von Renate Walther und Sebastian Lippok aus Zürich. Ihre Arbeit versteht sich als eine Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Lebensumständen, welche wie nie zuvor in ihrer Komplexität und Widersprüchlichkeit das Verhältnis zwischen Programm und Kontext manipulieren. Die beiden Architekten interessieren präzise, auf einer architektonischen Idee basierende Konzepte. Ist das Resultat eines Projekts nicht die Konsequenz einer Grundidee, ist es in ihren Augen gescheitert.

Im Anschluss an den 45-minütigen Dialog gibt es die Möglichkeit, die Dialogpartner mit Fragen und persönlichen Gesprächen weiter kennenzulernen. Es werden Filmaufnahmen gemacht. Eintritt frei.

1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Schweiz : Berlin wird gemeinsam veranstaltet von der BDA Galerie Berlin und der Schweizerischen Botschaft. Wir danken dem KW Institute for Contemporary Art für die Einräumung ihres Studiolos und dem Unternehmen DORMA DORMA Logo für die freundliche Unterstützung.

„Critical Mass“

1:1 Berliner Architekturdialoge: Daniel Zamarbide ↔ Etienne Descloux

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

Blind Date – Daniel Zamarbide und Etienne Descloux

Einladung zum 16. März 2016, 19.00 Uhr, im Studiolo des KW Institute for Contemporary Art

Am 16. März 2016 um 19 Uhr laden BDA Galerie Berlin und Schweizerische Botschaft zum zweiten Dialog der Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge 2016. Daniel Zamarbide von BUREAU A aus Genf und Etienne Descloux aus Berlin treffen sich an diesem Abend zum „Blind Date“ – ihrem selbst gewählten Motto – im Studiolo der KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69 in Berlin-Mitte.

BUREAU A versteht sich als multidisziplinäre Plattform, welche die Grenze zwischen Architekturforschung und -entwurf stets neu auflöst. Ihre installativ anmutenden Architekturen und Raumgestaltungen widmen sich immer wieder den sozialen Fragen der Architektur.
Etienne Descloux‚ Arbeitsspektrum durchquert mühelos Hausbau, Innenausbau und Bildende Kunst. Zunächst bekannt Aufscheinendes in Haus, Objekt oder Kunstinstallation wandelt sich durch subtile Irritationen zu einer persönlich geprägten Sprache.

Das Gespräch an diesem Abend wird ausnahmsweise in englischer Sprache geführt – es wird wieder durch Filmaufnahmen begleitet. Der Eintritt ist frei.Im Anschluss an das 45-minütige dialogische Blind Date stellen sich die Dialogpartner den Fragen des Publikums.

1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Schweiz : Berlin wird gemeinsam veranstaltet von der BDA Galerie Berlin und der Schweizerischen Botschaft.

Wir danken dem KW Institute for Contemporary Art für die Einräumung ihres Studiolos und dem Unternehmen DORMA DORMA Logo für die freundliche Unterstützung.

Blind Date

1:1 Berliner Architekturdialoge: Raphael Frei ↔ Donatella Fioretti (Auftaktabend)

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

Am 08.02.2016 findet der Auftaktdialog der 1zu1 Berliner Architekturdialoge 2016 – Schweiz : Berlin auf Einladung der Schweizerischen Botschafterin Schraner Burgener in den festlichen Räumen Ihrer Berliner Residenz statt. Der erste Dialog findet zwischen Raphael Frei (Pool Architekten, Zürich) und Donatella Fioretti (BFM Architekten, Berlin) statt.

Donatella Fioretti diplomierte am Instituto Universitario di Architettura Venezia, arbeitete anschließend bei Zumthor und Leon Wohlhage, um dann 1995 gemeinsam mit Ihren Partnern Piero Bruno und José Gutierrez Marquez ihr gemeinsames Architekturbüro Bruno Fioretti Marquez Architekten in Berlin aufzumachen.
Das Büro ist nicht nur sehr erfolgreich bei vielen nationalen und internationalen Architekturwettbewerben, seine Projekte und Bauten zeichnen sich insbesondere durch eine klare Konzeptionalität verbunden mit einer bemerkenswerten Sinnlichkeit aus. Stellvertretend seien die Mittelpunktbibliothek in Köpenick, die Meisterhäuser am Bauhaus Dessau (Auszeichnung Architekturpreis des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt am Main 2016) und der gewonnene Wettbewerb zur Campuserweiterung Potsdam Neues Palais genannt.
Donatella Fioretti unterrichtet als Professorin für Baukonstruktion und Entwerfen an der Technischen Universität Berlin.

Raphael Frei aus Zürich diplomierte an der ETH Zürich und arbeitete anschließend bei Gigon Guyer. 1994 formierte sich Pool zunächst als Diskussionsplattform für Architektur und Städtebau, ab 1996 begannen praktische Arbeiten als Architektengemeinschaft bevor sich daraus 2 Jahre später die sehr erfolgreiche Architektur-Genossenschaft Pool-Architekten mit 8 gleichberechtigten Partnern entwickelte. Als Teil der Architektengruppe Krokodil ist er Mitverfasser von „Glatt! Manifest für eine Stadt im Werden“, das die Urbanisierung der Vorstädte untersucht. Urbanes Denken findet sich bis in die Wohnungsgrundrisse hinein – z.B. im Projekt „Mehr als Wohnen“ im Hunziker-Areal in Zürich – wo Wohnbereiche wie Stadtplätze begriffen zu sein scheinen.
2014 erhielten Pool Architekten den Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim, welche Arbeiten von besonderer Aktualität in Kunst und Architektur der Gegenwart ehrt.
Raphael Frei unterrichtet Entwerfen als Gastprofessor an der TU Berlin.

Bei mehr als 300 Anmeldungen konnte für den Auftaktabend nur gut der Hälfte der Interessenten zugesagt werden – für alle ist jetzt der Dialog in der Filmdokumentation zu sehen.

1:1 Berliner Architekturdialoge 2016 Schweiz : Berlin wird gemeinsam veranstaltet von der BDA Galerie Berlin und der Schweizerischen Botschaft.


 

Terroir                                                            Korsett                                                            Abstraktion

„Ce ne sont pas les idées qui me manquent… J’en ai trop“ (Degas). „Mais, Degas, ce n’est point avec des idées que l’on fait des vers. . . . C’est avec des mots.“ (Mallarmé)
Paul Valéry „Degas, Manet, Morisot“ (trans. David Paul), Princeton University Press, 1960

 

1:1 Berliner Architekturdialoge

→ kuratiert von Katharina Löser und Tillmann Wagner

Wir freuen uns Sie zu den fünf folgenden Dialogabenden ab dem 16. März 2016 im Studiolo der Kunst-Werke und der BDA Galerie begrüßen zu dürfen.

In Kooperation mit der Schweizerischen Botschaft gehen die 1:1 Berliner Architekturdialoge in die vierte Runde. Die sechsteilige Dialogreihe inszeniert in diesem Jahr das abendliche Gespräch zwischen einem Schweizerischen und einem Berliner Architekten. Begleitet von einer Handvoll Projektbilder beleuchtet der 50-minütige Dialog jeweils ein architektonisches Thema aus Schweizer und Berliner Perspektive. Lauschen Sie bei einem Glas Wein und diskutieren Sie mit.

Zur Auftaktveranstaltung mit Raphael Frei (Pool Architekten, Zürich) sowie Donatella Fioretti (BFM Architekten, Berlin) laden die BDA Galerie und die Schweizerische Botschafterin Christine Schraner Burgener am 8. Februar 2016 um 19 Uhr in die Botschaftsresidenz (Anmeldung erforderlich unter ber.events@eda.admin.ch).

Ab März sind die 1:1 Berliner Architekturdialoge für 4 Gesprächsabende zu Gast im Studiolo der Kunst-Werke in der Auguststraße 69 in Berlin-Mitte:

Mittwoch, 16. März 2016
Daniel Zamarbide (Bureau A, Genf) – Etienne Descloux (Etienne Descloux, Berlin)

Mittwoch, 06. April 2016
Sebastian Lippok (Waldrap, Zürich) – Johanna Meyer-Grohbrügge (June 14, Berlin)

Mittwoch, 27. April 2016
Armando Ruinelli (Ruinelli Associati Ag, Soglio) – Thomas Kröger (Thomas Kröger Architekt BDA, Berlin)

Mittwoch, 25. Mai 2016
Marco Zünd (Buol & Zünd, Basel) – Johannes Sierig (Plus 4930 Architektur, Berlin)

Zum Finale kehren die 1:1 Berliner Architekturdialoge am Donnerstag, den 16. Juni 2016, in die Räume der BDA Galerie in der Mommsenstraße 64 zurück, wo François Charbonnet (Made in, Genf) und Holger Kleine (Kleine Metz Architekten, Berlin) miteinander diskutieren.

Mit Ausnahme des Abends im März werden alle Dialoge auf Deutsch geführt.
Die Veranstaltungen werden gefilmt und veröffentlicht. Beginn ist jeweils um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

1:1 Berliner Architekturdialoge
Die internationale Gesprächsreihe, die aus einem Konzept von urban drift  entstanden ist, wird von den BDA-Mitgliedern Katharina Löser und Tillmann Wagner kuratiert.

Nach dem erfolgreichen Start der Reihe im Jahr 2012 mit Dialogen zwischen Berliner Architekten und französischen Kollegen und der Fortsetzung mit den Gastländern Großbritannien 2013 und Italien 2014 diskutieren in diesem Jahr jeweils ein in Berlin ansässiger, profilierter Architekt und ein Kollege aus der Schweiz über ihre Positionen zu grundsätzlichen und aktuellen Fragestellungen des architektonischen Schaffens.

Die Reihe zielt darauf, in der direkten Gegenüberstellung beider Gesprächspartner persönliche, kulturelle und gesellschaftliche Gemeinsamkeiten oder Divergenzen herauszustellen. Es gibt keine Moderation, die Themen werden durch die Diskutanten selbst gesetzt. Im sehr persönlichen Zwiegespräch, das nicht als Projekt- oder Nabelschau dienen soll, werden vielschichtige Einblicke in die Arbeit der Architekten gegeben, und das Format hat bereits in den vergangenen Jahren die Zuhörer begeistert. Dank der Unterstützung der Schweizer Botschaft ist es nun gelungen, die 1:1 Berliner Architekturdialoge in diesem Jahr mit dem Gastland Schweiz fortzuführen. Erneut konnte die BDA Galerie prominente Gäste als Gesprächspartner gewinnen, welche mit ihren sehr unterschiedlichen Ansätzen eine spannende Auseinandersetzung über die Baukultur und die Arbeit des Architekten erwarten lassen.

 

Ein besonderer Dank gilt unseren Kooperationspartnern

Schweiz-Logo

Schweizerische Botschaft

Kunst-Werke-Logo
Kunst-Werke Berlin e.V.

 

1:1 Berliner Architekturdialoge: Frank Barkow ↔ Carlo Ratti

Video: 106 min, 2014, Architekturclips

Am 24.06.2014.diskutieren Frank Barkow (Barkow Leibinger, Berlin) und Carlo Ratti (Carlo Ratti Associati, Turin) über den zunehmenden Stellenwert der Gewinnung und Verarbeitung digitaler Informationen in der Architektur und den transformativen Einfluss neuer Technologien Medien und interaktiver Materialien behandeln.

Frank Barkow ist seit 1993 gemeinsam mit Regine Leibinger im renommierten amerikanisch-deutschen Büro Barkow Leibinger in Berlin tätig, das eine Vielzahl beachteter Projekte im In- und Ausland realisiert. Zuletzt fertig gestellt wurde unter anderem der „Tour Total“ nahe des Berliner Hauptbahnhofs. Mehrere Projekte sind derzeit im Bau, so etwa der Fraunhofer Research Campus in Waischenfeld bei Bayreuth und der 2. Bauabschnitt des „Aufbau Haus“ am Moritzplatz in Berlin. 2014 gewannen Barkow Leibinger den 3. Preis im Wettbewerb um das Wohnhochhaus am Alexanderplatz und den 1. Preis im Wettbewerb um den Estrel Tower in Neukölln. Das Selbstverständnis des Büros ist geprägt durch das konstante Zusammenspiel von Praxis, Forschung und Lehre. Die materialbezogene Forschungsarbeit von Barkow Leibinger war in mehreren Ausstellungen zu sehen, unter anderem in der Architectural Association in London, der 11. Architektur-Biennale Venedig und der Marrakesch Biennale 2012. Im Rahmen der von Rem Koolhaas kuratierten, diesjährigen Biennale in Venedig zeigen sie einen Beitrag in der Ausstellungssektion „Elements of Architecture“.

Carlo Ratti bearbeitet mit Büros in Boston, Turin und London auf verschiedenen Kontinenten Projekte von verschiedensten Maßstäben. Dabei konzentriert er sich auf die Erforschung der Auswirkungen von neuen Technologien auf die Architektur im Sinne einer nachhaltigen Zukunft. Bereits 2007 wurde Carlo Ratti vom italienischen Kulturminister in den Designrat seines Heimatlandes berufen. Internationale Bekanntheit erlangte Ratti, der auch Inhaber diverser Patente ist, durch seinen Digital Water Pavillion auf der Weltausstellung von Saragossa, der 2008 vom TIME Magazine zu einer der besten Erfindungen des Jahres gekürt wurde. Derzeit entwickelt er den Future Food District für die Neben seiner Tätigkeit als Architekt und Ingenieur hat Carlo Ratti eine Vielzahl von Fachartikeln für Architekturmagazine und Bücher und leitet am Massachusetts Institute of Technology das Sensable City Lab.

Die Veranstaltung wird von Brigitte Kochta moderiert.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Terminen auf dem Blog und unter http://www.bda-berlin.de/bda-galerie.html.

1:1 Berliner Architekturdialoge: Tim Edler ↔ Alfonso Femia

Video: 76 min, 2014, Architekturclips

Am 06.05.2014.diskutieren Tim Edler (realities:united, Berlin) und Alfonso Femia (5+1aa, Mailand) über den Einfluss der Kunst auf die Architektur und die unterschiedlichen Strategien und Arbeitsweisen von Künstlern und Architekten.

realities:united – Tim und Jan Edler
Die Brüder Jan und Tim Edler arbeiten seit 1997 an den Berührungspunkten von Kunst, Architektur und digitaler Technologie. Nach Ihrem Engagement im interdisziplinären Künstlerkollektiv gründeten sie. Kern der Arbeit des im Jahr 2000 unter dem Namen realities:united gegründeten Studios ist dabei die künstlerische Erforschung und Transformation der oftmals versteckt liegenden kulturellen, kommerziellen und informativen Kommunikations-Potentiale im urbanen und architektonischen Kontext. Dabei arbeiten sie Seite an Seite mit einigen der wichtigsten Architekturbüros der Welt, wie z.B. der Bjarke Ingels Group (BIG) und Foster & Partners. 2003 gelang ihnen mit der BIX Medienfassade an der Ostfassade des von Peter Cook entworfenen Kunsthaus Graz der internationale Durchbruch. Weltweites Aufsehen erregte 2012 ebenfalls die Museumsfassade mit integrierter Licht- und Medieninstallation für das Kunstzentrum „C4“ in Cordoba. Die Arbeit der Brüder wurde bereits mit mehreren Architekturpreisen wie dem Holcim Award for Sustainable Construction in Europe in Gold und oder dem »Goldenen Nagel«, der höchsten Auszeichnung des Art Directors Club, honoriert. Neben ihrer Tätigekeit bei realities:united gaben Jan und Tim Edler bereits an einer Vielzahl Instituten wie der Stiftung Bauhaus Dessau, dem Pasadena Art Center College in Los Angeles und der Technischen Universität Berlin ihr Wissen weiter.

5+1AA – Alfonso Femia und Gianluca Peluffo
Die 5+1AA Gründungsmitglieder Gianluca Peluffo und Alfonso Femia gehen durch die Auseinandersetzung mit Stadt, Ort und Architektur, aus deren Verhältnis sich der urbane Kontext bildet, dem aktuellen Diskurs nach. Wahrnehmung und Transformation der gebauten Wirklichkeit sind die Schüsselkonzepte einer Architektur, die „Staunen“ als Mittel der architektonischen Erfahrung kreiert und gleichzeitig realistisch und emotional, pragmatisch, sinnlich und nachvollziehbar ist. 2005 machten 5+1AA mit dem Entwurf für das „New Cinema Palace of Venice“, der mit dem Silbernen Löwen der Architektur-Biennale in Venedig ausgezeichnet wurde, auf sich aufermksam. Darüber hinaus erhielten ihre Projekte viele weitere internationale Preise, wie zum Beispiel die Goldmedaille für Italienische Architektur für das Interieur der Milanese Eisfabrik in Mailand. Über ihre Arbeit als Architekten hinaus halten Alfonso Femia und Gianluca Peluffo weltweit Vorträge.

Die Veranstaltung wird von Eike Becker moderiert.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Terminen auf dem Blog und unter http://www.bda-berlin.de/bda-galerie.html.

1:1 Berliner Architekturdialoge: Wilfried Kuehn ↔ Pier Paolo Tamburelli

Video: 79 min, 2014, Architekturclips

Am 01.04.2014.diskutieren Wilfried Kuehn (Kuehn Malvezzi, Berlin) und Pier Paolo Tamburelli (Baukuh, Mailand) den Einfluss und das Konfliktpotential von Geschichte und Zeitgeist auf das Bauen.

Wilfried Kuehn gründete 2001 gemeinsam mit seinem Bruder Johannes und der Italienerin Simona Malvezzi das Büro KUEHN MALVEZZI. Zu Bekanntheit – besonders in der Kunstszene – gelangte das Büro durch die Einbauten für die Documenta 11 in Kassel und den Umbau der Rieckhallen neben dem Hamburger Bahnhof in Berlin, die seit 2004 die Friedrich Christian Flick Collection beherbergen. Ihr Verständnis für den künstlerischen Prozess kennzeichnet seitdem eine Vielzahl von Bauten für die Kunst. Wilfried Kuehn versteht sich nicht nur als Architekt, sondern auch als Kurator. Sein Konzept des „kuratorischen Designs“ zieht neben der Auswahl und Anordnung der Kunst auch die Architektur und den Städtebau mit ein. Diese Lehre vermittelt er als Professor für Ausstellungsdesign und kuratorische Praxis am ZKM in Karlsruhe.

Pier Paolo Tamburelli ist Gründungsmitglied des 2004 aus der Taufe gehobenen Mailänder Architektenkollektivs baukuh, dass mit zahlreichen gewonnenen Wettbewerben, wie zum Beispiel dem House of Memory in Mailand auf sich aufmerksam machen konnte. Zudem waren sie mit Ausstellungen auf den Biennalen von Rotterdam und Venedig vertreten. Neben seiner Arbeit als Architekt und Künstler hat Pier Paolo Tamburelli zahlreiche Artikel und theoretische Schriften veröffentlicht und ist Herausgeber des Architekturmagazins San Rocco. Darüber hinaus lehrt er am Politecnico di Milano und dem Delfter Berlage Institute.

Die Veranstaltung wird von Urs Füssler moderiert.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Terminen auf dem Blog und unter http://www.bda-berlin.de/bda-galerie.html.

1:1 Berliner Architekturdialoge: Hilde Léon ↔ Maria Claudia Clemente

Video: 117 min, 2014, Architekturclips

Am 11.03.2014 diskutieren in Rahmen unserer internationalen Dialogreihe Hilde Léon (Léon Wohlhage Wernik, Berlin) und Maria Claudia Clemente (Labics, Rom) über die Rolle des Masterplans als Instrument zur Stadtentwicklung und den Stellenwert des Zentrums im öffentlichen Raum.

Hilde Léon gründete im Jahr 1989 gemeinsam mit Konrad Wohlhage das Büro léonwohlhage, in das 1997 schließlich Siggi Wernik als Partner einsteigt. International machte das Büro für Architektur, Städtebau und Produktdesign mit einer Vielzahl von gewonnenen Wettbewerben, wie dem TV-Tower in Guangzhou, China, von sich Reden. Ihre Arbeiten, wie die Bremer Landesvertretung und die Indische Botschaft in Berlin, wurden vielfach prämiert, beispielsweise mit dem Deutschen Kritikerpreis und dem Architekturpreis des BDA und des Senats von Berlin. Neben der praktischen Arbeit als Architektin engagiert sich Hilde Léon in der Lehre an der Leibniz Universität in Hannover. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Berliner Baukollegiums und des Gestaltungsbeirats der Stadt Berlin.

Maria Claudia Clemente gründete 2002 mit Francesco Isidora das Büro Labics in Rom. Grundlage ihrer Arbeit ist dabei stets die diffizile Recherche der dialektischen Beziehungen der Bauten zum urbanen Kontext. Bekannt wurde das Büro durch die gewonnenen Wettbewerbe für die Manufactory for Art, Innovation and Technology in Bologna und die Reurbanisierung der Cittá del Sole in Rom. Darüber hinaus hält Maria Claudia Clemente Vorträge und leitet Workshops in einer Vielzahl von italienischen und internationalen Universitäten, wie zum Beispiel der Universität Rom und der Universität Hannover.

Die Veranstaltung wird von Brigitte Kochta moderiert.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Terminen auf dem Blog und unter http://www.bda-berlin.de/bda-galerie.html.

1:1 Berliner Architekturdialoge: Matthias Sauerbruch ↔ Cino Zucchi

Video 92 min., 2014

Auf Einladung des Botschafters der Italienischen Republik, Elio Menzione, diskutieren am 18.02.2014 in der Italienischen Botschaft Matthias Sauerbruch (Sauerbruch Hutton, Berlin) und Cino Zucchi (Cino Zucchi Architetti, Mailand) über die Rolle der Gebäudehaut als Verbindung zur Stadt und die Wirkung der Form als Moment der Kommunikation.

Matthias Sauerbruch wurde 1955 in Konstanz geboren. Sein Studium an der Hochschule der Künste Berlin und der Architectural Association in London schloss er 1984 ab. Nach seiner Partnerschaft bei OMA in London gründete er 1989 mit Louisa Hutton in Berlin das Büro Sauerbruch Hutton, dass sich zwischen den Disziplinen Architektur, Städtebau und Design bewegt. International bekannt wurden Sauerbruch Hutton durch das GSW Hochhaus, das als ein Wegbereiter der nachhaltigen Architektur in Deutschland gilt. Das nachhaltige Bauen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit Büros geblieben, dessen sinnlicher Umgang mit Raum, Farbe und Technik mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen honoriert wurde. Zu den bedeutendsten Bauten des Büros zählen das Museum Brandhorst in München und das Umweltbundesamt in Dessau. Neben seiner Tätigkeit als Architekt, Redner, Juror und Kurator lehrt Matthias Sauerbruch gemeinsam mit Louisa Hutton seit 2008 als Gastprofessor an der Harvard Graduate School of Design.

Cino Zucchi, geboren 1955 in Mailand, studierte Architektur am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, sowie Politecnico di Milano. Seit der Gründung des Büros Cino Zucchi Architetti im Jahr 1994 definiert der Architekt und Theoretiker mit seiner Arbeit zeitgemäße, räumliche Lösungen im Kontext der sich rasch verändernden gewachsenen Kulturlandschaften und Lebenswelten. Seine Entwürfe für das ehemalige Junghans-Gelände in Venedig und die Wohnbauten auf dem alten Werksgelände von Alfa-Romeo in Portello wurden mit einer Vielzahl an internationalen Preisen ausgezeichnet. Zudem veröffentlichte Zucchi zahlreiche vielbeachtete Essays, Artikel und Bücher. Als Gastprofessor lehrte er an der Syracuse University in Florence, der ETH Zürich, am Universidad Politécnica in Madrid, sowie 2013 an der Harvard Graduate School of Design.

Die Veranstaltung wird von Brigitte Kochta moderiert.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Terminen auf dem Blog und unter http://www.bda-berlin.de/bda-galerie.html.

Ankündigung → 1:1 Berliner Architekturdialoge [2013]: Italien

BDA Galerie, das Italienische Kulturinstitut und die Italienische Botschaft Berlin laden herzlich ein: 1:1 Berliner Architekturdialoge

→ Kuratiert von Eike Becker, Brigitte Kochta und Petra Vondenhof.

Die Berliner Architekturdialoge der BDA Galerie gehen in Kooperation mit dem Italienischen Kulturinstitut und der Italienischen Botschaft Berlin ab Februar 2014 in die dritte Runde.
Mit dem Fokus auf die junge italienische Architektur- und Designszene treffen ein in Berlin ansässiger Architekt und ein italienischer Kollege im eins-zu-eins Dialog aufeinander und diskutieren über ihre persönlichen Standpunkte zur Architektur und ihre Herangehensweise an den Entwurf. Der Kontext gesellschaftlicher Fragestellungen steht dabei im Fokus. Erörtert werden grundsätzliche Fragestellungen des aktuellen architektonischen Diskurses aber auch spezifische Fragen, die auf die jeweiligen Dialogpartner und ihre Arbeiten zugeschnitten sind. Die direkte Gegenüberstellung verdeutlicht persönliche, kulturelle und gesellschaftliche Gemeinsamkeiten und Divergenzen.

Erneut konnte die BDA Galerie prominente Gäste als Gesprächspartner gewinnen, welche mit ihren sehr unterschiedlichen Ansätzen eine spannende Auseinandersetzung über die Baukultur und die Arbeit des Architekten erwarten lassen. Die beliebte Veranstaltungsreihe zieht monatlich besonders ein junges interessiertes Fachpublikum an. Zum Auftakt begegnen sich Matthias Sauerbruch (Sauerbruch Hutton, Berlin) und Cino Zucchi (Zucchi Architetti, Mailand).

Die Reihe 1:1 Berliner Architekturdialoge

Die internationale Dialogreihe der BDA Galerie ist aus einem Konzept von urban drift, entstanden. Nach dem erfolgreichen Start der Reihe im Jahr 2012 mit Dialogen zwischen Berliner Architekten und französischen Kollegen und der Fortsetzung mit dem Gastland Großbritannien 2013 diskutieren dieses Jahr in insgesamt fünf Veranstaltungen jeweils ein in Berlin ansässiger Architekt und ein Kollege aus Italien über ihre Positionen zu grundsätzlichen und aktuellen Fragestellungen des architektonischen Schaffens. Die Reihe zielt darauf, in der direkten Gegenüberstellung beider Gesprächspartner persönliche, kulturelle und gesellschaftliche Gemeinsamkeiten oder Divergenzen herauszustellen. Auf eine Moderation wird bewusst verzichtet, die Themen werden durch die Diskutanten selbst gesetzt.
Dank der Unterstützung des Italienischen Kulturinstitutes ist es nun gelungen, die 1:1 Berliner Architekturdialoge mit dem Gastland Italien fortzuführen. Die BDA Galerie konnte eine Reihe prominenter Gäste als Gesprächspartner gewinnen, die mit ihren unterschiedlichen Ansätzen eine spannende Auseinandersetzung über die Baukultur und die Arbeit des Architekten erwarten lassen.

Die Termine der Reihe 1:1

18.02.2014  Matthias Sauerbruch (Sauerbruch Hutton, Berlin) – Cino Zucchi (Zucchi Architetti, Mailand)

11.03.2014 Hilde Léon (Léon Wohlhage Wernik, Berlin) – Maria Claudia Clemente (Labics, Rom)

01.04.2014 Wilfried Kuehn (Kuehn Malvezzi, Berlin) – Pier Paolo Tamburelli (Baukuh, Mailand)

06.05.2014 Tim Edler (realities:united, Berlin) – Alfonso Femia (5+1AA, Mailand)

24.06. 2014 Frank Barkow (Barkow Leibinger, Berlin) – Carlo Ratti (Carlo Ratti Associati, Turin) 

Die Veranstaltungen

Auf Einladung des Botschafters der Italienischen Republik, Elio Menzione, findet das Eröffnungsgespräch am 18.02.2014, um 19 Uhr, in der Italienischen Botschaft Berlin, Tiergartenstraße 22 10785 Berlin, statt. Zu dieser Veranstaltung ist die Anmeldung unter antwort.iicberlino@esteri.it erforderlich. Eröffnungsveranstaltung auf italienisch-deutsch mit Simultanübersetzung. Alle weiteren Veranstaltungen in englischer Sprache in der BDA Galerie. Beginn jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Gespräche werden in Kooperation mit dem Italienischen Kulturinstitut dokumentiert und im Anschluss auf den Videoportalen des BDA Berlin veröffentlicht. Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen der Reihe, sowie die Links zu den filmischen Mitschnitten, können über www.bda-berlin.de/bda-galerie aufgerufen werden.

BDA Galerie, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, Tel 030 886 83 206, info@bda-berlin.de, www.bda-berlin.de

Mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Kulturinstituts Berlin und der Italienischen Botschaft Berlin:

 

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Die BDA Galerie wird gefördert durch undkrauss

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