Getagged: Nataliya Sukhova
WHO HAS SHAPED YOU?
WER PRÄGT UNSERE SCHÖPFERISCHE IDENTITÄT?
HABEN WIR UNSERE VORBILDER BEWUSST GEWÄHLT ODER WURDEN SIE UNS VORGEGEBEN?
WIE BEEINFLUSSEN DIESE VORBILDER UNSERE WAHRNEHMUNG, UNSER KREATIVES SELBSTBILD UND UNSERE BERUFLICHEN VORSTELLUNGEN?
WIE KÖNNEN WIR DIESE MUSTER AUFBRECHEN?

Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung „Who has shaped you?“ des studentischen Kollektivs LOOM in der BDA Galerie Berlin. Sie lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Prägungen und Vorbildern ein, die uns während des Architekturstudiums und in der Praxis begleiten, aber selten hinterfragt werden.
Welche Bedeutung haben diese Prägungen für den öffentlichen Diskurs und für soziale Gerechtigkeit? LOOM setzt genau hier an: Als Antwort und als Gegenbewegung. Als Raum für Sichtbarkeit, Reflexion und neue Vorbilder.
Das intersektional feministisches Kollektiv LOOM an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) gründete sich im Rahmen des Women in Architecture Festivals 2025 (WIA25). Inspiriert von der Geschichte der Frauen am Bauhaus, die trotz proklamierter Gleichberechtigung nur in der Weberei studieren durften, steht LOOM in Anlehnung an das Konzept des Webstuhls für Zusammenarbeit und das gemeinsame Weben von Ideen.
Im Dialog und generationenübergreifend wollen wir über die Zukunft der Architektur nachdenken und konkrete, inklusive Veränderung weben.
LOOM macht Repräsentationslücken in der Architektur sichtbar und regt dazu an, die eigenen Vorbilder kritisch zu betrachten, aber bewusst und respektvoll mit ihnen umzugehen. Leitend sind die Ideen von Diversität und Inklusivität sowie der Anspruch, den Blick für ein breiteres Spektrum intersektional-feministischer Perspektiven zu öffnen.
Indem wir Vielfalt im eigenen Umfeld anerkennen und aktiv integrieren, gelingt es Architektur sozialer, kulturell bewusster und öffentlichkeitsgerechter zu gestalten.
„WHO HAS SHAPED YOU?“, konzipiert vom LOOM Kollektiv, versteht sich als Erweiterung der Ausstellung „LOOM MACHT SICHTBAR“, die im Juni 2025 im Rahmen des Women in Architecture Festivals (WIA25) an der BHT präsentiert wurde. Auf Einladung des BDA Berlin und kuratiert von Nataliya Sukhova sowie Elke Duda präsentiert die BDA Galerie die Ausstellung erstmals in einem außerhochschulischen Kontext.
Für Loom verantwortlich sind: Lotta Božić, Frida Cimbal, Denitsa Drumeva, Vanessa Dutenhefner, Tresa Garcia Sanz, Emely Göckeritz, Valerie Fuß, Cynthia Heß, Alexia Hornig, Anna Kovandžić, Esin Erdinch Mehmed, Matthias Parlow, Ria Rademacher, Nizara Luisa Safaricz, Monique Thenko, Minh-Phie Truong, Lea Ulmer, Lennart Vogler, Friederike Wieczorek und Gabriel Wolz.
Ausstellung BDA Galerie Berlin: 24.02. – 24.04.2026
Vernissage: 24.02.2026, 19:00 Uhr
Finissage & Panel-Diskussion: 24.04.2026, 19:00 Uhr
Informationen:
LOOM Kollektiv
Esin Erdinch Mehmed
loomkollektiv@gmail.com
BDA Berlin, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, Tel 030 886 83 206,
info@bda-berlin.de, www.bda-berlin.de
Berlin Atlas 4 → Die Stadt von Morgen am Teltowkanal (Finissage)
Architektur als Kritik an dem, was da ist
→ Eine Ausstellung der BDA Galerie Berlin und ihres Kuratoriums, verantwortlich: Andrew Alberts, Nataliya Sukhova und Urs Füssler
EINLADUNG FINISSAGE
Donnerstag, 5. Dez. 2024 · 19 Uhr
Das Kuratorenteam Nataliya Sukhova, Andrew Alberts und Urs Füssler lädt ein und führt durch den Abend.
Urs Füssler moderiert das Gespräch zwischen den beiden geladenen Gästen des Abends, später unter Einbezug des Publikums. Es geht dabei um die Lust des Entdeckens von Orten in der Stadt und um die Kritik an dem, was da ist und was stattfindet, aber auch um transformierende Architektur, die mit diesem Bestand arbeitet, das heißt um das konkrete Entwerfen von Stadt in der Möglichkeitsform.
Eingeladen sind:
- die Filmemacherin Cynthia Beatt, Berlin (u.a. „Cycling the Frame“ mit Tilda Swinton, „Böse zu sein ist auch ein Beweis von Gefühl“)
- der Architekt Jan Kampshoff / Modulorbeat, Münster (u.a. BDA Auszeichnung für „Blaue Stunde“ im Spreepark Plänterwald, Berlin)
Die Ausstellung der BDA-Galerie Berlin zeigt in der Reihe Berlin Atlas Architektur-Collagen die aufzeigen, wie eine Stadt von Morgen – um den Begriff der Interbau 1957 aufzugreifen – mit dem Stadt-, Industrie- und Landschaftsraum des Teltowkanals umgehen könnte. Maxime soll eine Architektur sein, die mit dem, was da ist, arbeitet und gleichzeitig an dem, was da ist, Kritik übt. Die Architektur-Collage bietet dabei eine Darstellungstechnik, die die Auseinandersetzung mit dem Bestehenden anregen, durchspielen und vermitteln kann.
Der Eintritt ist frei. Es finden Video- und Audioaufnahmen der Veranstaltung statt.
Termine
Ausstellung
Oktober 2024 – 5. Dezember 2024
Öffnungszeiten: Mo bis Do 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung
Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, T 030-886 83 206,
info@bda-berlin.de, https://www.bda-berlin.de/


Berlin Atlas 4 → Die Stadt von Morgen am Teltowkanal
Architektur als Kritik an dem, was da ist
→ Eine Ausstellung der BDA Galerie Berlin und ihres Kuratoriums, verantwortlich: Andrew Alberts, Nataliya Sukhova und Urs Füssler
EINLADUNG VERNISSAGE
5. Okt. 2024 · 19 Uhr
Die Schau mit Collagen eingeladener Architekt:innen und anderer Planer:innen fragt in ihrer 4. Ausgabe einmal mehr nach den Potenzialen eines bedeutenden, aber gleichwohl unbeachteten Infrastruktur-Bauwerks für die künftige Entwicklung der Stadt. Nach den Szenarien für die Wiedergewinnung der A103 als Stadtraum und für den Ausbau der Industriebahn Tegel–Friedrichsfelde zur S-Bahn-Linie wenden wir uns diesmal dem Teltowkanal zu. Das 38km lange Riesenbauwerk von 1906 wird weithin gewissenhaft ignoriert. Wir fragen nach Vorschlägen, wie eine Stadt von Morgen – um den Begriff der Interbau 1957 aufzugreifen – mit dem Stadt-, Industrie- und Landschaftsraum des Teltowkanals umgehen könnte.
Uns interessieren die Orte längs des Kanals qualitativ. Können sie Ausgangspunkt einer Entwurfspraxis sein, die der uferlosen, einförmigen Zersiedlung entgegenwirkt – und damit neue Teile der Stadt schafft, die den Bedürfnissen einer weitgefächerten Gesellschaft Raum bietet?
Maxime soll eine Architektur sein, die mit dem, was da ist, arbeitet und gleichzeitig an dem, was da ist, Kritik übt. Eine Architektur, die transformiert, überwindet, integriert, ummodelt, ergänzt, amputiert, juxtaposiert, verfremdet, missinterpretiert, überhöht, verroht oder verfeinert, verdichtet und freisetzt. Eine Architektur, die affirmativ kritisiert – dadurch, dass sie Möglichkeiten aufzeigt. Die Architektur-Collage ist dabei eine klassische Darstellungstechnik, aber auch ein Instrument, das die Auseinandersetzung mit dem Bestehenden anregen, durchspielen und vermitteln kann.
Die aktuellen Beiträge der Ausstellung werden im 4. Band der Publikation Berlin Atlas zusammengefasst, ergänzt um Fotos, Projektbeschreibungen und Situationspläne.
Termine
Vernissage in der BDA Galerie:
Dienstag, 15. Oktober 2024, 19 Uhr
Im Rahmen der Vernissage werden die ausgestellten Beiträge vorgestellt und kommentiert von:
- Pia Maier Schriever (Architektin)
- Ulrich Brinkmann (Architekt, Bauwelt)
- Jörg Pampe (Architekt)
Ausstellung
Oktober 2024 – 5. Dezember 2024
Öffnungszeiten: Mo bis Do 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung
Finissage (Achtung: Datumsänderung!):
5. Dezember 2024, 19 Uhr
BDA Galerie Berlin
Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, T 030-886 83 206,
info@bda-berlin.de, https://www.bda-berlin.de/

Berlin Atlas 3 → Stadt entlang der Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde
Architektur als Kritik an dem, was da ist
→ Eine Ausstellung der BDA Galerie Berlin und ihres Kuratoriums, verantwortlich: Nataliya Sukhova, Andrew Alberts und Urs Füssler
EINLADUNG VERNISSAGE
15. Nov. 2021 · 19 Uhr
Die dritte Ausstellung zum Berlin Atlas zeigt Collagen eingeladener Achitektinnen, Architekten und anderer Planerinnen zu folgendem Szenario:
Man stelle sich vor, dass auf der ehemaligen Güterbahnstrecke von Tegel Hafen nach Friedrichsfelde Ost eine S-Bahn-Linie führe und zeige auf, wie sich die Stadt hier entwickeln könnte.
Wir sind überzeugt, dass sich die Frage, wie sich Berlin weiter entwickeln soll, nicht nur auf Gebiete innerhalb des S-Bahn-Rings (9% des Landes Berlin), oder außerhalb der Landesgrenzen (IBA Brandenburg-Berlin) beschränkt. Die Stadtteile, die hier liegen, werden nicht durch die Ausfallstraßen charakterisiert, die diese durchschneiden. Sie sind die Toten Winkel der Stadtentwicklung, und wie wir sehen können, auf jeder Fahrradfahrt oder Wanderung entlang der Industriebahnlinie von Tegel nach Friedrichsfelde, handelt es sich tatsächlich um einen riesigen städtebaulichen Schatz.
Ziel ist eine Architektur, die mit dem, was da ist, arbeiten kann und dadurch Kritik übt. Eine Architektur, die transformiert, überwindet, integriert, ummodelt, ergänzt, amputiert, juxtaposiert, verfremdet, missinterpretiert, überhöht, verroht oder verfeinert, verdichtet und frei setzt. Eine Architektur, die affirmativ kritisiert – dadurch, dass sie Möglichkeiten aufzeigt.
Die Architektur-Collage ist mehr als eine klassische Darstellungstechnik, sie ist ein Werkzeug, das die Auseinandersetzung mit dem bestehenden sowohl anregen, durchspielen, als auch vermitteln kann. So fungiert die Collage als Medium.
Die aktuellen Beiträge der Ausstellung werden im dritten Band des Berlin Atlas zusammengefasst, ergänzt um Fotos des Status quo, Projektbeschreibungen und Situationspläne – erhältlich in der BDA Galerie. Mit dem Atlas soll eine alternative Stadtkarte entwickelt und publiziert werden, die – verfasst von einer pluralen Autorenschaft – Ideen für die Zukunft der Stadt in der Möglichkeitsform illustriert.
Termine
Vernissage in der BDA Galerie:
Dienstag, 15. November 2022, 19 Uhr
Im Rahmen der Vernissage werden die ausgestellten Beiträge vorgestellt und kommentiert von:
- N.N.
Dauer der Ausstellung
16. November 2022 – 16. März 2023 (verlängert!), Finissage am 14. März, 19 Uhr.
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung
BDA Galerie Berlin
Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, T 030-886 83 206,
info@bda-berlin.de, https://www.bda-berlin.de/


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