WANDBILDER – Raumhafte Fotografien von Robert Herrmann

Im Rahmen der Formats „Labore“ experimentiert der Fotograf Robert Herrmann mit der Wechselwirkung von Bild und Raum. Der Ausstellungsraum selbst ist dabei das Motiv. Die Raumwahrnehmung beginnt zu oszillieren, die Raumgrenzen scheinen in sich selbst zu verschwinden. Raum und Bild „interkommunizieren“.

Die Kuratoren Tillmann Wagner und Constantin von der Mülbe zeigen ab dem 17. September, 19 Uhr in der BDA Galerie Berlin die nächste Ausstellung „WANDBILDER – Raumhafte Fotografien von Robert Herrmann“ im Rahmen des Formats „Labore“.

Robert Herrmann widmet sich nach seinem Architekturstudium der Architekturfotografie. Dabei behält er stets die Entwicklung seiner Heimatstadt Berlin im Auge, setzt sich mit dem Prozess des Bauens im Allgemeinen sowie theoretischen Aspekten im Spannungsfeld zwischen Raum und Bild auseinander. Seine Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Publikationen aufgegriffen, in internationalen Wettbewerben anerkannt und befinden sich in musealen Sammlungen.
Er profiliert sich als stiller Beobachter des Urbanen, des Unfertigen oder des Widersprüchlichen. Sein Ziel ist es, Ideen, Prozesse und Gedanken, die hinter dem Bauen stehen zu begreifen und visuell offen zu legen.
In der gezeigten Ausstellung nutzt er die Fotografie projizierter Zwischenergebnisse und deren zyklische Neuprojektion zur Erzeugung von bildlichen Rückkopplungen als künstlerisches Element zur Auflösung konventioneller Bildräume. Er definiert seine Ausstellung als `Einladung zur sinnlichen und intellektuellen Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Bild, Raum, Wahr-Nehmung und Wahr-Heit´.

An Stelle des bekannten „Raum im Raum – Archetypus“ bietet er eine „Raum außerhalb des Raumes – Illusion“. Die Grenzen des Galerieraumes scheinen nach außen projiziert. Als Ergebnis seines räumlich-fotografischen Experimentes regt er somit an, den Galerieraum nicht als bloßen Behälter und seine Wände nicht als reine Bildträger aufzufassen. Der reale Raum entledigt sich dadurch seiner Banalität, er wirbt für Virtualität und Transzendenz.

TERMINE:

Vernissage: Mi., 17.09.25, 19:00

Finissage: Mo., 17.11.25, 19:00 mit einem Gespräch zwischen Robert Herrmann + Tillmann Wagner über rekursive und adaptive Konzepte in der Fotografie von Architektur.

Öffnungszeiten: Mo, Mi und Do 10 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung

Ort:
BDA Galerie 
Mommsenstr. 64 
10629 Berlin 
https://www.bda-berlin.de/ 
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